Donnerstag, 30. Juni 2016

Mal was Neues!

Öhm ... nein ... denn wenn ihr diesen Beitrag und/oder diesen gelesen habt, dann wißt ihr ja bereits, wie gerne ich seit kurzem Charliebags nähe. 

Nicht mal der Stoff ist neu, sondern genau das Gegenteil.


Der weiße Stoff mit dem gestickten Elefanten ist schon ziemlich sehr alt und war einmal ein Geschenk von meiner Mama an ihre Schwiegermutter (also meiner Oma). Ursprünglich war der weiße Stoff mit dem gesticken Elefanten eigentlich schon eine Tasche, ein bisschen von den Jahren mitgenommen und jooo - halt ein ganz normaler "Stoffbeutel".


Einige Flecken gingen sogar nach mehrmaligem Waschen nicht raus und zu stark behandeln wollte ich den Stoff auch nicht - wer weiß, ob er das ausgehalten hätte? (ich hab schon beim zuschneiden und besticken Blut geschwitzt, denn eine zweite Chance hätte ich ja nicht bekommen...)

Also hab ich die größten Flecken einfach in den passenden Farben "überstickt" und oben einen schönen, orangenen Retro-Blümchen-Stoff angenäht.


Und schon ist eine neue-alte Charliebag entstanden, die ich jetzt viel lieber verwende, also zuvor den normalen "Stoffbeutel".


Faszinierend finde ich immer wieder wieviel in diesen Taschentyp reinpasst - sie sieht gar nicht so wuchtig aus und genau das mag ich. Die Henkel sind lang genug um sie auf der Schulter zu tragen und nicht zu lang, wenn man sie einfach in der Hand tragen möchte.


Neue Gurtbänder und ein bisschen Stoff habe ich schon nachbestellt ... diese Charliebags haben es mir wirklich angetan ♥

Dienstag, 28. Juni 2016

Wir machen einen Ausflug {Hermannskogel - Stadtwanderweg 2}

Kinders wie die Zeit vergeht! Jetzt ist dieser Ausflug schon eine gute Woche vorbei und ich hab euch noch gar nicht davon erzählt. Und es war wirklich ein toller Ausflug, der bei nicht so tollem Wetter begonnen hat ...


... also was heißt nicht so toll? Es hat ein wenig genieselt, womit ich ehrlich gestanden besser zurecht komme, als mit viel Sonne. Der Held, der kleine Wolf und ich - wir sind wieder ganz zeitig aufgestanden, haben schnell alles zusammengepackt und waren schon um kurz nach halb 7 Uhr in der Früh am Ausgangspunkt vom Stadtwanderweg 2. Insgesamt verfügt Wien über 9 solcher Wanderwege ...


 ... und weil dieser hier gleich so wunderschön war, haben wir die wahnwitzige Idee geboren, sie alle zu begehen. Na - wir werden sehen. Der kleine Wolf ist natürlich mit dabei (das Foto ist schon fast kitschig, nicht? ♥)

Eine gscheite Jausn gab's auch wieder - diesmal mit Gemüse und kalten Fleischlaibchen vom Vortag. 


 Und einer wunderbaren Aussicht - das Wetter war zu diesem Zeitpunkt auch schon wach und richtig, richtig schön. Sonnenschein mit ein paar Wolken, nicht zu heiß und nicht kalt, nicht zu windig, aber mit einer angenehmen Brise. Wie bestellt.


Der Weg führte durch Weingärten, Wälder und Wiesen - manchmal ein wenig steil, aber nie so lange, dass wir nicht mehr wollten. Und oben - am Hermannskogel - hat man dann eine wunderschöne Aussicht über Wien. 


