Mittwoch, 31. August 2016

Krankenlager

Der kleine Wolf hat Rücken.


Welche Ausmaße es genau hat, muss erst noch abgeklärt werden. Momentan bekommt er Schmerzmittel und Krampflöser, damit wir gegen Ende der Woche ein Röntgen machen können. Nicht schön das Ganze - weder für den kleinen Wolf noch für uns. 


Und bei sommerlichen Temperaturen unter einem Heizkissen zu liegen, ist auch nur bedingt schön. Und möglich. Aber besser ein paar Minuten als gar nicht.

Und was macht man so, wenn man sich von Dingen ablenken möchte, über die man die man nicht nachdenken mag? Genau. Man verpasst dem Blog ein neues Aussehen (wenn ihr allerdings nur über das Handy reinschaut, dann ist alles wie immer) und malt sich Pünktchen auf die Nägel. 


Das funktioniert natürlich nur bedingt. Ein paar gedrückte Daumen - ja, darüber würden wir uns freuen. Vielleicht kommen wir mit einem entzündetem Nerv davon und es ist kein Bandscheibenschaden.

Montag, 29. August 2016

Lang, lang ist's her ...

... seitdem ich euch das letzte Paar gestrickte Socken gezeigt habe.


Das heißt aber nicht, dass ich nichts auf den Nadeln hatte - nur, dass sie sich nicht zeigen wollten. Leider lässt sich das wunderschöne, dunkle Rot nicht wirklich einfangen und so sieht dieses Paar violett aus - auch schön. Aber halt nicht richtig.


Die liebste Freundin hat mir einen Gutschein aus dem Atelier Wollelfe geschenkt und weil so ein Gutschein ja wahnsinnig schnell schlecht wird, hab ich ihn ganz rasch eingelöst. Die Wahl war schon schwer, denn da gibt es wunderschöne Färbungen.


Das Muster habe ich schon öfters gestrickt - es ist das Gundelmuster von Sprottenpaula. Und auch wenn es vielleicht nicht so aussieht, prägt es sich schnell ein und man muss nicht bei jeder Zeile aufs Papier schauen - sowas kann ich nämlich überhaupt nicht leiden.


Hier hat sich schon eine gewisse "Urlaubsreife" breit gemacht, aber lange dauert es nicht mehr, bis der Held und ich auch endlich das süße Nichtstun genießen dürfen. In 2 Wochen schon wird der Wecker am Montag nicht mehr läuten - für 3 ganze Wochen. Herrlich.


Also: Arschbacken zamkneifen und rein in die neue Arbeitswoche. Ich wünsche euch einen gelungen Start und ein paar wunderschöne letzte Augusttage!

Freitag, 26. August 2016

So wohn' ich ...

Meine Bloggerkollegin Alizeti hat bei Lotta's Fragerunde "rund ums Wohnen" mitgemacht und weil ich so gerne sehe und lese, wie andere Leute wohnen - beantworte ich heute selbst gerne die 12 Fragen dazu. Also macht es euch gemütlich, denn das wird etwas länger.

1. Beschreibe Deinen Wohnort (ländlich, urban, Haus, Wohnung, Loft, Quadratmeter…).

Der Held, unser Rudel und ich wohnen in der Innenstadt von Wien in einem Miethaus mit keine-Ahnung-wievielen anderen Parteien. Unsere Altbauwohnung hat knappe 100m² und war ein richtiger Glücksgriff (sowohl finanziell als auch in vielen, vielen anderen Punkten).

2. Was ist Dir bei der Suche nach einem Zuhause besonders wichtig, d. h. nach welchen Kriterien suchst Du Dir Deine Wohnung/ Dein Haus genau aus?

Als wir vor einigen Jahren beschlossen haben, dass es Zeit für einen Tapetenwechsel wird, war klar, dass wir vom Stadtrand wieder rein wollen ins Leben. Viele Kriterien hatten wir nicht, außer: das neue Zuhause muss wieder eine Badewanne haben und WC und Bad müssen getrennt sein (ganz ehrlich, finde ich es persönlich ein absolutes No-Go, wenn das WC im Badezimmer integriert ist).
Sonst war da nicht viel, was wir von vornherein festgelegt haben. Außer natürlich, dass wir uns die Wohnung leisten können.

