Dienstag, 29. Mai 2018

Der neue Montag

Wunderschönen guten Morgen ihr Lieben! 

Habt ihr das erste DSGVO-Wochenende gut überstanden? Der Held und ich waren fleissig im Hintergrund und werden hoffentlich nicht in Grund und Boden verklagt, müssen Haus und Hof verkaufen und für die vierbeinige Besatzung ein neues Zuhause finden (ihr merkt: das Thema kann ich irgendwie nicht ganz ernst nehmen, weil es an der Grundidee doch einfach vorbei geschrammt ist ...) egal ... hoffen wir einfach das Beste, meine Lieben!

Und das wollte ich euch eigentlich gar nicht erzählen - eigentlich sollte es heute um den neuen Montag gehen - wie er denn so aussieht, seitdem er kein Bohnenmontag mehr ist.

Etwas, dass sich jetzt schon als neue Routine für mich etabliert hat - ist mein Montagsspaziergang.
Sobald der Held aus dem Haus ist, trinke ich in Ruhe meinen Kaffee fertig, zieh mich an und gehe  eine große Runde spazieren. Ich lasse mich rein in dieses Montagschaos, in all die Gestressten und den Wirbel vor der Tür. Ich sehe den Bus vorbei rauschen, ich höre die Mistkübler (dt. Müllabfuhr) und ich fühl mich selbst auf einmal ganz hektisch.

Ich laufe schneller, um die Ecke, nochmal um die Ecke ...
... und atme erstmal durch. Das ist nicht mein Montagschaos. Diese Woche nicht, die Woche davor nicht und die davor auch nicht. Ich habe den Luxus rauszutreten, ganz für mich. Dorthin zu schauen, wo ich normalerweise auch nur vorbei laufe ...
... und ich blinzle in die Sonne und setze mich gegenüber von diesem Gemüsegarten - mitten in Wien  - auf eine Bank. Allein - das ist irgendwie schon komisch. Aber doch auch schön.
Ich sitze einfach und schaue. Die Unruhe in mir wird ruhiger und um mich herum auch. Ich lausche. Und höre aus den offenen Fenstern Tellergeklapper, eine Kaffeemaschine, einen Radio und eine Frau, die mitsingt. Und ganz ehrlich möcht ich in diesem Moment nirgends anders sein - als auf dieser Bank in der Sonne mit mir. Was für ein Geschenk.
Und dann stehe ich auf und gehe weiter. Immer ein Augenmerk auf das, was ich vielleicht noch nicht gesehen habe. Ich habe kein Ziel, keinen Termin und lasse mich so einfach durch die vielen kleinen Gassen treiben.
Nach gut 1 1/2 Stunden beschließe ich - es ist genug für heute, denn es wird mittlerweile doch schon ziemlich warm. Am Rückweg hole ich noch mein Mittagessen (Mozzarella mit Paradeisern und Basilikum - etwas, was ich sehr gerne esse, der Held nicht so wirklich) und etwas für das Essen morgen. 
Und das ist nun ein Teil des neuen Montags. Mein Spaziergang. Immer wieder anders, immer wieder neu - und immer wieder für mich. 

Euch wünsche ich einen wunderschönen Dienstag - wir haben ja Donnerstag schon wieder Feiertag.

Achja - noch etwas: seit Freitag funktioniert bei blogger  die Funktion nicht mehr, dass ich eure Kommentare auch per Mail bekomme. Eigentlich nicht schlimm, allerdings kann es sein, dass mir dadurch die eine oder andere Frage nicht gleich auffällt - scheut euch also bitte nicht, mir dann ein Mail zu schreiben. Danke!

Sonntag, 27. Mai 2018

Freitag, 25. Mai 2018

{Rezept für euch} Schokoladekuchen aus Eiklar

Wie ich euch hier schon versprochen habe, verrate ich euch heute ein Rezept für übrig gebliebenes Eiklar und gleichzeitig ist es ein gutes Kraftfutter zum wandern.

Schokoladekuchen aus übrig gebliebenen Eiklar
Wir brauchen:
5 Eiklar
160g Butter
160g Kochschokolade
160g Staubzucker
120g glattes Mehl
1/2 Teelöffel Backpulver
etwas Vanille (optional)
etwas Zitronenschale (optional)

Wir machen:
Das Eiklar habe ich bis zu seiner Verwendung übrigens eingefroren gehabt und dann einfach aufgetaut, als ich den Kuchen backen wollte. Man kann den Kuchen auch mit mehr oder weniger Eiklar machen - je nachdem wieviel man eben hat (oder nicht).

