Freitag, 31. Juli 2015

Diesen Freitag...


... hab ich den Wohnungsputz schon hinter mir. Gerade eben teufeln die zwei Katzenkinder durch die Gegend und machen die Hälfte davon wieder zunichte. Nun denn.


... koche ich Seelennahrung. Für den Besuch, der später kommt und ihn braucht. Es gibt Nachrichten, die einen schnell glauben machen, dass das Leben einfach Scheisse ist und zwar dann, wenn es eigentlich gerade schön war. Und es gibt Nachrichten, die man von seinen Liebsten niemals hören möchte. Näher möchte ich jetzt nicht darauf eingehen - wir müssen abwarten.


... höre ich meine neue Entdeckung. Eine Stimme zum reinlegen - wenn ihr auch mal reinhören möchtet, dann könnt ihr das hier tun.


... beobachte ich den kleinen Wolf in seinem Nest. Er ist immer der Erste, der das frischbezogene Bett beziehen darf. 

Euch wünsche ich einen schönen Start ins Wochenende - es soll ein richtig schönes Sommerwochenende mit erträglichen Temperaturen werden.

Mittwoch, 29. Juli 2015

Zamessen! Sonst wird's morgen schiarch!

Heute morgen haben der Held und ich einen lustigen Beitrag im Radio gehört - es ging um typische Sprüche/Aussagen, die man so in der Kindheit gehört hat oder die man halt einfach kennt. 

Der Held und ich haben sofort angefangen diverseste Sprüche zum Besten zu geben, wie zum Beispiel: Ein Indianer kennt keinen Schmerz! Oder auch: Vom Scherngeln (deutsch: schielen) bleiben die Augen stecken! 

Wusstet ihr, dass wenn man den Rotz durch die Nase hochzieht, dann wandert der direkt ins Hirn? Aber keine Sorge: Bis'd heiratst ist alles wieder gut! 

Und ihr wisst doch sicher auch, dass man vom Fernsehen viereckige Augen bekommt? Und beim Nase bohren kann der Finger stecken bleiben!

Eines wird ganz deutlich sichtbar: das Leben als Kind ist eine Aneinanderreihung von Grausamkeiten und geprägt von Angst. Wie haben wir es bloß geschafft groß zu werden? Denn wenn man zuviel Wasser trinkt, bekommt man Läuse im Bauch, vom zwicken bekommt man Krebs, wenn man einen Kaugummi verschluckt, verklebt sich der ganze Magen und wenn man nicht brav ist - dann kommt der schwarze Mann und holt einen.

Zu guter Letzt habe ich noch eine kleine Geschichte von meiner ehemaligen Arbeitskollegin. Da wurde nämlich den Kindern erzählt, dass wenn sie in der Nacht aufstehen bzw. keine Ruhe geben, dann kommt ein kleines Wesen - genannt "das Luzal" - und schneidet den Kindern die Fersen auf und streut Salz rein. 

Also ehrlich...manchmal finde ich es fast schade, dass ich keine Kinder habe das ist ja wirklich furchtbar!

In diesem Sinne...


Und welche Sprüche/Aussagen oder vielleicht auch kleine Horrorgeschichten kennt ihr so?

Montag, 27. Juli 2015

Sommeressen ♥♥♥♥

Mahlzeit meine Lieben! Was für angenehme Temperaturen das momentan sind - in der Stadt braucht es ja immer eine Zeit, bis die ganze heiße Luft auch wirklich draußen ist, aber selbst bei uns ist es jetzt soweit. Der Regen hat die Möglichkeit zum richtigen Durchatmen gebracht und es ist einfach angenehm.

Und der Held und ich hatten endlich wieder die Möglichkeit richtig zu kochen - also mit Herd und Backrohr. Auf das hatte die letzten Tage nämlich wirklich keiner von uns Lust.


Sommeressen Variante 7: (die anderen Varianten findet ihr hier, hier und hier)

Hendlspieße mit Paprika, Zwiebel und Speckstreifen. Dazu einen Mango-Curry-Reis. Das Hendlfleisch für die Spieße haben wir einige Stunden in Erdnussöl mit Gartenkräutern eingelegt. Ich bilde mir ein, dass es dadurch saftiger bleibt - geschmacklich ist es jedenfalls sehr überzeugend. 
Den Reis habe ich zusammen mit drei kleinen Charlotten und einem gehäuften Teelöffel Curry gekocht. Als der Reis fertig war, haben wir eine halbe, gewürfelte Mango druntergemischt - Deckel drauf und für ca. 10 Minuten ziehen lassen.