Ganz hinten regnet es - könnt ihr es sehen? Ich bin ja von sowas immer fasziniert. Bis auf ein paar Morgensportler und Hundemenschen haben wir keine Menschenseele getroffen und alles für uns alleine - herrlich. Angeschrieben ist die Wegdauer mit 3 bis 4 Stunden. Der Held und ich sind keine Schnellgeher, sondern eher die "Oh schau mal!" und "lass uns dort doch mal kurz hinsetzen" Typen - haben den Weg aber trotzdem in gemütlichen, nicht ganz 3.5 Stunden geschafft. Genau richtig.


Welchen Weg wir beim nächsten Mal gehen, wissen wir noch nicht. Kommt auch ein bisschen auf's Wetter an, denn bei über 30°C hat keiner von uns Lust dazu. 

Und der kleine Wolf war nach diesem Ausflug sowieso erstmal fertig mit der Welt ♥ Durch sein Hin- und Hergerenne geht er den Weg ja 4 mal.


Sonntag, 26. Juni 2016

{Kalenderwoche 25} Glücksmomente der Woche

War das eine Hitze die letzten Tage. In der letzten Nacht hat es zum Glück abgekühlt und wir können wieder beruhigt aufatmen. Aber lasst uns nicht über das Wetter reden, sondern lieber über die Glücksmomente der vergangenen Woche.

Da hätten wir zum einen einen kleinen, müden aber überglücklichen Wolf nach einem schönen Gartentag. Es ist so schön ihn dabei zu beobachten, wie er sich müde ein Plätzchen sucht und dann sofort ins Land der Träume gleitet. Ich bin ja der Meinung: ein müder Wolf, ist ein glücklicher Wolf.


Der Held hat ein Sommeressen gekocht. Gyros mit Tsatsiki, Kraut und Paradeisern und Zwiebel - alles mundgerecht in einem Wrap zusammengerollt. Mhmmm - also ich weiß, ihr wißt das schon, aber kochen kann der Held. 


Freitags hab ich meine freie Zeit genutzt um mir ein Oberteil zu nähen. Ja mir - aus genau diesem Stoff, den ich einfach wunderschön finde. Und erwachsen werd ich dann ein anderes Mal.


Und für mein Schwesterherz, welches uns am Samstag zum Frühstück besuchen kam - habe ich das Gemüse besonders schön angerichtet. Das Auge ißt ja schließlich mit und meine kleine Nichte im Bauch soll ja auch Spaß am Essen haben.

Für diese Woche waren das meine Glücksmomente und ich wünsche euch einen schönen Restsonntag und morgen einen guten Start in die neue Woche. Wir machen es uns, wie fast jeden Sonntagnachmittag, einfach gemütlich.

Nach einer Idee von meiner Bloggerkollegin Alizeti.

Freitag, 24. Juni 2016

♥♥ Halbzeit ♥♥

Heute.


Auch für mich - als absoluten Weihnachtsmenschen - ist das jetzt irgendwie sehr schnell gegangen. Und ein bisschen unglaublich.

Aber wißt ihr was das Allerunglaublichste ist? Das wir dieses Weihnachten schon mit meiner kleinen Nichte feiern werden. Die dann schon über drei Monate alt sein wird. Die wir dann schon ein bisschen kennenlernen durften. Die uns dann sicher schon alle verzaubert hat.

Und das ist wirklich noch unglaublich.

Donnerstag, 23. Juni 2016

Ein Albtraum ...

... aber ein richtiger. Man könnte es auch eine Katastrophe nennen. Ein Drama in gefühlten 121 Akten. Wovon ich schreibe?


Davon dieses Sockenpaar zu fotografieren.  


Dieses Pink hat mich einfach wahnsinnig gemacht. Ständig ist es ein greller Fleck, auf dem man gar nichts erkennen kann. Nicht mal ein Maschenbild. Und egal bei welchem Wetter - ob Sonnenschein oder nicht - das war einfach immer so.


Aber ansonsten gibt es nichts zu meckern. Die Wolle (Tausendschön - Farbe Mangrove) war herrlich zu verstricken, das "Muster" habe ich irgendwann mal im Internet gesehen - einfach die Rippen vom Bündchen am Hinterbein weiterführen, ansonsten alles glatt rechts.


