Mittwoch, 16. Januar 2019

Leben eben

Wunderschönen guten Morgen ihr Lieben! Hier ist es ruhig, ich weiß. Das liegt daran, dass es momentan ein bisschen stürmisch ist - und da mein ich nicht nur das Wetter, welches die letzten Tage auch wirklich sehr sehr windig ist.

Aber es kommt auch wieder anders - das weiß ich und das wisst ihr. Ich hab euch ja eigentlich noch ein bisschen was zu zeigen, nämlich die selbstgenähten Geschenke für das Schwesterherz und die Bohne, dann hab ich noch ein Toastbrotrezept zusammen mit dem Helden vorbereitet ... aber das alles wartet momentan.
So ist das im Leben eben. Aber ich beschwere mich nicht - ganz im Gegenteil.

Es gibt viele Wege zum Glück. Einer davon ist aufhören zu jammern.
Albert Einstein.

Macht es gut, ihr Lieben! Wir lesen uns bald wieder - vielleicht nicht mit dem, was hier noch rumliegt, vielleicht nur ganz kurz, vielleicht - ach, wir werden sehen. Ich genieße jetzt auf jeden Fall einmal ein superlanges Wochenende, denn ich habe schon ab morgen frei ♥

Freitag, 11. Januar 2019

Alltag

Puh, die Woche hatte es in sich. Intensive Arbeitstage und nach den vielen freien und stresslosen Tagen, grooven wir uns jetzt erst ein wenig im Alltag ein.

Deswegen wünsche ich euch heute einfach einen wunderschönen Start ins Wochenende und 
... nicht vergessen ...

Samstag, 5. Januar 2019

Sehnsucht

Das neue Jahr ist noch so jung und je mehr Tage ins Land ziehen umso größer wird meine Sehnsucht nach den Bergen. Nach diesem Gefühl, der Leichtigkeit und der Ruhe, die ich ausnahmslos beim wandern fühle. Nach der Freiheit und Weite, die mit jedem Atemzug in meine Lunge strömt. 

Dieses Körpergefühl, welches sich nach 10 gelaufenen Kilometern einstellt, in dem Wissen, dass man sicher die Hälfte des Weges noch vor sich hat ... es ist doch unbeschreiblich - da kann ich in meinem Wortfundus wühlen, wie ich will.
Alles, was mich aufwühlt, beunruhigt, beschäftigt, aufkratzt - mit jedem gelaufenen Kilometer wird es weniger - ganz von selbst. Ich brauche nur gehen und atmen, sonst nix. Wenn ich nicht reden mag, dann muss ich nicht. Und wenn ich nicht nachdenken mag, dann muss ich das auch nicht. Die Frage, ob ich den Weg schaffe - die stellt sich nicht. Es gibt keine andere Option als zu gehen. Einfach gehen.
Wenn ich 2018 etwas gelernt habe, dann war das zu 99.9% bei unseren Wanderungen. Wieviele es waren, weiß ich gar nicht so genau - aber so um die 20 werden es ziemlich sicher gewesen sein. Und wenn ich davon ausgehe, dass wir bei den ca. 20 Wanderungen pro Wanderung um die 20 Kilometer gelaufen sind - dann macht das 400 Kilometer für 2018. 400 Lern-Kilometer. 400 Ich-Kilometer. 400 Wir-Kilometer. 

400 erlebte Kilometer. Die waren in keiner Zeitschrift, keinem Ratgeber, keinem Artikel und keinem Buch. Und sie waren nicht im Internet. Weder in Blogs und noch weniger auf Instagram.
~ Das Vergleichen ist das Ende des Glücks und der Anfang der Unzufriedenheit ~
Soren Kierkegaard