Und dann: mmhmmmmm ratzfatz alles aufessen. Und wenn man mehr macht, dann hat man noch ein Portion für den nächsten Tag. Und die lasse ich mir jetzt schmecken.

Sonntag, 26. Juli 2015

Ein Sonntag im Sommer

Gestern abend ist der Sommer in Wien angekommen, so wie ich ihn mag. Ein reinigendes Gewitter beendete die Hitzeperiode, die mich gegen Ende schon ziemlich angestrengt hat. Aber nicht nur mich - sondern auch unsere tierischen Mitbewohner waren nach den vielen Tagen und Nächten ohne Abkühlung schon ziemlich entnervt - kein herumtollen mehr und auch kein kuscheln. Jeder wollte seine Ruhe haben.



Doch heute wurde gekuschelt und die Katzenkinder haben ausgiebigst herumgetollt - die Lebensgeister sind wieder da. 

Der Held und ich haben heute Vormittag einen Film angesehen, den ich euch gerne weiterempfehlen möchte: The Great Debaters. Ein sehr berührender und mutiger Film - mit Gänsehautgarantie, allerdings nicht aufgrund von gruseligen Szenen.


Ich hoffe sehr, dass diese schönen und angenehmen Temperaturen für noch ganz viele Tage erhalten bleiben. Meine Lebensgeister waren lange genug lahm gelegt. 


Diese zerrupfte Frisur hat mein Bonsai übrigens dem Katertier zu verdanken.

Mittwoch, 22. Juli 2015

Sommeressen ♥♥♥

Wie heißt es so schön? Geteiltes Leid ist halbes Leid? Auf jedenfall freue ich mich, dass wir quasi den Club der "25°C reichen ja auch" gründen können, nicht? Aber Sommer ist nun mal Sommer und ich hätte da noch ein leckeres Essen, dass ich letzten Freitag für den Helden und mich gezaubert habe.

Wenn ich etwas planlos bin, was ich kochen könnte, dann hab ich da so meine zuverlässigen Quellen, die meine Fantasie anregen und eine große Gelingquarantie haben. Eine meiner Quellen gehört meiner Bloggerfreundin Tanni - auch wenn ich meistens dann sofort mit Magenknurren vor dem PC sitze und gleich etwas essen möchte und nicht erst zubereiten.



Sommeressen Variante 6: (die anderen Varianten findet ihr hier und hier)

Ich habe das Rezept von Tanni etwas abgewandelt - und das hat zwei Gründe: 1.) der Held wollte etwas ohne Fleisch und 2.) konnte ich mich zwar grob an die Grundzutaten Zucchini und Quinoa erinnern, den Rest hatte ich aber vergessen und war zu faul das Rezept nochmal aufzurufen. Hier also meine abgewandelte Variante.

Für die Fülle den Quinoa laut Packungsanweisung kochen. Wenn er nur noch ziehen muss, Frühlingszwiebel und Paradeiser klein schneiden und mit etwas (bei mir war das nicht ganz ein Eßlöffel) Paradeisermark unterrühren. Mit Kräutern nach Belieben und etwas Salz abschmecken.

Ich habe die Fülle schon am Vormittag zubereitet, damit sie gut durchziehen kann und ich mir nicht die Finger verbrennen muss. Tja manchmal hab auch ich so helle Momente.

Zucchini der Länge nach halbieren und mit einem Löffel großzügig aushöhlen. Fülle rein und mit Zwiebelringen belegen - darauf hab ich etwas Pizzagewürz gestreut und dann noch mit wenig Käse bestreut. 

Und dann ab ins Backrohr - bei mir waren es ca. 15 Minuten bei 150°C Umluft (damit der Zucchini weich wird) und dann noch 10 Minuten bei ca. 180°C (könnten auch ein paar mehr gewesen sein) - also jedenfalls sollte der Käse etwas Farbe bekommen.