Die Socken dürfen noch als Begleitung mit dieser Charliebag reisen - und ich bin froh, wenn ich sie nicht mehr sehe. Pink. Grrrr.

Dienstag, 21. Juni 2016

Schokolade löst keine Probleme.

aber das tut ein Apfel ja auch nicht.

Probleme gibt es hier zum Glück (momentan) gar keine. Alles plätschert so herrlich angenehm vor sich hin und wir genießen das sehr. Und weil ich schon länger nichts mehr gebacken habe, hab ich am Freitag einen schnellen Schokoladekuchen ins Backrohr geworfen, der so lecker geworden ist, das ich euch gerne das Rezept zum selbstbacken verrate.


Für eine kleine Kuchenform braucht ihr (für eine 24er Springform die Zutaten einfach verdoppeln):
125g Butter
100g Zartbitter- oder Vollmilchschokolade
150g brauner Zucker
75ml Wasser

125g Mehl
25-30g Backkakao (also kein süßer mit Zucker, sondern der ohne)
1/2 Packerl Backpulver
50g Joghurt (oder Topfen geht auch)
3 Eier

Und dann:
Die Butter, Schokolade, Zucker und Wasser in einem Topf wärmen bis alles miteinander verschmolzen ist. Das solltet ihr gleich am Anfang machen, weil das Ganze dann wieder auf lauwarm abkühlen soll (ich stelle es dann immer in die Abwasch mit kaltem Wasser, sonst dauert das ewigst).

Backrohr auf 160°C Ober-/Unterhitze vorheizen und die Backform mit Butter und Bröseln bestäuben. Das Mehl, Kakao und Backpulver in eine Schüssel geben und mit der lauwarmen Schokolademasse verrühren. Danach das Joghurt und nacheinander die Eier unterrühren. In die Form einfüllen und für ca. 60 Minuten ab ins Backrohr.


Und dann?
Einen guten Kaffee, Tee oder Kakao machen, sich hinsetzen und einfach genießen.


Der Kuchen ist richtig schön saftig und flaumig (auch noch 2 Tage später) und genau richtig schokoladig. mhmmmm ♥

Sonntag, 19. Juni 2016

{Kalenderwoche 24} Glücksmomente der Woche

Treten Sie näher - kommen Sie rein! Denn heute spielt es sie wieder - die Glücksmomente meiner vergangenen Woche. Erfunden hat diese grandiose Aktion meine Bloggerkollegin Alizeti - mitmachen ist ausdrücklich erwünscht.


Schnarch...schnarch! Der kleine Wolf nach einem Gartentag bei seinen Großeltern - da ist immer alles so aufregend, dass er untertags gar nicht zum schlafen kommt. Das muss er dann alles am Abend nachholen - lautstark. Macht nichts - wenn er glücklich ist, sind wir es auch.


Wie ihr wißt, kann ich immer an Weihnachten denken. Manchmal sehnsüchtig (vorallem wenn sich die sommerlichen Temperaturen weit jenseits meiner Wohlfühlgrenze rumtreiben - das war aber heuer zum Glück noch gar nicht der Fall) und manchmal einfach so - mitten unterm Jahr. Und ja: ich kann auch im Juni solche Bücher kaufen und drin rumschmökern. 

Und das andere Buch durfte mit, damit das Weihnachtsbuch nicht so einsam ist - und zudem ist auch noch sehr interessant. Mal sehen, was ich daraus alles umsetzen werde.


Angstrickt is. Nachdem letzte Woche ein Paar fertig geworden ist (zeig ich euch natürlich noch), durfte ich einen neuen Strang aussuchen. Und der Held durfte mir beim wickeln helfen, denn seitdem die Katzenkinder hier im Haushalt wohnen, ist das alleine wickeln mittels Stuhllehne leider ziemlich unmöglich.


