Donnerstag, 28. Februar 2019

vom glücklichsein

als ich den Spruch zum ersten Mal gelesen habe, war der erste Impuls sofort: Nein! Wieso? Wer entschuldigt sich denn bitte dafür glücklich zu sein?

Aber doch. Also wenn man sich, so wie ich, auf sozialen Plattformen herumtreibt, dann bekommt man ab und an das Gefühl, man soll sich dafür rechtfertigen, wenn man mehr Glück als Unglück zeigt, wenn man den sauberen und liebevoll gedeckten Tisch zeigt, anstatt den dreckigen und einfachen. Die kleinen und großen Sorgen nicht öffentlich macht. Wenn man sein Unglück nicht teilt, dann soll man auch sein Glück für sich behalten.

Aber da sag ich: Nein! Wieso? Welche Gesellschaft soll das sein, in der man sich für's glücklich sein entschuldigen muss?

Den Spruch lass ich trotzdem so stehen. Denn seine Übertreibung gefällt mir ♥

Dienstag, 26. Februar 2019

vom Wochenende

Ich wünsche euch einen wunderschönen guten Morgen in diese letzte Februarwoche, ihr Lieben! Ja, die Zeit rast - es ist wirklich ein Wahnsinn (aber ich schreib jetzt nicht, dass gerade erst Weihnachten und Silvester war...ups...).

Wir waren am Wochenende fleißig, denn den ganzen Samstag haben wir geräumt, sortiert und vorallem aussortiert. Das Arbeitszimmer ist nun wieder schön.
Also das obere Foto - da waren wir schon mittendrin. Ganz so schlimm hat es ja nicht ausgesehen, aber es war einfach zu viel. Zu viel von altem Klumpert, dass wir noch aus der alten Wohnung mitgenommen haben - aus einem ganz anderem Leben quasi.

Nun ist alles schön und wirklich nur mehr mit Sachen gefüllt, die zu uns gehören. Und das wieder fühlt sich einfach nur gut an. Ich bin stolz auf uns. Und somit fehlt nur mehr das Abstellkammerl (mittlerweile nenn ich sie nur mehr die Kammer des Grauens, denn wenn alle anderen Zimmer so schön leicht und strukturiert daher kommen, dann fällt es noch mehr auf, wenn es eines nicht tut).

Aber Sonntag war uns dann nach etwas Beine vertreten, auch wenn es ziemlich kalt und grau draußen war. Aber doch 8 Kilometer sind wir am Ende gelaufen - ich glaube, dass war die aufgestaute Energie von Samstag, die nirgends hinkonnte :)
Und wer so brav räumt und maschiert, der hat sich auch eine kleine Belohnung verdient. Kekse gehen ja immer und wenn auch noch große Schokostückerln drinnen sind, macht das ungemein glücklich ♥
Gestern war dann wieder Bohnenmontag und am Heimweg vom Kindergarten musste an allen Blumen gerochen werden. Weil "mhmmm riecht gut!" - ihr wisst Bescheid, ja?
Sogar ein paar Bienen haben wir gesehen und selbst die Bohne weiß schon, dass man vor denen keine Angst haben braucht! Es wird also - der Frühling kommt! 

Nebenbei hab ich auch noch ein Schild entdeckt, dessen Besitzer sicher MEINEN ABSOLUTEN TRAUMBERUF hat ...
... ich mein: BIN IM WEINKELLER! ... also ich mein ja nur! :)

Und das wars auch schon wieder vom Wochenende. Geht irgendwie auch immer schneller vorbei. Ich stürze mich nun in die Arbeit und wünsche euch das Beste! Wir lesen uns bald wieder, versprochen! Bis bald, ihr Lieben, bis bald!