Obwohl der Held sonst nicht der Fan von solchen "Zucchinischiffchen" ist, hat es ihm richtig gut geschmeckt - der Zucchini hatte noch Biß und geschmacklich war es wirklich sehr sehr gut. Kommt auch auf die "gerne-wieder"-Liste ♥

Montag, 20. Juli 2015

Luft.hol

Das Wochenende haben der Held und ich größtenteils im dunklen Wohnzimmer auf der Couch vor dem Ventilator verbracht. Ich habe literweise Orangensaft mit viel Wasser und noch mehr Eis in mich hineingeschüttet. 


Und dabei über Folgendes nachgedacht: das Verhältnis von steigenden Temperaturen und sinkender Toleranz. 

Leute, die anscheinend ganz persönlich mit dem Sommer verwandt sind und alleine bei der Aussage "Boah ist mir heiß!" erklärungstechnisch nicht mehr zu halten sind, warum und wieso der Sommer bei weit über 30°C doch sooo schön ist. 

Öhm ja - kann sein. Aber nicht für mich

Und ich meine da nicht eine "Ach - mich stört das nicht. Ich mag das."-Antwort. Sondern die 293482304 Gründe, warum ich ja eigentlich schon fast psychisch nicht ganz normal bin, wenn ich dieses Wetter nicht mag. Ich rede niemanden seinen Sommer schlecht, sondern halte mich da eher an das Motto: Wenn du nichts Nettes zu sagen hast, dann sag lieber gar nichts! Es soll sich doch jeder über das freuen, was er liebt.

Aber genauso wie ich es respektiere, dass Menschen mit Weihnachten, Herbst-Niesel-Wetter und Schnee nichts anfangen können - erwarte ich mir das auch umgekehrt. Da kann ich auch recht schnell ziemlich ungemütlich werden, wenn es dann in Richtung Belehrung und das Aufdrücken der eigenen Meinung geht. 

Ja, es stimmt - ich verstehe nicht, warum man Temperaturen weit über 30°C liebt (gut - ich verstehe auch nicht, für was genau man ein 72-Stunden-Deo braucht, aber ich glaube, das ist eine andere Geschichte) Ende. Mehr gibt es dazu nicht zu sagen.
 
Also bitte - bis es wieder etwas kühler wird, mache ich es wie die Katzenfrau ...

Donnerstag, 16. Juli 2015

Früchte des Sommers

Der Sommer hat uns alle fest im Griff - hier klettern die Temperaturen wieder weit über 30°C und was liegt da näher als den Herd anzumachen und Marmelade einzukochen? Haha.


Stimmt so aber gar nicht - denn die erste Fuhr haben der Held und ich bereits letzte Woche eingekocht. Wenn wir heute wieder österreichische Heidelbeeren beim einkaufen abstauben können, dann kriegen die 9 Gläser vielleicht noch Gesellschaft.


Das Rezept für die Heidelbeer-Vanille-Lavendel Marmelade habe ich euch hier schon mal verraten - allerdings nehmen wir mittlerweile den 1:2 Zucker. Vom 1:3 Zucker würde ich abraten: die Haltbarkeit der Marmelade leidet doch ziemlich drunter.


Auch habe ich, die für mich beste Methode gefunden, um die Gläser zu beschriften. Einfach aus Karton kleine Zettel ausschneiden, beschriften und mit einem Faden um die Gläser binden. Den aufgeklebte Etiketten sind - wenn man die Gläser wiederverwenden möchte - wirklich ein Geschenk des Teufels.

Und sonst so? Nichts. Sommer, Sonne, Arbeit. Deswegen ist es hier auch etwas ruhiger. Alles ist gut - das ist die Hauptsache. Ich hoffe, bei euch auch!?

Dienstag, 14. Juli 2015

Sommeressen ♥♥

Nachdem ich euch letzte Woche schon mal erzählt habe, was der Held und ich im Sommer so essen, gibt es heute nochmal zwei Gerichte, die wir am Wochenende gekocht und mit großem Genuss verspeist haben.