Und gestern sind der Held und ich ganz zeitig in der Früh aufgestanden um wieder einen Ausflug zu machen. Und der war richtig richtig wunderschön, denn dort waren wir noch nie. Aber mehr dazu bald, meine Lieben!

Der Sonntag klingt heute wieder gemütlich aus, mit Held und Couch und allerlei Getier. Ich wünsche euch einen schönen Nachmittag/Abend und morgen einen gelungenen Start in die neue Woche!

Mittwoch, 15. Juni 2016

Das Leben ist ...

... die angenehmen Sommertemperaturen ... endlich wieder die Stricknadeln in der Hand halten ... barfuß im Garten laufen ... Gelächter aus dem Gastgarten, dass den Helden und mich auch zum lachen bringt ... Einmachgläser und Flaschen sammeln ... Regen gegen die Fensterscheiben klopfen hören ... ein "Du bist wirklich ein Schatz!" ...


... diese Aussicht ... und diese Luft ... und das Gefühl, dass mein Herz vor Freude gleich aus der Brust springt ... Stoffnachschub bestellen ... und überlegen, was ich daraus zaubern kann ... die liebste Freundin am Bahnhof begrüßen ... der kleine Wolf und sein Gartenglück ... Zeit für die Nähmaschine haben ... Vorfreude auf den Herbst ... und ein bisschen schon auf Weihnachten ... aber auch die Tatsache, dass man nicht immer nur Dinge machen kann, die einen freuen ... 


... ein Urlaubscocktail mit der liebsten Freundin ... Gelächter und Gespräche dabei ... das Gefühl alle Zeit der Welt zu haben ... eine "das möchte ich demnächst nähen" - Liste ... und eine "für meine Nichte (!)" - Liste ... der Kater, der mir die Ohren vollschnurrt ... die Erkenntnis, dass das Leben endlich ist und das letzte Hemd keine Taschen hat ... und dann eine Entscheidung, die sich rundherum perfekt anfühlt ... 


... ein Schritt auf den Urlaubsbalkon und wissen: ja, das wird ein schöner Tag! ... heimkommen und fühlen, dass man wirklich vermisst wurde ... der Held und der kleine Wolf wartend am Bahnhof ... zwei neue Kochbücher kaufen ... jemanden eine Freude machen ... der hüpfende Babybauch meiner Schwester ... der Entschluss, so ein Freundinnenwochenende im nächsten Jahr zu wiederholen ... Kräuter auf dem Fensterbrett ... selbstgemachtes Brot zum Frühstück ... mit selbstgenähten Taschen einkaufen gehen ... 


... Gartengeschenke ... Erdbeeren und selbstgemachtes Crème brûlée inklusive Feierabend und Helden genießen ... Rosenduft im Schlafzimmer ... einen riesen Regenwurm im Garten finden ... Walderdbeeren naschen ... und Himbeeren ... 

... leben eben ♥

Montag, 13. Juni 2016

Ja, wo war die denn gestern ...

... mit ihren Glücksmomenten?! 

Nicht da. Also wirklich nicht. Denn zuerst war ich auf einem Weiberwochenende mit der liebsten Freundin und das hat schon am Donnerstag begonnen und bis Samstag Abend gedauert und dann war bei uns in Österreich ja am Sonntag Vatertag. Den haben wir zwar schon etwas vorgefeiert (ihr erinnert euch an das GrillGasMonster?) aber deswegen kann man ja ruhig nochmal feiern.

Und so kam es, dass ich (wenn ich mich jetzt richtig erinnere) das erste Mal in diesem Jahr keine Glücksmomente gepostet habe. Aber einmal überhaupt keine Zeit für das Internet zu haben, ist ja auch irgendwie ein Glücksmoment, nicht?

Zeigen kann ich euch aber trotzdem was - nämlich eine weitere Charliebag. Sagt nicht, ich hab euch nicht gewarnt. Ich hab euch gewarnt. 

Angefangen hat alles total beschissen überhaupt nicht gut. 