Freitag, 22. Februar 2019

{Wandersaison 2019} um die Burg Rastenberg

So ihr Lieben - ich entführe euch heute wieder ins Waldviertel. Der Held und ich haben sich aus diesem Wanderbuch die Route Nr. 12 rausgesucht - gemütliche 12 Kilometer in einer Umgebung, die wir schon vom Ottensteiner Stausee gut kennen - den haben wir aber diesmal nicht besucht.
Losgestapft sind wir bei knackigen minus 2 Grad. Das war etwas kühl und wir hatten auch keine Winterjacken mehr an - dafür Pullover, Schal, Haube und Softshelljacken. Kurzfristig dachten wir, dass war keine gute Entscheidung ... aber doch ... 
... denn die Sonne schien aus allen Knopflöchern und so wurde es Stunde um Stunde wärmer - dauerte halt ein bisserl, denn wir waren - wie immer - schon in den frühen Morgenstunden unterwegs.
Gegen Mittag schafften wir dann tatsächlich 12 Grad plus und gingen mit offenen Jacken über die Wiesen und Felder - und direkt in der Sonne war es wirklich schon richtig richtig warm. Herrlich.
Eine Hoffnung auf Frühling. Ja - ich freu mich drauf, obwohl ich sonst eigentlich durch und durch ein Herbst- und Wintermensch bin. Die Zeiten ändern dich ... oder so.
Ein richtiges Geisterdorf haben wir auch durchwandert, dessen Namen ich leider nicht mehr weiß, aber es war schon sehr traurig anzusehen. Dorfsterben war für mich das erste Mal richtig greifbar.

Aber den Post will ich nicht so traurig beenden, deswegen zeig ich euch noch das Bild von einem glücklichen Menschen.
Soviel Glück auf einem Foto. Ich weiß nicht, ob man es auch als Außenstehender so sieht, wie ich das tue. Aber wenn ihr nur ein bisschen seht, was ich sehe - dann bin ich glücklich.

Und das heute Freitag ist und somit Wochenende - macht mich auch glücklich. Habt es gut, ihr Lieben und bis bald!

Dienstag, 19. Februar 2019

Was schön war ...

... so die letzten Tage. Und das war zum Glück einiges, denn der gestrige Montag gebärdete sich ziemlich (aber nichts, was nicht mit etwas Spucke und Zeit wieder wird).
... der Freitag ist immer furchtbar anstrengend für den kleinen Wolf. Ich wage sogar zu behaupeten, dass es der anstrengenste Tag der ganzen Woche für ihn ist, denn da muss er den ganzen Tag auf seinem Polster liegen und sich ab und an wenden. Vielleicht mit einem Grunzgeräusch - vielleicht auch nicht.
... der Samstag stand ganz im Zeichen von Entrümpeln und all das Zeug los werden, das wir nie brauchen. Wir nehmen uns seit Jänner immer ein Zimmer vor und diesmal war die Küche dran. Weil aufgrund der Puppengröße unserer Küche, die Hälfte vom Zeug im Vorzimmer lagert, haben wir den Kasten auch gleich mitgemacht.

Nun fehlen noch das Abstellkammerl (schaaaauder) und das Arbeitszimmer (schauderschaaaauder) ...
... der Sonntag hatte eine schöne Wanderung mit 12 km im Gepäck. Den Morgen verbrachten wir zitternd und bibbernd, den Mittag dann schwitzend. Ja - das Waldviertel hat eindeutig schon Frühlingsgefühle. Herrlich war das.
... ebenso herrlich an diesem Sonntag war dann ein deftiges Schmorgericht, welches wir schon am Samstag großteils fertig gemacht haben. So mussten wir nach der Wanderung nur noch frische Polenta kochen und den Schopf mit Dörrzwetschken und Maroni aufwärmen. Was für ein Genuß ♥
... die Katze meinte dann, sie hat auch Stress - so wie der kleine Wolf. Statt freitags eben sonntags. Ja - unsere Tiere habens wirklich nicht leicht. Die Armen.