3. Welche Wohn-Kompromisse würdest Du eingehen und welche nicht?

Wieder einen Balkon zu haben, wäre nett gewesen. Unsere jetzige Wohnung hat aber keinen und wir wohnen trotzdem gerne dort. Das die Küche jetzt kleiner ist als das Badezimmer, ist zwar manchmal eine Herausforderung - den Kompromiss sind wir aber auch gerne eingegangen, denn dafür haben wir wunderschöne Fenster in der Küche.


Keine Kompromisse mache ich bei einer fehlenden Badewanne oder der Bad-WC Kombination - aber das habe ich ja bei Frage 2 bereits erwähnt.

4. Welchen Raum in Deinem Zuhause magst Du am liebsten und warum?

Puh schwer. Eigentlich mag ich unsere ganze Wohnung. Aber wenn ich mich entscheiden müsste, dann wäre es: das Arbeitszimmer. Als wir eingezogen sind, war das Arbeitszimmer eher eine Rumpelkammer - zwar mit 2 Schreibtischen, aber unmöglichen offenen Regalen (die waren noch aus der alten Wohnung übrig) und überhaupt nicht gemütlich. Das haben wir dann vor drei Jahren geändert und es genauso eingerichtet, wie wir es wollten.


Jetzt ist es ein Ort zum wohlfühlen, zum zusammen vor sich hinwerkeln, mit einer kleinen Couch drinnen, einem Plattenspieler und einer Musikanlage ♥ Wir nennen es immer noch Arbeitszimmer, obwohl wir darin nicht arbeiten im eigentlichen Sinn - Dinge, die in diesem Zimmer entstehen, bringen uns kein Geld ein.

5. Wie würdest Du Deinen Einrichtungsstil beschreiben und wer hat ihn geprägt?

Einrichtungs...was? Haha. Ich glaube, der Held und ich haben keinen Einrichtungsstil. Einige Möbelstücke sind noch aus der ersten Wohnung, einige haben wir neu gekauft und einige waren schon in unserer jetzigen Wohnung vorhanden. Ein paar Erbstücke sind auch dabei ... ein kunterbuntes Durcheinander, dass in sich - für uns - zusammenpasst.

6. Lässt Du Dich gern von Wohntrends verführen oder pflegst Du eher Deinen ganz eigenen Stil?

Ich schaue mir andere Wohntrends gerne an. Aber ganz ehrlich, bin ich viel zu bequem um im großen Stil ständig etwas umzuräumen, umzustreichen oder neu einzurichten. Unser Stil gefällt uns - da fühlen wir uns momentan richtig wohl.

7. Dekorierst Du Deine Wohnung häufig um oder liebst Du eher die Beständigkeit?

Seitdem die Katzenkinder bei uns wohnen, dekoriere ich generell eher wenig. Vor der Katzenfrau ist nichts sicher - deswegen erspare ich uns allen den Ärger und beschränke mich auf ein paar Teelichthalter aus robusten Materialien - wie Beton oder Metall.

Für die Weihnachtszeit werde ich mir dann wieder etwas einfallen lassen - denn da möchte ich schon ein bisschen passend dekorieren.

8. Von welchen Möbelstücken oder Wohnaccessoires würdest Du Dich nie wieder trennen?

Mein Herz hängt eigentlich nicht an Möbelstücken oder Wohnaccessoires - deswegen ist nie wieder trennen etwas übertrieben. Aber wenn meine zwei Hocker bzw. das kleine Beistelltischchen aus unerfindlichen Gründen kaputt gehen würden - dann wäre ich schon traurig. Alles zusammengetragene Schätzchen aus meiner Familie.

Hätte ich aber Platz für eine Kredenz - so eine richtig schöne alte - ich glaube, die würde ich wirklich nie wieder hergeben.

9. Welche Wohnaccessoires oder Einrichtungsgegenstände hätten bei Dir keine Chance? 

Staubfänger. So Sachen ohne Seele, die nur schön ausschauen sollen. Damit meine ich nicht die Dinge, die eine Geschichte erzählen - und trotzdem keine Funktion haben. Solche habe ich auch. Ich meine die Dinge, die man einfach so kauft... mal überlegen ... ja zum Beispiel diese riesigen Grasbüscheln aus Plastik, die man sich dann, warum auch immer in eine Ecke stellen kann. Keine Chance.


10. Welchen Wohnbereich würdest Du gern umgestalten, wenn Du die Zeit und die Möglichkeiten dazu hättest?

Hmm. Ich schwanke zwischen Küche und Bad. Aber ich glaube, es wäre die Küche. Da die Möbel darin noch aus der alten Wohnung sind, passen sie nicht optimal hinein - wir haben da einiges an vergeudeten Platz (weswegen auch alle Töpfe und Auflaufformen im Vorzimmer ihren Platz gefunden haben). Da würde ich am liebsten einen Küchenprofi kommen lassen, ihm sagen was ich gerne hätte und nach 2 Wochen zurück in meine Traumküche kommen.