Sommeressen Variante 4:

Es war am Samstag, unser Badetag. Da hatten wir richtig Hunger als wir heimkamen und zum Glück geht dieses Essen wirklich schnell. Frische Maiskolben kochen, Backrohrpommes ins Backrohr schieben und Hendlfleisch in handliche Streifen schneiden, mit Kräutern würzen, scharf anbraten und noch in der Pfanne mit Sesam bestreuen (den würde ich nicht von Anfang an mitbraten, weil er sonst anbrennt und bitter schmeckt). Selbstgemachte Pommes würden natürlich noch besser dazu passen, aber wir hatten noch einen letzten Rest im Gefrierfach (außerdem waren wir hungrig und ungeduldig).


Sommeressen Variante 5:

Spaghetti all'olio. Wir haben eine ganze Knoblauchknolle verarbeitet - denn das schmeckt wirklich nur gut mit richtig viel Knoblauch. In einer Pfanne habe ich Olivenöl mit etwas Butter erhitzt, dann den Knoblauch dazu - aber nicht anbräunen, sonst wird der bitter. Kräuter und Salz dazu und wenn man, so wie wir, einen Elektroherd hat, dann kann man die Herdplatte schon wieder ausschalten. Der Knoblauch gibt im warmen Öl genug Geschmack ab. Spaghetti bißfest kochen und das Knoblauchöl drübergießen. 

Wir haben noch frisches Basilikum drüber gestreut - meine Mädchenvariante war dann noch mit Parmesan, die Heldenportion mit viel frischem Pfeffer.


Dazu passt eine große Schüssel Salat. Mit Heldendressing versteht sich.

Na dann - Mahlzeit ♥

Montag, 13. Juli 2015

Pack die Badehose ein...

...*sing**sing* einen wunderschönen Montagmorgen, ihr Lieben! Also wenn es nach mir gehen würde, hätte das Wochenende ruhig einen Tag länger dauern dürfen - aber nach mir geht es ja in dem Punkt leider nicht.

Wie bereits gestern angekündigt, nehme ich euch heute auf einen kleinen Ausflug mit, den der Held, der kleine Wolf und ich am Samstag gemacht haben.


Wir waren am wunderschönen Stausee Ottenstein in Niederösterreich. Und sogar im Wasser - auch ich, die sich sonst in natürlichen Gewässern eher unwohl fühlt. Aber das Wasser war so herrlich angenehm (laut Internet waren es 22°C Wassertemperatur) und da ich nur winzig kleine Fischchen sehen konnte und keine richtigen Brummer, hab ich mich getraut.


Der kleine Wolf, der ja alles mögliche ist - nur keine Wasserratte, lief am Ufer auf und ab und versuchte zwischendurch den See auszutrinken um doch noch zu uns zu gelangen. Ist ihm leider nicht geglückt - und als der Held ihn einmal ein paar Meter ins Wasser getragen hat, ist er sofort empört zum Ufer geschwommen um uns von dort anzubellen. Hätte er einen Mittelfinger, dann wäre der sicher zum Einsatz gekommen.


Den Rest des Tages hat er es sich dann auf meinem Handtuch in der Sonne gemütlich gemacht und sich selbige auf den Bauch scheinen lassen. Gut, ein bisschen Stöckchen holen war auch noch drinnen - aber bloß nicht zuuuuu nahe ans Wasser. 


In unserer kleinen Bucht war außer uns keine Menschenseele, selbst die paar kleinen Boote, die ihre Runden am See ruderten, fuhren nicht hinein. Wir hatten also ein wunderschönes Fleckchen ganz für uns alleine - was für ein Luxus. Und am Ende des Tages haben wir uns ganz fest vorgenommen: da fahren wir wieder hin ♥

Sonntag, 12. Juli 2015

Glücksmomente der Woche

Leute, vorerst ein wirklich von Herzen kommendes Dankeschön für die vielen lieben Worte, die ihr für den Helden und mich gefunden habt. Jedes einzelne haben wir mit einem Lächeln auf den Lippen gelesen. 

Das Wochenende haben wir es uns richtig gut gehen lassen - deswegen war es auch hier ruhig und ich habe bei euch zwar gelesen, mich aber dezent im Hintergrund gehalten. Von unserem gestrigen Ausflug habe ich ein paar Fotos für euch - aber die zeige ich euch morgen. 

Heute sind nämlich die Glücksmomente der Woche an der Reihe - ein tolle Mitmachaktion von meiner Bloggerfreundin Alizeti.


