Donnerstag, 31. Januar 2013

Typisch österreichisch!


Bei uns heißt diese kulinarische Köstlichkeit Blunzngröstl. Wir Österreicher würden niemals Blutwurst dazu sagen - also gut: ich würde niemals Blutwurst dazu sagen. Blutwurst ist nämlich wüüüüürg ekelhaft - ekelhaftest. Ehrlich - bei Blutwurst dreht sich mir der Magen um - klingt total unlogisch - aber es ist einfach so.


Und das Blunzngröstl war so verdammt lecker.

Das Ende der Dankbarkeit?!

Ein erreichtes Ziel ist das Ende eines Weges und der Anfang eines anderen.
Ernst Ferstl

Nein - natürlich nicht. Dankbarkeit wird hoffentlich immer etwas sein, in dem ich mich täglich übe. Aber die gemeinsamen Tage der Dankbarkeit - die haben heute ein Ende. Ich habe mich gefreut, dass ihr diesen Weg mit mir gegangen seid - denn die Besucherzahlen meines Blogs verraten mir, dass diese Posts eure besondere Aufmerksamkeit erregt haben.
Ich habe wirklich wirklich freudig eure Kommentare gelesen - das viele ähnlich denken oder auch erzählen, für was sie dankbar sind. Ich habe mich gefreut, wenn ich auf euren Blogs entdeckt habe, dass Dankbarkeit auch dort ein Thema ist.

Es waren persönliche Posts und Posts in denen wirklich mein Herz drinnen steckt - und ich werde gerne immer und immer wieder nachlesen - denn es war eine Erfahrung, von der ich gar nicht wusste, dass ich sie am Ende dieser Tage haben werde - und auch dafür bin ich dankbar.

Und wer nocheinmal nachlesen möchte:

Mittwoch, 30. Januar 2013

Tag #8 der Dankbarkeit: Menschen

Begegnungen finden zwischen Menschen statt und nicht zwischen Interessenten.
Unbekannt

Schon in der Schule war ich nicht der Gruppenmensch. Und auch als Erwachsene jetzt gibt es menschentechnisch gesehen Dinge, die ich nicht mag: Small Talk und/oder große Gruppenansammlungen. Die Kunst, so zu tun als würde mich etwas interessieren und dazu auch noch Fragen zu stellen - die habe ich bis heute nicht erlernt. Mir ist es auch nicht peinlich, dass ich einfach daneben stehe und nichts sage, wo es eben einfach nichts zu sagen gibt.

Und doch haben es einige Menschen geschafft - die fand ich nicht doof, weil sie mich eben nicht mit Small Talk quälten - nein im Gegenteil: die mochte ich von Anfang an. Gut, mit einem Teil davon bin ich verwandt - dennoch glaube ich, dass die Beziehung zwischen meiner Schwester und mir etwas ist, dass uns als Kinder zwar verpflichtet hat - aber das ist schon lange lange lange nicht mehr so.

Es gibt die liebste Freundin - die ich (genauso wie den Helden übrigens) über's Internet kennengelernt habe. Das Internet...dieses Wunderwerk! Und eigentlich war nicht nur das Kennenlern-Medium dasselbe wie beim Helden - auch die Vorgangsweise ganz ähnlich. Zahlreiche Emails, erste schüchterne Telefonate und ein paar Monate später ein Treffen (das es seitdem 2 mal jährlich gibt - und bald ist es wieder soweit ♥) - der einzige Unterschied: die liebste Freundin und ich sind nicht verheiratet und leben leider nichtmal im selben Bundesland. Aber meine Witze, bei denen anderen die Ohren abfallen - die versteht sie - und alleine deswegen bin ich ein klitzkleines bisschen verliebt in sie :)

Und dann gibt es ja auch noch die Arbeitsfreundinnen - über diese habe ich schon einen Dankbarkeitsbeitrag verfasst, den ihr hier nachlesen könnt.

Tja - und was soll ich euch über den Helden erzählen? ♥ 


Ich glaube, für alles was ich in meinem Leben dankbar sein kann, dankbar bin und dankbar sein werde - ist dieser Dankbarkeitstag der größte. Und wohl auch ein gebührendes Ende für die Tage der Dankbarkeit.