Nachdem ich nämlich beide Außenteile zugeschnitten hatte, hatte einer davon einen üblen Unfall mit der Stickmaschine. Nichts zu machen (außer fluchen, fast heulen und den Wunsch ihn anzuzünden). Schneide ich eben noch einen Außenteil zu. Komme drauf: das geht sich nicht aus. Nichts zu machen (außer fluchen, fast heulen und den Wunsch ihn anzuzünden). Alles drehen und wenden hat nichts geholfen - das Teil im Bruch zuzuschneiden, ging sich nicht aus. 

Aber tataaaaaa grübel grübel überleg: muss ich es denn im Bruch zuschneiden? Und wenn nicht - was mach ich dann mit der Naht in der Mitte? 

Lange Rede - kurzer Sinn:


Paspelband. In Neonorange. Herrlich -das knallt richtig schön auf dem Türkis. Und dann ging alles richtig gut. Herausgekommen ist ein Geburtstagsgeschenk für die beste Züchterin vom großen Wolf, welche ja zweimal pro Woche den kleinen Wolf bespaßt, während der Held und ich an der Weltherrschaft arbeiten.


Man muss nicht Züchterin von Pit Bulls sein, um zu wissen, dass sie regieren - denn wenn man auch nur einen einzigen von dieser wunderbaren Rasse kennt, weiß man das schon. Aber andere Mitmenschen wissen das vielleicht nicht. Schade eigentlich.


Ich mag diese Kreuzstichdatei von Smila's World (sie zieht gerade um - deswegen ist der Shop noch nicht wieder aktiv) weil sie so schön altmodisch wirkt und man damit wirklich alle Wortspielereien sticken kann.


Und die Rückseite mit dem Paspelband gefällt mir wirklich richtig gut - ich glaube, dass muss ich nochmal so machen (auch wenn es nicht notwendig wäre).

Merke: Verliere nie die Zuversicht - so ein Paspelband ist ein Gedicht.
HaHa.

Donnerstag, 9. Juni 2016

{Sommerfrische} Rhabarbersirup mit Basilikum

Noch nie hab ich das Wort "Rhabarber" so oft geschrieben, wie in diesem Jahr. Der Vorteil: ich weiß jetzt, ohne vorher nachzusehen, wie man das genau schreibt ... oder?! (lieber nochmal kontrollieren).

Der Held und ich mögen Rhabarber gerne. Am liebsten als Kompott mit Vanillepudding. Mhmmm. Heuer aber wollte ich ihn auch mal gerne anders ausprobieren - nämlich als Sirup. So habe ich insgesamt 2 Kilo verkocht, einmal als ganz normalen Sirup und dann meine Version mit Basilikum und Vanille. Sehr sehr lecker. Und weil ich so nett bin, verrat ich euch mein Rezept.

Ihr braucht:
1 kg frischer Rhabarber
800 g Zucker (ich habe braunen genommen)
Saft einer Zitrone oder 2 TL Zitronensäure
500 ml Wasser
1 Vanillieschote
1 Bund Basilikum

Und so wird's gemacht:
Den Rhabarber waschen, putzen (wichtig: nicht (!) schälen) und in grobe Stücke schneiden. Dann mit Zucker und Zitronensaft bzw. Zitronensäure in einen großen Topf geben und eine Stunde stehen lassen (dazwischen immer wieder mal umrühren).


Danach Wasser dazugeben, die Vanilleschote auskratzen, die Schote selbst auch noch in den Topf geben und das Ganze für ca. 15-20 Minuten köcheln lassen. Während ihr die Zeit abwartet, könnt ihr schon mal das Basilikum waschen und etwas kleinrupfen oder schneiden.


Sobald der Rhabarber weich und zerfallen ist - Hitze aus - Topf vom Herd und das Basilikum dazugeben. Deckel drauf und über Nacht irgendwo stehen lassen. 