Gleich der Montag begann mit einer Lieferung von Sonnentor. Also die ersten drei Gewürze sind neu, die anderen waren schon da. Nicht auf dem Foto ist die Brotgewürzmischung und das Rauchsalz. Die Gewürze und auch Tees von Sonnentor mögen wir beide gerne - da stimmt einfach die Mischung.


Am Mittwoch kam endlich die langersehnte Abkühlung auch zu uns. Was für ein Schauspiel, denn die Fotos stammen von ca. 17.00 Uhr am Nachmittag. Die Temperatur fiel schlagartig um 10°C und es war endlich wieder ein durchatmen möglich.


Diese Abkühlung schenkte uns einen grandiosen Sonnenuntergang. Es sah wirklich nach einem brennenden Himmel aus und der Held und ich standen fasziniert am Fenster.


Gruppenkuscheln auf der Couch - dazu brauche ich ja nicht mehr schreiben, oder?


Am Freitag waren der Held und ich nach langer Zeit wieder mal im Kino. Jurassic World in 3D und wie es sich gehört mit total ungesundem Knabberspaß. Nachos haben eine sehr faszinierende Eigenschaft: mir schmecken die nur im Kino. Vielleicht ist das wie der Tomatensaft im Flugzeug? Ich kann es nicht beurteilen - mir schmeckt der nirgends.

Den Sonntagabend lassen wir jetzt gemütlich ausklingen - und euch wünsche ich einen Abend nach eurem Geschmack, eine gute Nacht und morgen einen schönen Start in die neue Woche!

Donnerstag, 9. Juli 2015

{sechzehn} Jahre ♥

Heute vor 16 Jahren gingen du und ich das erste Mal zusammen aus. Meine Hände waren klatschnass und mein T-Shirtkragen rot eingefärbt, weil ich mir kurz vor unserem Treffen noch unbedingt die Haare färben musste. 

Den Moment, bevor ich dich gesehen habe, dachte ich, mir springt das Herz gleich aus der Brust - so nervös war ich. Dann haben wir die ersten Worte miteinander gesprochen, du hast mir ganz viel erzählt von dir und deiner Familie und da hab ich gemerkt, dass du auch furchtbar nervös bist.

Wir waren im Kino und du warst ein richtiger Gentleman. Auf dem Nachhauseweg gingen wir Hand in Hand, als hätten wir nie etwas anderes gemacht. Und da wusste ich: das mit uns, das wird gut.


Heute - 16 Jahre später - wohnen wir seit 11 Jahren zusammen und sind seit über 9 Jahren verheiratet. Wir haben uns aufgefangen in der schlimmsten Zeit und zusammen Tränen gelacht. Du weißt ganz genau, wann es besser ist still zu sein und wann wir bis spät in die Nacht plaudern. Du weißt, wann ich aufmunternde Worte brauche und wann du einfach warten musst, bis ich selbst mutig bin. Du weißt, dass mir ein kleiner, versteckter Zettel mit ein paar lieben Worten tausendmal mehr Freude macht, als es ein Diamantring jemals könnte. Du bist mein strengster Kritiker und gleichzeitig mein größter Fan.

Du weißt so unendlich viel von mir - und das macht mir überhaupt keine Angst - sondern verbindet uns in einer einzigartigen Vertrautheit miteinander.

Lieben: das heißt Seele werden wollen in einem andern.
Friedrich Daniel Ernst Schleiermacher (1768 - 1834)

Heute - vor 16 Jahren - hat unsere gemeinsame Reise begonnen und ich wünsche mir, dass wir noch mindestens 10 mal so lange zusammen reisen wollen. Und das dich zu lieben und an uns zu glauben immer so einfach ist, wie heute.

Dienstag, 7. Juli 2015

Ein Herr Toni für den Herrn Papa

Vorab: ich weiß, dass es draußen fast 40°C hat - zumindest bei uns in Wien. Immer noch. Etwas Abkühlung wird für morgen versprochen und ja: ich freu mich sehr sehr sehr drauf.

Und trotzdem bekam mein Papa einen Herrn Toni - etwas verspätet zum Vatertag. Zu meinem Glück war ich mit dem Pullover schon fertig, bevor es so richtig richtig brütend wurde. Denn der Sweatstoff ist zwar herrlich kuschelig, aber nicht gerade einfach zu verarbeiten, wenn es draußen so heiß ist.