Aber jetzt: Das Backrohr auf 180°C Umluft vorheizen. Die Schokolade mit einer Prise Salz im Wasserbad schmelzen. Die gewünschte Kuchenform mit Butter ausstreichen und mit Bröseln einstauben. Das Eiklar ebenfalls mit einer Prise Salz steif schlagen und kurz bei Seite stellen.
Den Zucker mit der Butter und der Kochschokolade schaumig rühren und wenn ihr wollt etwas Vanille (ich nehme immer dieses Pulver hier) und/oder Zitronenschale dazu geben. Danach das Mehl mit dem Backpulver unterrühren und ganz zum Schluss den Schnee vorsichtig unterheben.
Und nun in die vorher auserwählte Form füllen. Wenn ihr die Angaben von oben nehmt (also nicht mehr oder weniger) dann wird es ein kleiner, feiner Kuchen. Man kann aber auch einen Biskuitboden daraus backen - wie immer ihr wollt.
Und dann einfach mittels Stäbchenprobe schauen, wann der Kuchen durchgebacken ist (also wenn nichts mehr am Holzstaberl kleben bleibt, ist er fertig) - bei uns war das nach 50 Minuten der Fall. Wenn der Kuchen zu dunkel wird, aber noch nicht durchgebacken ist - dann einfach von Umluft auf Ober-/Unterhitze umschalten bzw. den Kuchen mit Alufolie abdecken und fertigbacken.
Und dann kommt schon das Beste an dem Ganzen: einfach genießen ♥

Mittwoch, 23. Mai 2018

{Wandersaison 2018} Tut-gut-Wanderweg Artstetten-Pöbring

Hallo und einen wunderschönen guten Morgen ihr Lieben! Wenn ihr Lust und Laune habt, dann nehmt euch ein Häferl Kaffee und setzt euch nochmal gemütlich her - denn heute geht es wieder ins Waldviertel, genauer gesagt nach: Artstetten-Pöbring.
Im Zuge unserer momentanen doch sehr ausartenden Wanderleidenschaft, haben wir am letzten Samstag den gleichnamigen Tut-gut-Wanderweg beschritten - und zwar die Route 3. Die Karte und Infos dazu findet ihr wieder hier.
Der Start unserer Wanderung um kurz nach 8.00 Uhr morgens war noch recht bewölkt - im Laufe des Tages hätte ich mir dann wieder ein paar Wolken mehr gewünscht, denn der Großteil des Weges von knapp 16 Kilometer liegt doch sehr sonnig.
Aber ich will mich nicht beschweren - Regen wäre noch weniger angenehm gewesen und zum Teil war es ja auch ein wunderschöner Waldweg zum abkühlen.
Wege mit Wasser faszinieren mich sowieso am allermeisten - der Nachteil im Wald ist wiederum, dass man nicht gleichzeitig schauen und laufen kann, denn die Stolpergefahr ist da mehr als groß - aber das ist nun wirklich jammern auf höchstem Niveau.
Auch wenn wir in den letzten Wochen wirklich oft in dieser Gegend unterwegs war - jedesmal ist es anders. Es riecht anders, es sieht anders aus - die Wälder, die Wiesen - nichts ist gleich und das sag ich jetzt nicht, weil es mir so gefällt und vielleicht nicht ganz objektiv bin. Das ist wirklich so.
Und so geht's dahin und der Held und ich plaudern einmal angeregt und dann laufen wir auch eine zeitlang schweigend nebeneinander her - mich beruhigt das wandern über einige Stunden und Kilometer sehr. Mein Gedankenkarussell hört sich auf zu drehen und ich merke, wie ich den Alltag von mir abstreife - wie ein Hülle, die gerade nicht passt.
Die Weite über die Felder und Wiesen und auch all die Geräusche, Gerüche und Stimmungen im Wald - es kann nie genug geben. So sehr ich es liebe in der Stadt zu wohnen - wenn ich da draußen bin, dann bin ich auf eine ganz gewisse Art sehr sehr glücklich und zufrieden.
Das ist übrigens Herta. Schon lange keinen Feuersalamander mehr gesehen ♥ Und in Summe haben wir bei dieser Wanderung 4 Katzen, 3 Hasen und einen Rehpopsch gesehen - keine schlechte Bilanz.