11.  Was fällt Dir zuerst ins Auge, wenn Du eine fremde Wohnung betrittst?

Ich schaue mir gerne die Bücherregale an. Menschen, ganz ohne Bücher, befremden mich immer ein bisschen. Gerne schau ich mir auch Fotos an oder so kleine Kleinigkeiten, die man aus irgendwelchen Gründen aufhebt. Sowas mag ich.

12.  Wie sähe Dein Wohntraum aus, wenn Du die finanziellen Möglichkeiten hättest und regional unabhängig wärst?

Eine große Dachgeschoßwohnung - ein Loft. Mit Terrasse. Und von dieser Terrasse kann man über ganz Wien schauen. Wenn ich mir so eine Wohnung leisten könnte, dann wäre ich sicher regional unabhängig - denn dann hätte ich vermutlich im Lotto gewonnen (dazu müsste ich aber eigentlich erstmal mitspielen).

Als zweiten Wohnsitz hätte ich einen Bauernhof. Mit einem Esel (oder auch zwei). Und Ziegen, Hühnern und Schafen. Und einem Lama (oder auch zwei). Und vielen Hunden und Katzen. Und sonstigem Getier, dass ein Zuhause braucht. 

Ja, so wär das.

•••
Seid ihr noch da? Vielleicht habt ihr ja auch Lust, die Fragen zu beantworten - ich würde mich auf jedenfall freuen, weil ich neugierig bin. 

Ich wünsche euch einen tollen Start in dieses Sommerwochenende - bei uns soll es nochmal so richtig warm werden!

Mittwoch, 24. August 2016

Rezept für euch: Suppenwürz selbst gemacht!

Ich habe euch ja hier versprochen, dass ich euch verrate, was ich mit meiner Gartenernte angestellt habe. Angefangen hat alles damit, dass die liebe Ibu mir vor einiger Zeit ein Glas selbstgemachte Gemüsebrühpaste geschickt hat.

Ich hab natürlich gleich nach dem Rezept gefragt, denn mich hat die Paste überzeugt und seitdem ich sie kenne, verwende ich nichts anderes mehr. 

Die Zutatenliste könnt ihr natürlich nach Lust, Laune und Vorräten variieren. Ich richte mich oft nachdem, was da ist - z.B. statt Zwiebeln habe ich Lauch genommen und statt Sellerie dann Liebstöckl. Auch bei der Mengenangabe ist alles nicht sooo genau zu nehmen - bis auf das Salz, denn das macht ja alles haltbar.


Zutatenempfehlung:
250g Karotten
200g Staudensellerie
1 Zucchini
1/2 Paprika
1-2 Paradeiser
30g getrocknete Paradeiser
5 Stück Oliven
1 Bund Petersilie
1 Bund Basilikum
8-10 Blätter Salbei
1 Stängel Rosmarin, abgezupft
1-2 Blätter Lorbeer
100g Zwiebel
30g Weißwein
120g grobes Meersalz
10g Olivenöl
50g Parmesan, gerieben


Für die Herstellung braucht ihr allerdings einen Helden, der euch die Kräuter abzupft. Wenn ihr keinen habt, dann geht es vielleicht auch ohne - ich hab das noch nicht ausprobiert. 


Gemüse kann man dann wieder selbst schneiden - das ist nicht so eine lästige Fizzelarbeit und geht leicht von der Hand. Kräuter und Gemüse am besten in der Küchenmaschine zu Mus klein machen. 

Auf was ihr unbedingt achten solltet, ist ein großer Topf - viel größer als die Menge, die ihr einkocht, denn das blubbert ganz schön fies. Also schön vorsichtig sein, sonst gibt es böse Brandblasen.


Alle Zutaten (bis auf den Parmesan) in besagten Topf geben - das sieht bei mir deswegen so gelb aus, weil ich gelbe Zucchini verwendet habe. Das ganze unter gelegentlichem Umrühren mindestens 40 Minuten vor sich hinköcheln lassen. 


Sieht dann ungefähr so aus. Den Parmesan erst gegen Ende reingeben und die Paste (es sollte nur mehr wenig Flüssigkeit im Topf sein) in sterile Gläser abfüllen, auf den Kopf stellen und auskühlen lassen. Fertig! Man kann die Paste natürlich noch einmal pürieren, bevor man sie in die Gläser füllt - ich finde das aber nicht wirklich notwendig.