Zum Nachlesen:

Dienstag, 29. Januar 2013

Tag #7 der Dankbarbeit: Luxus

Manche Dinge sind im Leben nicht unbedingt notwendig – sondern Luxus. Dennoch ist ein bißchen Luxus hier und da im Leben absolut notwendig.
Willy Meurer

Das meine Hobbies Geld kosten - das ist nun mal kein Geheimnis. Sicher - sie sind nicht so kostspielig, wie wenn ich z.B. segelfliegen würde - aber doch: sie kosten Geld. Und das ich sie mir leisten kann, dafür bin ich dankbar

Denn wenn ich jetzt unbedingt für ein Projekt 3 Stränge eines Luxusgarns kaufen möchte - dann kann ich das in den meisten Fällen auch tun.

Und wenn ich mir einbilde, dass zu den 1239 verschiedenen Papierarten, die ich zu Hause habe, mir gerade die Nummer 1240 fehlt - weil ich sonst unmöglich das tun kann, was ich gerne möchte - dann dauert es sicher nicht allzu lang und ich darf dieses bestimmte, lebensnotwendige - nein was sag ich: überlebenswichtige Papier mein Eigen nennen.

Es sind aber nicht nur die Hobbies - sondern auch ein Shoppingtag mit dem liebsten Schwester♥. Ich bin nicht in der Lage einfach zu sagen: Ach koste es was es wolle - nein das nicht. Aber wäre das dann noch Luxus?

Zum Nachlesen:

[SMW::IZDD] Ordnung ist das halbe Leben...


Eigentlich bin ich ein ordnungsliebender Mensch. Chaos, vorallem in Verbindung mit Dreck, macht mich mehr als unrund. Das betrifft alle Räume in unserer Wohnung...außer...


... im Arbeitszimmer vom Helden und mir. Hier ist es nicht dreckig (denn das macht mich immer unentspannt) aber herrlich chaotisch. Anscheinend braucht unsere Kreativität das Chaos. Und anscheinend sind wir hier sowas von einer Meinung - denn nicht nur mein Arbeitstisch sieht so chaotisch aus ;)


SMW::IZDD: Eine Idee vom liebsten ChaosKrümelmonsterchen.

Montag, 28. Januar 2013

M wie Montag oder...

... mein letztes Jahr war wolltechnisch sehr mager. Mein Schwesterherz und ich hatten unser gegenseitiges Wollabo (d.h. wir haben uns gegenseitig jeden Monat einen Strang Wolle geschenkt) aber sonst habe ich brav fast nichts bestellt - außer wenn es ein Projekt unbedingt verlangt hat.


Malabrigo-Wolle - meine ewige Liebe. Die musste für ein Projekt her - sie ist auch einfach zu toll. Auch heuer möchte ich es wieder so beibehalten, dass ich nicht wahllos Wolle bestelle. Denn der Vorratsspeicher ist immer noch gut gefüllt *räusper* 


Ein wenig unifarbene Wolle - kann man eigentlich immer brauchen. Das wäre aber ein wenig ein Gegensatz zu meinem Vorhaben, nicht? Ich möchte daraus noch ein paar Würmchen stricken - die Liste derer, die noch einen wollen, ist doch recht beachtlich. Auch wenn sie diesen Winter vermutlich noch eine, natürlich nicht sooo schöne und tolle, Kopfbedeckung verwenden müssen - denn zaubern kann ich auch nicht.

Nun denn - es ist die letzte Januarwoche angebrochen. Bisschen unglaublich oder? 

M wie Montag freut sich wie immer über Mitmacherinnen - einen Post mit M beginnend am Montag verfassen und hier ein kurzes *piep* damit ich euch auch finden kann.

Sonntag, 27. Januar 2013

Sonntagsfreuden :: Frühlingsfreuden

Ein kleiner Vorbote - im tiefsten Winter bei gefühlten minus 136°C. Einfach so vom Helden bekommen, weil er schon etwas sehnsüchtig nach dem Frühling ist - und weil er weiß, wie gern ich Tulpen habe.