Falls ihr euch immer schon gefragt habt, wo das Christkind seine ganzen Christbäume herkriegt - ich weiß es jetzt und teile diese Information natürlich gerne mit euch.
Unmengen, wirklich unzählbar viele "Felder" mit Tannenbäumen gibt es dort in der Gegend. Und das erzähl ich nicht nur, weil heute in 7 Monaten plus einem Tag schon wieder Weihnachten ist ... ;-)
So kommen wir auch schon zum Ende unserer Wanderung - leicht durchgeschwitzt und vollgepumpt mit Glückshormonen - einer allerdings wird seine letzte Wanderung antreten.
Er hat mir gute Dienste geleistet und mich über viele Jahre begleitet. Und für euch heißt es nun das letzte Schluckerl Kaffee austrinken und ab - wir sind für heute hier fertig. 

Das nächste Mal dann hab ich ein Rezept für eine optimale Wanderverpflegung für euch im Rucksack Blog ♥ Bis dahin - macht es gut ihr Lieben!

Dienstag, 22. Mai 2018

Mein Wochenende

Wunderschönen guten Morgen, meine Lieben! Habt ihr das lange Wochenende auch so genossen, wie wir? Wir waren so viel unterwegs - es war herrlich. Ein Zeichen dafür, dass ich wirklich gut erholt bin und abgeschalten habe? Ich musste jetzt wirklich genau überlegen, was am Freitag los war *lach*.
Ein Teller Nudeln war los. Sonst nicht viel. Freitags ist ja immer mein Aufräum- und Daheim-klar-Schiff-machen Tag - der ist wenig spektakulär und doch der perfekte Start ins Wochenende. 

Am Samstag dann: die erste von zwei Wanderungen an diesem Wochenende. Verschlagen hat es uns nach Artstetten. Noch nie gehört und noch nie da gewesen. Wunderschön ♥
Davon natürlich dann ein ander Mal mehr. Ich komm ja schon fast in den Wanderungen-Nachschreib-Stress hier. Aber ich möchte sie gern alle festhalten - für mich und auch für euch. 

Am Sonntag waren der Held und ich dann erstmal im Stammlokal frühstücken. So relaxed startet es sich perfekt in den Tag.
Und danach eine Grätzlrunde. Das Wamperl ein bisschen durch die Gegend schaukeln nach dem ausgiebigem Frühstück und wieder schöne Fleckerln besuchen.
Am späteren Nachmittag bekamen wir dann Besuch vom Bohnenmädchen und ihrer Familie - das war wie immer lustig und einfach wunderschön. Das Schwesterherz und ich leiden ja momentan unter großer gegenseitiger Vermissung bis wir einen Rhythmus für uns gefunden habe. Aber das wird schon werden!

Und gestern waren wir dann nochmal wandern. Eigentlich wollten wir nur einen kleinen Besuch bei unserem alten Freund machen ...
... uneigentlich sind wir dann länger gewandert als am Samstag. Aber auch davon ein andermal mehr ♥ Ihr seht: es war einfach ein perfektes Wochenende und ich starte nun gut erholt in die neue Woche.

Ich hoffe, ihr hattet es auch so schön und von mir war's das für heute. Habt es gut ♥

Sonntag, 20. Mai 2018

WanderGLÜCK ♥

Nicht die schwärmende Ungeduld, nicht das sehnsüchtige Überfliegen der Zeiten und Räume nähert uns dem Ziel, sondern das Wandern Schritt vor Schritt, das Wandern mit dem hohen Mut und dem unbesiegbaren Vertrauen.
Wilhelm Michel (1877 - 1942)

Donnerstag, 17. Mai 2018

{Wandersaison 2018} Tut-gut-Wanderweg Sprögnitz

Wer die Firma Sonnentor kennt, dem ist vermutlich auch das Dörfchen Sprögnitz ein Begriff, denn Sonnentor hat dort seinen Hauptsitz. 

Sonnentor haben wir keinen Besuch abstattet, denn als wir kurz nach 8 Uhr dort ankamen, war noch alles zu und nach der Wanderung hatten wir keine Lust mehr - es war am Feiertag zwar nachmittags geöffnet, aber hoffnungslos überlaufen und überhaupt: nach unserer ersten Wanderung in dem Ausmaß von 20 Kilometer waren wir doch ziemlich ko.