Ich habe mir gleich einen Vorrat für den Winter eingekocht und vielleicht verschenke ich ja das eine oder andere Glas ... zu Weihnachten zum Beispiel? Denn es sind ja nur mehr 4 Monate bis zum großen Fest ♥

Und fast hätte ich es vergessen: besonders gut wird die Paste, wenn ihr euch den Rest vom Weißwein während des Einkochens schmecken lässt. Cheers, meine Lieben!

Montag, 22. August 2016

Gartenhüter

Einen wunderschönen Montagmorgen wünsch ich euch ♥ Bevor ich euch aber ein bisschen von unserem Gartensamstag erzähle, möchte ich mich für eure vielen Kommentare hier, hier und hier bedanken! Noch macht die Babynichte keine Anstalten ihre Wohnung zu verlassen, aber irgendwann muss sie ja schließlich rauskommen. Wir sind alle schon sehr gespannt!
Der Samstag hat sich nochmal von seiner Sommerseite gezeigt (und gleich danach sind wir am Sonntag im Herbst gelandet - aber angeblich soll der Sommer ja für diese Woche nochmal kommen).

Und da meine Eltern gerade urlaubstechnisch auswärts verweilen, haben sich der Held, der kleine Wolf und ich im Garten eingenistet.


Bevor es richtig warm wurde, habe ich gleich mal die Ernte eingefahren. Wer's findet, darf's behalten, oder? Und ich habe jede Menge Paradeiser und zufällig auch Kräuter gefunden, sowie 2 wunderschöne Zucchini - was ich daraus gemacht habe, zeige ich euch noch im Laufe der Woche.

Der kleine Wolf hatte ziemlichen Stress - den ganzen Tag lang. Oder nach was sieht das für euch aus?


Den Tag haben der Held und ich lesend und plaudernd verbracht - es war zwar sommerlich, aber nicht brütend heiß. Richtig schön. Am Abend haben wir dann noch den Griller angeschmissen und so den Tag gebührend ausklingen lassen.



Die Sonne geht jetzt schon recht früh und schnell unter - um kurz nach 20.00 Uhr saßen wir in der Dämmerung: der Held, der kleine Wolf und ich ... und ca. 9847984.118647911.8489141564 Gelsen. So richtige Brummer waren das.


Ich habe ja das große Glück, dass ich verschont bleibe, sofern sich der Held in meiner Nähe aufhält. Der Arme wurde fast komplett ausgesaugt und bevor er wegen Blutarmut größere Schäden davonträgt, haben wir uns dann zusammengepackt und sind nach Hause gefahren - wo die Katzenkinder schon sehnsüchtig auf uns gewartet haben (nicht weil wir ihnen soooo arg gefehlt haben - es warat wegen der Fütterung und so!).

Und das war er: unser Samstag im Garten ♥

Freitag, 19. August 2016

Hand und Herz

Nachdem ich in den letzten beiden Posts gezeigt habe, was ich für meine Babynichte gewerkelt habe, zeige ich euch heute was meine Eltern für ihre Babyenkelin gemacht haben. 


Der Babybauch ist jetzt übrigens schon gut zu sehen *lach* Mein Papa hat die Wiege, die er damals für meine Schwester selbstgemacht hat, abgeschliffen und mit Honig eingelassen. Es wird nun also, nach meiner Schwester, auch die kleine Bohne ihre süßen Babyträume da drinnen träumen ♥


Und meine Mama hat mit einer Wahnsinnsgeduld dieser kleinen Maus Leben eingehaucht. Jeder kleine Mausefinger ist einzeln gehäkelt und wenn man sie aufzieht, dann spielt sie ein leises Mozart-Einschlaflied ♥


Bei strahlendstem Sonnenschein stand also dann eine Holzwiege mitten im Garten und ich glaube, es wurde uns allen bewusst, dass die Babybohne nun wirklich kommen kann. So wirklich richtig. Es ist alles bereit.


Das Herzchenleintuch ist übrigens auch selbstgemacht - meine Mama weiß jetzt genau, wie man so ein Leintuch näht. Hihi.

Also: Babybohne, du kannst kommen ♥ Es ist alles bereit für dich und nachdem du ja eigentlich schon fertig gebacken bist ... ach, ich freu mich auf dich!