Und den Montag - ja den überspring ich. Und stürze mich nun in die Arbeit! Habt es fein und passt gut auf euch auf ♥ Bis bald meine Lieben, bis bald!

Freitag, 15. Februar 2019

{Wandersaison 2019} Eröffnung

Wunderschönen guten Morgen ihr Lieben! Ja, wir haben es getan. Die Wandersaison 2019 ist offiziell eröffnet und das natürlich mit einer Wanderung beim alten Freund: dem Ottensteiner Stausee. Wer hier schon länger mitliest, der weiß natürlich um die Liebe zu diesem See im Waldviertel - wer neu ist, der kann gerne mal über die Suche im Blog nachlesen, wie groß und lange diese Liebe schon ist ♥
Dieses Mal hatten wir wunderbare Begleitung - das Schwesterherz hat uns auf den ganzen 14 Kilometern Gesellschaft geleistet und so haben wir nun auch Fotos von uns, die wir sonst eben nicht hätten - weil kein Fotograf dabei :)
Und ausserdem gab es auch noch ganz viel Gaudi - nicht nur weil der See stellenweise komplett zugefroren war und gespenstisch vor sich hingesungen und gekracht hat.
So vergingen die 14 Kilometer ziemlich schnell, wobei ich sagen muss, ich merke, dass ich länger nicht so lange gelaufen bin. Aber vor uns liegt ein sicher wunderbares Wanderjahr und auf das freue ich mich sehr.
Zum Lachen hatten wir auf jedenfall genug ♥

Dienstag, 12. Februar 2019

Ein Toast! Ein Toast! {Rezept für euch}

Wie ihr merkt - ich arbeite auf. Bereits im letzten Jahr hat mir der Held das Rezept für euch aufgeschrieben und ich habe fotografiert. Aber wie das Leben nun mal so ist ...

Also. Dieses Toastbrot ist neben unserem Alltagsbrot unser liebstes. Der Held hat getüffelt und herumprobiert - denn das perfekte Brot zu erschaffen - das ist viel Arbeit. Es bedeutet auch Scheitern und in Folge Brot essen, was nicht ganz so gelungen ist. Aber so nun ist es perfekt. 

Lasst uns einfach beginnen und ich möchte gleich auf etwas hinweisen: Dieses Brot ist nicht am Abend schnell gebacken - es muss unbedingt über Nacht Zeit haben zum gehen.
Wir brauchen für eine Kastenform:
470g Weizen Mehl glatt (Type 405/480)
50g Polenta 
150g Wasser
60g Milch
1 EL Honig (nicht übertreiben - weniger ist mehr)
1 Ei
100g Butter
12g Salz
1-2g* Germ (Hefe) (frisch) 
(*und ja - es ist wirklich WIRKLICH so wenig. Das ist ein großes Staubkorn Germ - mehr nicht)

1 Eigelb und 2 EL Milch zum bestreichen

Wir machen:
Die Butter am Herd erhitzen bis sie flüssig ist, dann die kalte Milch zugeben und ein paar Minuten abkühlen lassen - damit beim Verrühren nicht durch die Temperatur der Butter/Milch Mischung die Germbakterien getötet werden.

Die Germ in ein bisschen Wasser auflösen.

Wasser, Polenta, Mehl, Salz, Honig und das Ei in eine Schüssel geben, die abgekühlte Butter/Milchmischung und die Germ ebenfalls dazugeben und gut kneten. Ich (der Held) knete mit der Maschine - 3 Minuten langsam, dann 3 Minuten schnell. Mit einem feuchten Tuch abdecken und an einem warmen Ort gute 12 bis 18 Stunden gehen lassen.

Am nächsten Tag dann den Teig in 6 gleich schwere Portionen teilen NICHT MEHR KNETEN und wie folgt formen:
Den Rand jeder Portion kreisförmig nach innen zu Mitte hin ziehen/einkrempeln bis eine kleine straffe Kugel entsteht.