Die Beschreibung der Wanderung - wiedermal aus der Tut-gut-Serie - findet ihr hier. Wir haben uns für Route 4 entschieden.
Da die Route oft über Wiesen und Felder führt, würde ich sie nicht im Hochsommer machen und war eigentlich auch ganz froh, dass wir keinen strahlenden sondern einen schönen, aber teilweise bedeckten Tag mit etwas Wind hatten.
Auch waren wir diesmal bezüglich fehlenden und mangelhaft beschriebenen Wegweisern wesentlich entspannter, da uns mein Papa die Bergfex-App empfohlen hat und ich diese nur allzu gerne an euch weiterempfehle.
Wisst ihr, was das schwierigste nach so einer Wanderung für mich ist? Die Fotos auszusuchen, die ich euch zeigen will. Ich mag sie alle, weil ich genau weiß, was mich an jedem einzelnen verzaubert hat, warum ich genau da mein Handy rausgefischt hab um ein Foto zu machen...
...aber euch immer alle zu zeigen - das ist nicht möglich. Und so entscheide ich mich zehnmal um und tippe und verkleinere und speichere und suche dann doch noch ein anderes aus und lösche das ursprüngliche wieder.
Aber genug davon. Diese Wanderung war einfach perfekt. PERFEKT. Für das allererste Mal doch so weit zu laufen. Sie war nicht zu steil, die perfekte Mischung aus Wald, Wiese, Felder und auch ein paar Ortschaften waren dabei. So richtige kleine Dörfer, die so wunderschön, zauberhaft und friedlich sind.

Schaut mal - habt ihr sowas schon mal gesehen? Also ich wusste zwar, dass es früher so etwas gab, aber gesehen hab ich sowas noch nie. Also es war ja nur mehr das Schild da, aber doch.
Und so vergingen die knappen 6 Stunden reine Wanderzeit (inkl. Pausen waren es ca. 6,5 Stunden) eigentlich wie im Flug. Gegen Ende (also so die letzten 2 Kilometer) wurden die Füße doch schon müde, aber es hat doch die Lust auf mehr geweckt.
Ich möchte mehr davon. Und der Held zum Glück auch. Nur der kleine Wolf - der bleibt bei solchen Wanderungen lieber im Garten bei meinen Eltern, denn das ist einfach schon zu weit für ihn. Ich möchte ihn nicht quälen mit so weiten Strecken - er ist ja doch schon über 12 Jahre alt.
Und so bin ich gespannt, wo es uns das nächste Mal hinverschlägt ... wenn jemand Tipps hat, dann immer gerne. Alles was in guten 1 1/2 Stunden von Wien aus zu erreichen ist, machen wir gern. Entweder per Mail oder auch gleich als Kommentar unter diesem Post. Ich würd mich freuen ♥
Denn momentan macht uns das so richtig, richtig Freude. Sieht man, oder?

Dienstag, 15. Mai 2018

Mein Wochenende

Wunderschönen guten Morgen ihr Lieben! Hier regnet es und es hat auch nur 13°C - was ehrlich gesagt ziemlich angenehm ist, nachdem es gestern schon ein bisserl schwül war.

Der Rückblick auf der Wochenende katapultiert uns heute gleich mal zum letzten Mittwoch, da begann am Abend nämlich meines und das mit einem Glaserl Wein.
Am Donnerstag dann - da waren der Held und ich wieder wandern. Diesmal verschlug es uns nach Sprögnitz und wir marschierten unsere längste Wanderung bisher: ganze 20 Kilometer. Aber davon - wie immer - in einem extra Beitrag mehr.
Wer weit wandert, der muss auch gut essen. Zum Glück hat der Held gekocht, denn ich hätte das nicht mehr wirklich gepackt nach dem Ausflug. Bei mir wär's halt dann ein Butterbrot mit Schnittlauch geworden. Lach.
Freitag und Samstag war irgendwie nicht so viel los. Das waren zwei gemütliche Tage, die einfach so vorbei gezogen sind, ohne großes TamTam. Darf auch mal sein.
Am Sonntag war der Held schon in der Früh fleißig. Für den Garten-Muttertag hat er Fougasse gebacken (das Rezept dafür findet ihr übrigens hier) - ein immer gern gesehenes Mitbringsel. 
Und ich hab auch gebastelt. Ein bisschen halt. Der Muttertag und gleichzeitig Bohnennamenstag war ein wunderschöner Gartentag mit gutem Essen und toller Unterhaltung.
Zeit für ein paar Faxen war natürlich auch. Die ist eigentlich immer. Die kleine Bohne lässt sich davon wenig beeindrucken (gut, sie ist das von Baby an gewöhnt).
Den Montag verbrachte ich nun schon zum zweiten Mal ganz für mich - gestartet habe ich wieder mit einem langen Spaziergang und ja - irgendwie vergeht der Montag immer so schnell. 
Und so ist heute Dienstag und diese Woche müssen wir ohne Feiertag rumbiegen. Schaffen wir das? Ja, schaffen wir. Was bleibt auch sonst übrig? 

Habt es gut meine Lieben und bis bald ♥♥