Mittwoch, 17. August 2016

Stück für Stück

Ich habe schon ein großes Glück, dass sich meine Nichtenbohne die kühlere Jahreszeit ausgesucht hat um zu uns zu kommen. Denn so konnte ich nicht nur die Nähmaschine rattern, sondern auch die Stricknadeln klappern lassen.

Eine Pebbles Weste, die Frau Kirschkernzeit zum Glück auf deutsch übersetzt hat, habe ich nicht nur einmal gestrickt. Ich finde die so süß und kann es kaum erwarten, bis sie getragen werden. 


Passend zu jeder Weste, gibt es auch eine Zwergenmütze. Das war eher Zufall, weil ich von jeder Wollsorte etwas (hüstel) zuviel gekauft hatte. 


Und zu guter Letzt: ich kann doch meine Nichtenbohne nicht ohne Socken lassen. Mit Socken habe ich schon losgelegt, als mein Schwester♥ zwei Striche am Test erkennen konnte und immer, wenn ich ein kleines Zeitfenster übrig hatte, hab ich in der Sockenwollkiste gewühlt und ein kleines Restknäuel hervorgeholt.


Alle mit Schnur zum zubinden, damit auch nichts so leicht verrutscht. Bin ja mal gespannt, wie lang die passen - für mich ist es unvorstellbar, dass da überhaupt ein ganzer Menschenfuß reinpassen soll. Aber wenn sie zu klein werden, ist das überhaupt nicht schlimm - schließlich brauche ich für die Zukunft ja auch eine Beschäftigung.

Und was meine Eltern so gebastelt und gewerkelt haben - das zeig ich euch beim nächsten Mal ♥

Montag, 15. August 2016

Finale ... wohoooh ♥

Heute, an diesem Feiertag, sind es genau noch wenige Tage bis meine Nichte ihren errechneten Auftritt hat - es kann nun also wirklich täglich soweit sein. Nein, ich bin überhaupt nicht aufgeregt. 

Und weil sie jetzt schon so etwas Besonderes ist und wir alle überhaupt nicht aufgeregt sind uns so sehr auf sie freuen, haben wir gestern eine kleine Babyparty im Garten gefeiert. Jeder hat gebastelt und gewerkelt, dieses kleine Geschöpf bekommt schon jede Menge Liebe allein durch die Geschenke ♥ 

Weil jetzt eben schon alles an die werdenden Eltern übergeben ist, kann ich euch endlich zeigen, was die letzten Monate alles so entstanden ist ... Stück für Stück.

Der Held und ich haben eine Windeltorte nach dieser Anleitung gebastelt - das war gar nicht schwer und wir haben viel gelacht dabei.



Ich hab kleine Spucktücher genäht und bestickt - wenn schon Babyspeibe wegmachen, dann mit Stil, oder? Die Anleitung dazu findet ihr hier.


Und so ein kleiner Babykuschelsack musste es auch unbedingt sein - ich stell mir das ja richtig bequem da drinnen vor. Ursprünglich wollte ich ja eigentlich einen stricken, aber das ganze Teil kam mir dann doch zu grob und schwer für so ein kleines Baby vor ... deswegen habe ich einen nach dieser Anleitung genäht.


Weiter geht es mit Babyhosen - die habe ich mir schon ganz am Anfang der SchwesterherzSchwangerschaft auf die "unbedingt-nähen"-Liste gesetzt. Die kostenlose Anleitung für die Größen 50, 56 und 62 findet ihr hier (an dritter Stelle auf der Seite). Ich habe gleich in Größe 62 genäht ... dann kann das Babyböhnchen reinwachsen und nicht so schnell raus.


Ich glaube, davon muss ich unbedingt noch ein paar nähen - die sind so süß und ich kann mich so richtig schön austoben mit Applikationen und kunterbunten Stoffen ♥

Und morgen (oder übermorgen) zeige ich euch noch, was ich gestrickt habe und dann auch noch was der Rest der Familie gebastelt und gewerkelt hat ...

Hach ... schön ♥

Freitag, 12. August 2016

Tja ...

... was soll ich sagen?


Eigentlich lebe ich schon lange genug mit mir zusammen um zu wissen, dass Herausforderungen, die an Verbote geknüpft sind, bei mir nicht funktionieren.

Was mit einem kleinen Ausrutscher heute vor einer Woche begann (ich sag nur: Spaghetti alla Carbonara) hat damit geendet, dass das Essen mir keinen Spaß mehr gemacht hat, eigentlich noch mehr: mir hat's richtig gegraust davor. Sogar vor Speisen, die sonst auch auf unserem Menüplan zu finden sind - wie zum Beispiel die Nudeln mit Zucchini.