Der Stoff mit den Superheldencomics musste sein - den habe ich gesehen und wusste: der ist es. Sicherheitshalber habe ich ihn auch noch in dunkelblau - was man hat, dass hat man!


Das Schnittmuster stammt wiedermal aus dem Hause schnittreif - dort kaufe ich gerne ein, denn die Anleitungen sind leicht verständlich und es passt einfach alles zusammen. Einzig für ein Bündchen anstatt dem einfachen umgenähten Saum hab ich mich entschieden - das gefällt mir einfach besser.


Und irgendwann wird es ja auch wieder kühler und herbstlicher und dann wird der Herr Toni hoffentlich gute Dienste leisten. Zum Herrn Toni gibt es übrigens auch die Frau Toni - damit er nicht so einsam ist.


Montag, 6. Juli 2015

Sommeressen ♥

Mahlzeit meine Lieben! Ich weiß ja nicht, wie es euch geht - aber wenn es so derartig brütend heiß ist, kann ich trotzdem nicht nur von Salat und Wassermelone leben. Da bin ich für eine gute Mischung zwischen warm und kalt - bei der man vorallem nicht lange in der Küche steht und auch den Ofen nicht allzu lange benutzt.

Und weil ich immer gerne schaue, was ihr bei der Hitze so in der Küche zaubert, zeige ich euch heute was der Held und ich auf den Tellern hatten.


Sommeressen Variante 1:

Heldenbrot mit Knoblauchöl bestrichen, dünn mit Paradeisern belegt und etwas Käse drauf. Zusammen mit den Speckis (das sind einfach Dörrzwetschken mit Speck umwickelt) ins Backrohr schieben.

Währendessen etwas Gemüse klein schneiden - in unserem Fall Paprika und Gurken und mit einer guten Kräutermischung bestreuen. Fertig!


Sommeressen Variante 2:

Heurige Erdäpfeln mit Käse und Schinken belegt und im Backrohr überbacken. Weil die Erdäpfeln so klein sind, braucht man sie auch nicht vorkochen. Während diese im Ofen bruzzeln als Beilage Paprika und Paradeiser klein schneiden, mit etwas Kürbiskernöl beträufeln, frisches Basilikum dazu und schon wieder fertig zum genießen!


Sommeressen Variante 3:

Und dann bliebt der Ofen doch einmal kalt - einfach eine bunte Mischung an verschiedensten Paradeisern aufschneiden - Kürbiskernöl und Kräutermischung drüber - schmecken lassen!

Und was kommt bei euch so auf den Teller bei diesen Temperaturen?

Sonntag, 5. Juli 2015

Glücksmomente der Woche

Na - seid ihr schon verbruzzelt? Diese Hitze ist wirklich unfassbar - heute gab es in Wien 37°C und das soll die nächsten Tage noch mehr werden. Wer nicht den ersten Sommer hier mit mir verbringt, der weiß, dass es immer ein wenig ruhiger wird, je höher die Temperaturen klettern.

Sonntag ist Glücksmomentezeit - und meine zeige ich euch jetzt. Gesammelt werden sie von meiner lieben Bloggerfreundin Alizeti


Da ich in meiner Urlaubswoche immer mit dem Helden aufgestanden bin, konnte ich das Lichtspiel in der Früh bewundern. Schön, wenn die Sonne in den frühen Morgenstunden noch so sanft und zart ist und einem nicht das Hirn rausbrennen will.


Ein Schnappschuß, über den ich mich sehr gefreut habe. 


Endlich habe ich damit begonnen, neue Pölster für unsere Couch zu machen. Dafür habe ich meine neuen Stickdateien von Smila's World ausprobiert und bin begeistert. Mehr dazu hoffentlich bald.


Viel trinken ist sehr wichtig bei dieser Hitze - aktuell mag ich Latella mit Wasser gespritzt und ganz viel Eiswürfeln drinnen am liebsten.