Sonntagsfreuden :: eine Idee von Maria.

Donnerstag, 24. Januar 2013

Tag #6 der Dankbarkeit: Zeit


Seitdem ich weiß, dass der große Wolf Krebs hat - habe ich ein ganz anderes Zeitgefühl. Sie rast dahin - und lässt mich manchmal vergessen, dass uns seit der Diagnose 13 (!!!) Monate geschenkt wurden. Nach einer schweren OP im Dezember 2011 haben der Held und ich entschlossen, dass wir keine weiteren Behandlungen für unseren Freund mehr wollen - keine weiteren OP's, keine Blutuntersuchungen, Röntgen, Ultraschalls und schon gar keine Chemo. Der große Wolf wird im März 13 Jahre alt - und so etwas hat er sich nicht verdient.

Du nimmst dir 
viel Zeit für mich.
Das gibt mir sehr viel,
nimmt mir viele Ängste
und gibt mir 
das wunderbare Gefühl,
liebenswert und 
liebenswürdig
zu sein.
Ernst Ferstl

Es fällt mir nicht schwer, dankbar für diese 13 geschenkten Monate zu sein. Aber es fällt mir sehr schwer nicht undankbar zu sein, wenn ich daran denke, dass irgendwann der Tag kommen wird - wo mir diese 13 Monate egal sein werden - weil ich mehr will. Mehr als die gemeinsamen Jahre und mehr als diese geschenkten Monate. Dankbarkeit zu empfinden ist manchmal verdammt schwer.
Zum Nachlesen:

Mittwoch, 23. Januar 2013

Tag#5 der Dankbarkeit: Zukunft

Das ich mich auf meine Zukunft freuen darf, nehme ich durchaus nicht als Selbstverständlichkeit. Weil ich weiß, dass es auch anders sein kann - in diesem "Es-ist-doch-alles-Scheisse"-Sumpf ist man nämlich schneller drinnen als man bis 3 zählen kann und dann ist es wie bei einer Diät: Das rauffressen der Kilos ist wesentlich leichter als das wieder runterbekommen.

Ich denke, gerade deswegen ist meine Dankbarkeit über meine ZukunftsFreuden so groß und so besonders. ZukunftsFreuden müssen für mich nicht die großen, in weiter Ferne liegenden Ereignisse sein - für mich gehört da ein Date am Freitag mit dem Mann meines Herzens genauso dazu.


Ich versuche diese kleinen Dinge zu (be-)achten und jedesmal wenn ich in einem Kommentar lesen darf, dass mein Funke auch ein wenig auf euch übergesprungen ist - das freut mich so sehr. Denn natürlich scheint auch mir die Sonne nicht immer aus dem Allerwertesten.
Zum Nachlesen:

Dienstag, 22. Januar 2013

[SMW::IZDD] home is, where my ♥ is

ich will bei Dir 
zuhause sein
nur sein
nicht funktionieren

ich weiß, daß ich das darf
ich muß es nur lernen
Engelbert Schinkel

Zuhause ist für mich immer da, wo auch der Held ist - kitschig, ich weiß.  

[SMW::IZDD] eine Mitmachaktion vom Monsterchen

Montag, 21. Januar 2013

Ein kleines Suchrätsel...

... für Sie, meine werte Leserschaft. Finden Sie den Dekohund.


M wie Montag oder...

... man sollte sich mal Gedanken darüber machen.

via
In diesem Sinne wünsche ich euch einen wunderschönen Wochenbeginn. Wir haben immer noch Schnee {juuuubel}

M wie Montag freut sich wie immer über MitmacherInnen - also wenn ihr Lust habt, verfasst einfach am Montag einen Post mit M beginnend...das war's schon. Und hier bitte einen Kommentar hinterlassen, damit ich euch auch nicht übersehe.