Gerade meine viele Nutzung von Instagram ist etwas, dass ich für 2019 nicht mehr möchte. Es ist Fluch und Segen zugleich - in der letzten Zeit aber definitiv ersteres. Das eintauchen in fremde Leben verklärt meinen Blick auf mein eigenes.
Was ich auch auf den ge(h)lebten Kilometern gelernt habe, ist, wie wenig ich brauche. Und was ich nicht brauche. Ich brauche vermutlich bis 2059 kein neues Kochbuch mehr und auch kein biologisch-veganes-fairtrade-superduperökologisches Deo. Wenn ich alles, was ich schon zu Hause habe, auch einmal verwenden bzw. aufbrauchen würde - ich glaube, ich könnte sogar bis Jänner 2020 nur von meinen Vorräten leben (vermutlich nicht nur ich - sondern auch der Held und ein paar größere Familienessen wären auch noch drinnen). 

Und ich brauche keine Instagramposts mehr in dem Moment erstellen, wo ich wirklich gerade unendlich in die Ferne blicken könnte. Wo der Held neben mir sitzt und mich die Sonne auf der Nase kitzeln würde, wenn ich nicht selbige gerade ins Smartphone stecken würde.
Ich glaube - für mich - ich kann das mein Leben nur fühlen, wenn ich nicht in 398 anderen herumscrolle. Jeden Tag. Ganz oft. 

Achso. Die Sehnsucht. Nach den Bergen. Und der Weite. Nach dem Gefühl. Nach der Einfachheit. Der Leichtigkeit. Nach diesem Ort, an den ich im letzten Herbst mein Herz verloren hab.
Deswegen werden wir unseren Hochzeitstag Anfang April dort verbringen. Und weitere 6 Tage noch dazu. Und davor hoffentlich auch schon einige Kilometer auf das Wanderglückskonto schreiben können.

Denn das macht mich glücklich. So richtig. Mich. glücklich.

Mittwoch, 2. Januar 2019

und wir sind immer noch da

sind wir doch, oder? Also ich bin noch da :) und ich hoffe, ihr seid auch alle gut ins neue Jahr rübergerutscht? Hat sich zumindest bei ganz vielen von euch so angelesen.

So ganz bin ich noch nicht im Alltag angekommen - muss ich auch nicht. Das drängt irgendwie gar nicht, auch wenn der Held und ich mittlerweile wieder getrennt voneinander im Büro sitzen, fühlt es sich noch ein wenig nicht ganz so schnell an, wie sonst so.

Und weil grad alles irgendwie noch so leicht und langsam ist, zeig ich euch einfach ein Paar Socken, welches ich zu Weihnachten an die liebste Züchterin vom großen Wolf verschenkt habe.
Ich muss gestehen, ich weiß nicht mal mehr welches Muster das war, geschweige denn wo ich es her habe. Manche Muster kopiere ich mir in den Editor und drucke sie aus - und dann fehlt einfach alles, bis auf die Erklärung, wie es eben zu stricken ist.
Und meine Aufzeichnungen sagen Folgendes:

64 Maschen anschlagen.

Bündchenmuster:
5 Runden nur rechte Maschen für einen Rollrand
10 Runden 2 Maschen re, 2 Maschen li im Wechsel

Grundmuster: Maschenzahl teilbar durch 4.
1. Rd: Rechte Maschen
2. - 9. Rd: 2M li, 2Mre im Wechsel.
10. Rd: Rechte Maschen
11. und 12. Rd: 2M rechts, 2M links im Wechsel
13. Rd: Rechte Maschen
14. und 15. Rd: 2M links, 2M rechts im Wechsel.
16. Rd: Rechte Maschen
17. und 18. Rd: 2M rechts, 2M links im Wechsel.

Sollte das Muster jetzt irgendwem bekannt vorkommen, lasst es mich wissen - ich verlinke nur allzu gern zur ursprünglichen Quelle.
Den Fuß hab ich einfach glatt rechts gestrickt. Das Knäuel war von Opal - die mag ich mittlerweile richtig gern.

Und mehr weiß ich für heute auch schon nicht mehr. Habt einen schönen Tag meine Lieben und wir lesen uns sicher bald wieder ♥