Und mein finaler Glücksmoment für diese Woche stammt von gestern - ein lustiger und wunderschöner Sommertag im Garten. Links seht ihr übrigens den Helden in der Sonne bruzzeln - ich hab mich ganz vornehm in den Schatten zurückgezogen. Sonnenbrand hat der Held keinen bekommen - das ist ja unmöglich auf Stahl - er war gut eingecremt und nicht lange in der Sonne.

Mein Urlaub ist leider zu Ende und morgen mache ich mich wieder in den beruflichen Alltag auf. Ich wünsche euch einen wunderschönen Sonntagabend und eine gute Strategie mit der Hitze umzugehen.

Donnerstag, 2. Juli 2015

Mal was anderes...

...als dieses Gejammer von mir. Den Händen geht es schon besser - die Hitze ist natürlich nicht besonders gut für die Heilung, aber es ist nicht entzündet und auch sonst ziept es nicht mehr so toll.

Deswegen habe ich mich auch wieder ein wenig hinter die Nähmaschine gewagt - morgens bzw. vormittags, wo es noch nicht gar so brütend heiß ist. Denn ich habe ja neue Stoffe und auch mein neues Schnittmuster "Frau Karla" wollte ich testen.

Als ich mit der ersten Version fertig war, fiel mir ein, dass ich ja auch noch neue Stickdateien habe unter anderem einen Anker. Normalerweise besticke ich die Teile immer, bevor ich sie zusammennähe - aber diesmal kam mir die Idee erst nachher. 

Schlechte Idee...schlechte Idee!


Das Teil war sowas von hinüber. Sommerjersey und drei Runden doppelte Sticknaht - da hätte ein auftrennen im Leben nicht geklappt. Also habe ich in meinem Zorn den Stickrahmen rausgeschnitten und die Wrackteile in die Rundablage geschmissen.

Aber wie heißt es so schön?


Die Karte ist übrigens ein Teil des Sprachlos-Überraschungspakets von meinem Lieblingsmonsterchen (das ich euch immer noch nicht in seiner vollen Pracht gezeigt habe...schäm...). Die Karte hat schon einen Ehrenplatz über meinem Schreibtisch, denn so einen Mutmacher muss man immer vor Augen haben!

Und so habe ich mich nicht entmutigen lassen und gleich noch eine Frau Karla zugeschnitten.


Etwas zu groß ist sie geworden - aber noch tragbar. Ich will ja mal nicht unzufrieden sein - ich habe keine Löcher drinnen, die Ärmel sind nicht zugenäht und der Halsausschnitt ist oben und nicht unten. 

Und etwas draufsticken mach ich dann beim nächsten Mal...wenn ich mich erholt habe.

Mittwoch, 1. Juli 2015

Pechvogel

Guten Morgen, meine Lieben! Die Verkühlung wird schön langsam endlich besser - vielen Dank an dieser Stelle für eure lieben Worte! Ich habe viel geschlafen - wirklich viel - und es einfach ganz ruhig angehen lassen. 

Aber um zum Sinn meiner Überschrift zu kommen, müssen alle, die kein Blut sehen können, nun leider aufhören zu lesen. An die anderen: Danke! Denn was jetzt kommt erfordert am Ende ein paar liebe Worte und Seelen-ei-ei.


So sehen Hände aus, wenn man die Katze hochnehmen will, diese aber gerade zum Sprung ansetzt und die Handflächen als Absprungfläche verwendet. 

Nach einem Aua-Aua-Aua-Tanz in der Küche und viel kaltem Wasser und Desinfektionsmittel, sah es dann gestern Abend so aus.


Und ja: es tut weh. Heute hab ich mich dann unter die Dusche gewagt, denn das wollte ich gestern nicht mehr wirklich. Der Vorteil ist: man steht schon unter der Dusche, wenn der Schweißausbruch kommt.

Eigentlich wollte ich heute ein wenig nähen - aber ich glaube, dass kann ich vergessen. Diese kleinen und größeren Hautfetzen, die da weghängen, verfangen sich gar ungut im Stoff. Und greifen kann ich auch nicht so gut.

Was mich wiederum zurück zur Überschrift bringt: Pechvogel. Aber kein kleiner Spatz oder eine kleine, süße Amsel. Ich denke da eher an einen Strauß oder einen Königspinguin.

Und weil geteiltes Leid bekanntlich halbes Leid ist - schreibe ich diesen Eintrag.