Und am nächsten Tag kommt dann der nervige Teil: das Ganze müsste ihr durch ein gaaaanz feines Sieb drücken. Ich nehme dafür immer einen Schöpflöffel und streiche die Maße durch ein wirklich ganz ganz feines Sieb. Braucht etwas Zeit und Kraft - aber es geht schon.

Den Sirup danach nochmal kräftig aufkochen (sollte er zu dickflüssig sein, kann man noch ein bisschen Wasser dazugeben). Und dazwischen die Flaschen sterilisieren und sich dabei die Finger nicht verbrennen. Auch beim Einfüllen gut aufpassen - das ist nämlich auch verdammt heiß.

Und schon sind wir fertig.


Die Etiketten könnt ihr übrigens hier ausdrucken. Es sind nicht alle Designs kostenlos - aber das auf dem Foto zum Beispiel ist es und ich finde, dass sieht richtig toll aus ♥ 

Auf dem Foto sieht ihr übrigens die ganze Ausbeute von einem Kilo: 4 Fläschen zu je 200ml. Aber ich finde, das reicht auch. Soll ja was Besonderes bleiben.

Dienstag, 7. Juni 2016

Sie nannten sie Charlie

Also ich hinke ja, was so Trends angeht, manchmal ziemlich hinterher. Ich weiß gar nicht mehr, wie lange die Internetwelt schon die sogenannten Charliebags näht (wenn ihr danach googelt, dann kennt ihr sie ziemlich sicher auch). Der ursprüngliche Schnitt war kostenlos bei Burda zu bekommen, dann kam die große Charliewelle und der Schnitt nicht mehr kostenlos.

Und irgendwann da dazwischen, hab ich die Charliebag wieder vergessen ... bis der Held mir zum Geburtstag dieses Buch geschenkt hat und ich mir bei einer der abgebildeten Taschen dachte: He, die sieht doch GENAUSO aus! Ha! Meine! 

Und dann konnte ich mich auch noch an die Anleitung von Caro erinnern, die den Schnitt ein wenig abgeändert hat. Nämlich ganz genial: Gurtbänder als Henkel und das gefällt mir persönlich nicht nur besser, sondern spart auch eine Menge Stoff. 

Am Freitag hab ich dann das Schnittmuster abgeändert, einen Stoff rausgesucht, Gurtbänder hergerichtet und los ging die wilde Fahrt.


Die Tasche bietet sich ideal an um auch die Stickmaschine einzusetzen und die Datei Spitzenwerk müsste meiner Meinung nach eigentlich Wunderwerk heißen, so toll find ich die.


Und nach der ersten Tasche kann ich den Hype darum wirklich nachvollziehen. Sie ist einfach genial - schnell genäht, ohne viel TamTam und ein richtiges Platzwunder ohne wuchtig oder unförmig zu wirken.


Und so hab ich an diesem Wochenende nicht nur eine genäht, sondern gleich mehrere. Ihr wißt ja: Weihnachten und so.

Sonntag, 5. Juni 2016

{Kalenderwoche 22} Glücksmomente der Woche

Und *zack* schon wieder eine Woche rum und somit an der Zeit, die ersten Glücksmomente im Juni zu posten. Also lehnt euch zurück und begleitet mich - wenn ihr wollt.


Am Dienstag haben der Held und ich den Garten meiner Eltern geplündert und frische Radieschen geerntet. Die waren schön knackig und zum Glück nicht schlimm scharf - da hatten wir schon andere Kaliber.


Küchenkalenderspruch der Woche. Momentan kann ich mich ja nicht beschweren ... 


Um die Glücksmomente noch besser sammeln zu können, hab ich mir Glücksauffang-Amulett gekauft. Ich hab es gesehen und wusste sofort: MEINS! Außerdem musste ich dabei ganz stark an die Erfinderin der Glücksmomente denken.


Ja was soll ich sagen? Beim Essen kommen eben die Leut' zam ... immer. 