Eine Kastenbackform mit etwas weicher Butter auspinseln und mit wenig Mehl bestäuben. Die 6 gleich großen "Kugeln" leicht flach drücken, in Reihe in die Kastenform schlichten und nochmal gute 2-3 Stunden an einem warmen Ort gehen lassen.

Den Ofen auf 180°C Ober-/Unterhitze vorheizen.

Das ungebackene Toastbrot mit der verquirlten Eigelb/Milch Mischung bestreichen und für 45 Minuten im Rohr backen. Ich kippe meist noch ein wenig Wasser in den Ofen damit zu Beginn der Backzeit Dampf im Ofen entsteht, muss aber nicht sein.

Nachdem das Brot komplett ausgekühlt ist, aus der Kastenform stürzen und verkosten.
Mit den Zutaten von oben bekommt ihr ein Toastbrot (also eine von den Kastenformen voll). 

Der Held und ich wünschen euch ganz viel Erfolg und Freude beim nachbacken. Lasst doch wieder hören, wie es euch geschmeckt hat und falls ihr Fragen habt - immer her damit.

Samstag, 9. Februar 2019

Donnerstag, 7. Februar 2019

Weihnachten

Oh ja - Weihnachten. Nach Weihnachten ist vor Weihnachten - aber ich bin tatsächlich erst noch bei vor Weihnachten - aber dem letzten. Also dem von 2018.

Da wollte ich euch noch nämlich noch den superkuscheligen Kapuzenpullover (sagt man ja jetzt nicht mehr) Hoodie zeigen, den ich meinem Schwesterherz genäht habe.
Erstmalig hab ich in ein Kleidungsstück eine Paspel eingenäht - ich steh mit den Dingern ja leider auf Kriegsfuss (genauso wie mit Schrägbändern). Aber was tut man nicht alles, wenn man es sich einbildet, dass das sicher ur super ausschaut ♥
Das Schnittmuster dazu findet ihr hier - die Kapuze zum extra runterladen ist im Text dort verlinkt. Die Farben waren ein bisschen ein Risiko, weil sie so ganz und gar schwesteruntypisch sind - aber sie war ganz begeistert. Zum Glück.
Und auch die kleine (haha) Bohne hat wieder ein paar Hosen zum Fest bekommen - aus etwas dickerem Sweatstoff, der eine sogar ein Alpenfleece mit lustigen längeren Haaren auf der Innenseite.
Der Pusteblumenstoff ist es. Und Lamas mussten natürlich auch sein - die sind ja jetzt voll modern. Und weil ich mich nie entscheiden kann und die Hosen wirklich so schnell genäht sind, gab es noch zwei.
Der dunkelblaue Stoff leuchtet im Dunklen. Das Schnittmuster findet ihr hier - ich hab die Hosen wirklich schon sehr sehr oft genäht und das Bohnenmädchen liebt sie sehr.

Und somit ist der Weihnachtspost auch vollendet und ich stürze mich in die Arbeit. Habt vielen Dank für eure vielen lieben Worte zu meinem letzten Beitrag - es geht mir schon wieder richtig gut - hat auch lang genug gedauert!

Dienstag, 5. Februar 2019

Blase

Krank. Die letzten fast 14 Tage. Zuerst mit einem fetten grippalen Infekt - dann mit einer noch fetteren Nebenhöhlenentzüdung. Special feature - erstmalig: keine Stimme. Das war zeitweise schon fast lustig, weil ich wie eine Bardame mit 3 Schachteln Marlboro am Tag klang.

Und nun bin ich wieder aufgetaucht aus meiner Blase - ganz vorsichtig, weil es ehrlich gesagt ziemlich ungewohnt ist, wenn man nur zu Hause - untertags mit vierbeinigem Pflegepersonal, abends dann mit heldenhaftem Pfleger - und 23.5 Stunden am Tag in der Horizontalen verbringt.

Also...vorsichtig. Langsam. Aber wieder da.