Reine Kopfsache - ich weiß. Aber für mich so nicht annehmbar. Und seitdem ich dieses selbstauferlegte Fleischverbot wieder aufgehoben habe, geht es. Mittwoch und Donnerstag habe ich vegetarisch verbracht, weil ich nicht musste.

Und die Moral von der Geschicht'? Verbote funktionieren bei mir nicht.

Mittwoch, 10. August 2016


Gestern ... ganz leise Vorboten ... der Geruch von Bienenwachs hat ganz vorsichtig ein bisschen Herbst mitgebracht.

Montag, 8. August 2016

Selbstexperiment Vegetarier ~ Woche {1}

Die erste Woche unseres Experiments "Wir werden Vegetarier" ist um. Von euch habe ich viele Anregungen bekommen, auch per Mail, über die ich mir wirklich sehr gefreut habe und einige Vorschläge in den nächsten Wochen sicher umsetzen werde.

Gestartet haben wir am Montag, den 1. August, mit unserem neuen Freund - dem Zucchini-Nudelschneider und einem wirklich gutem Auflauf mit Paradeisern und Lauch.

Am Dienstag gab es dann einen Couscoussalat mit Paprika, Paradeisern, ein bisschen Zwiebel, Basilikum und einem Spritzer Zitronensaft.

Mittwoch versorgte uns die Gemüsekiste mit frischen Salat, Avocoda, Paprika, Karotten und Paradeisern. 


Für Donnerstag hatte der Speiseplan Nudeln mit einer Paradeis-Kräuter-Sauce im Gepäck - aufgrund eines Hungeranfalls meinerseits leider ohne Foto. Dafür ein Foto von den Radieschensprossen, die ich frisch angesetzt habe. 

Freitags hatte ich zum Frühstück ein Weckerl mit Käse und Eierspeis und zu Mittag frische Maiskolben aus der Biokiste. Am Abend stand der letzte Schwesternabend bevor das Babyböhnchen schlüpft auf dem Programm und das Schwester♥ hatte einen Tisch in einer Pizzeria reserviert. 
Ich schwörs: der Vorsatz war da, aber als ich dann dort Spaghetti alla Carbonara erblickte, musste ich einen Teller davon haben - ich wäre sonst meines Lebens nicht mehr froh geworden ... nie nie wieder. Tja. Gut war's! 


Samstags gab es dann Nudeln mit Zucchini und Buchweizen. Buchweizen war eine Premiere und das leicht nussige hat dem Helden und mir wirklich sehr gut geschmeckt.


Aus dem Buch "Deftig vegetarisch" haben wir uns für Sonntag ein Curry ausgesucht. Das ursprüngliche Rezept basiert zwar auf Grünkohl, aber die Gemüsekiste hatte Weißkraut gebracht und damit hat das genauso funkioniert. Obendrauf ein paar geröstete Cashewkerne und als Beilage Kartoffeln. Eigentlich wollten wir Reis, aber der war leider aus. 

Bis auf meinen kleinen Ausrutscher am Freitag haben wir die Woche gut rumgekriegt. Ich muss ehrlich sein: bis Freitag Mittag war es ganz leicht, seitdem hab ich phasenweise so richtig Lust auf Fleisch.

Vegetarier sein ist ganz schön anstrengend.


Montag, 1. August 2016

Mein {Juli}


Im Juli war ich nicht viel hier - aber ereignet hat sich natürlich trotzdem jede Menge. Der Held und ich waren im Kino und in Gastgärten unterwegs, ich habe Heidelbeermarmelade, Zucchiniketchup und Suppenwürze eingekocht und der Held hat mit seinem neuen Spielzeug alle Fenster geputzt.

Ich habe mir neue Schuhe gegönnt, den elterlichen Garten um ein paar Kräuter erleichtert und des öfteren Kaffee mit Eis getrunken. Der kleine Wolf und die Katzenkinder waren natürlich auch wieder dabei - verkuschelt und manchmal auch ein wenig verdreht.

Die Nähmaschine war auch wieder fleissig im Einsatz, Dinge für mich und für andere sind entstanden. Natürlich auch einiges für meine Nichte, aber das kann ich nicht zeigen - noch nicht. 

Mal sehen was der August mir so bringt - vielleicht schon meine Nichte?! Wenn es der August nicht tut, dann auf jedenfall der September ♥ Aber bis dahin ist ja noch ein bisschen Zeit *zwinker*