Seit Freitag glüht hier die Stick- und Nähmaschine. Was da alles entstanden ist, zeige ich euch noch - versprochen. Aber - und ihr könnt euch jetzt ruhig lustig machen - Weihnachten kommt wirklich immer schneller als man denkt und ich werden ja ab September tantentechnisch zu tun haben, davor kommt der Sommer, wo ich bei 40°C auch nicht hinter der Nähmaschine sitzen möchte und *zack* schon Weihnachten ...


Und wenn wir schon beim Thema Weihnachten sind: Kekse kann man ja auch schon mal vorbacken. 

Haha - nein natürlich nicht. Hier seht ihr den allerbesten Brotbäcker auf der ganzen Welt in Aktion. Ein Schwarzbierbrot - das neue Lieblingsrezept. Mmmhmmm - das ist so lecker! Ihr wisst ja: frische gebackenes Heldenbrot ist immer ein Glücksmoment für mich.

Und das war's auch schon wieder für diese Woche ... wie meistens am Sonntag lassen der Held und ich das Wochenende gemütlich ausklingen. Ich wünsche euch einen schönen Sonntagabend und morgen einen gelungenen Start in die neue Woche!

Freitag, 3. Juni 2016

Alltag aus ... Wanderschuhe an


Auch wenn der Held und ich mit ganzem Herzen Stadtmenschen sind - so ab und an zieht es auch uns auf's Land. Aber nicht nur uns. Wenn das Wetter schön ist, dann pilgert gefühlt halb Wien raus aus der Stadt. Wenn man das weiß und das frühe Aufstehen nicht scheut, dann kann man das aber ganz gut umgehen, indem man sich den Wecker an einem Samstag auf 06.00 Uhr stellt und bereits um kurz vor 08.00 Uhr am Zielort aus dem Auto steigt.


Und dann wird man belohnt. Mit Ruhe und noch milden Temperaturen ...


... und einem Ausblick, der wirklich einfach traumhaft ist. Und so beginnt unser Ausflug zur Perchtoldsdorfer Heide, die mich jedesmal wieder von jetzt auf gleich in meine Kindheit katapultiert. 

Egal mit wem, Oma oder Oma und Opa, Papa und Mama - wir waren früher oft dort. Damals sogar noch um die Erdzieserln zu füttern - das darf man mittlerweile nicht mehr (selbst Schuld, Menschheit - wie kann man denn bitte so deppert sein und die Tiere mit Schokolade (!) füttern) und ohne abgezäunten Bereich, in dem die Zieserl mittlerweile hauptsächlich leben. 


Auch wenn ich die Maßnahmen verstehe, bin ich ein bisschen traurig, weil ich es in den letzten 16 Jahren kein einziges Mal geschafft habe, dem Helden auch nur ein Erdzieserl zu zeigen. Nun ja - ich gebe nicht auf.


Das ist kein Erdzieserl.


Durch unseren frühen Aufbruch, war sogar der Weg über die Heide angenehm. Da ist nämlich weit und breit kein Schatten zu finden und um die Mittagszeit möchte ich den nicht raufgehen müssen. 

Am Übergang von der Heide in den Wald, haben wir ein lauschiges Plätzchen gefunden um uns zu stärken. Denn zu Hause frühstücken wollten wir nicht mehr - raus...raus...raus war die Devise. Und so eine Jausn in der freien Natur schmeckt dann sowieso gleich noch viel besser.


Wunderschöne Stunden haben wir im Wald verbracht, mit dem Wetter hatten wir wirklich richtig Glück. Und als sich dann die Mountainbiker und einige viele andere Menschen den Weg rauf über die Heide bahnten, waren wir schon wieder am Weg zum Auto. 



Und der kleine Wolf hat mit seinen über 10 Jahren total gut mitgemacht. Nur zu Hause dann musste er ganz lang schlafen und ganz viel schnarchen. Aber ich glaube, das hat nichts mit dem Alter zu tun.