Sonntag, 20. Januar 2013

Sonntagsfreuden :: Überraschungsfreuden

Die meisten reisen nur, um wieder heimzukehren.
Michel de Montaigne

Ja die heimkehrenden Eltern haben wir "Kinder" (inkl. dem Helden"kind" natürlich) überrascht, indem wir uns schon um die Mittagszeit dort einquartiert haben und wie die Heinzelmännchen gekocht und Tisch gedeckt haben. 
So einfach kann Freude sein.

Sonntagsfreude :: eine Idee von Maria.

Freitag, 18. Januar 2013

Wiener Wonderland


Für uns Städter sind ja solche Unmengen an Schnee schon was besonderes - 25cm hat es gestern runtergehauen - ich behaupte ja es waren sicher 2 Meter.


Aber ich habe mich warm angezogen und bin tapfer durch den Schnee gestapft - schön war es und sooo ruhig. Das finde ich immer am schönsten und faszinierensten am Schnee. Die Gesichter der Menschen waren allerdings nicht so schön - richtig griesgrampat (also ich glaub dafür gibts kein deutsches Wort *lach*) und panisch wurden sofort Regenschirme aufgespannt - ich muss ja nicht alles verstehen ;)


Viele Autos blieben stehen - vermutlich war es auch deswegen so still in der Stadt. Geschneit hat es über 12 Stunden - da blieb sogar bis heute morgen was liegen. Auch wenn viele Stimmen gegen mich sind: Ich freu mich über den Schnee und hoffe, er bleibt noch ein bisschen.


Dienstag, 15. Januar 2013

Tag #4 der Dankbarkeit: mit vielen Worten


Manchmal braucht es auch ganz viele Worte um sich ausdrücken zu können. Und ich bin dankbar dafür, dass es Menschen gibt, die das so unvergleichbar gut können, dass ich ihnen stundenlang zu hören kann.

Musik ist die Aufhebung aller Räumlichkeit.
Georg Friedrich Wilhelm Hegel


Das kann mal laut, schnell und heftig sein und dann wieder ganz zart und weich - mit Gänsehautgarantie. Für mich ist es ein Luxus mir neue Musik kaufen zu können und sie dann zu genießen. Selbstverständlich ist das nicht. Meiner Meinung nach macht Selbstverständlichkeit uns undankbar und unaufmerksam - und zu entdecken, wieviel ich eigentlich für selbstverständlich nehme - das erschrickt mich.


Aber es ist ja nicht zu spät um das zu ändern, nicht? ;)

Und wenn ich einmal groß (und sehr reich bin) - dann lass ich mir von Chris Rea oder/und Bruce Springsteen eine Gute-Nacht-Geschichte vorlesen.
Zum Nachlesen:

[SMW::IZDD] Ich glaub, mich tritt ein Pferd!

Das denke ich mir jeden Tag, wenn der Wecker um 5.00 Uhr gnadenlos zu leuchten und zu tröten beginnt. Es gibt einfach Dinge, an die man sich nie nie niemals gewöhnt :)

Für mich gibt es 2 grausame Arten wach zu werden:
1) 5 Minuten vor dem Wecker läuten - das ist irgendwie schiarch und natürlich steh ich dann nicht auf (denn jede Minute ist kostbar) und schaffe es in 5 Minuten wieder tief und fest einzupennen.
2) Wach zu werden von einem präpotenten Geräusch, obwohl ich erst vor gefühlten 2 Minuten eingeschlafen bin - nur um festzustellen, dass die Nacht wirklich schon rum ist.

Die Welt ist groß und grausam ;)

SMW::IZDD: Eine Aktion vom liebsten Monsterchen.


Montag, 14. Januar 2013

Tag #3 der Dankbarkeit: ohne vieler Worte


Die Liebe, mit der ein Geschenk ausgesucht wurde, kann größere Bedeutung haben als das Geschenk selbst.
Annette Andersen


Ein kleines "Danke schön", dass du da bist, "Danke schön", dass es dich gibt: Dankbarkeit braucht nicht immer viele Worte - manchmal kann es auch eine kleine Geste sein. Die mich glücklich und dankbar macht.

Zum Nachlesen:

M wie Montag oder...

...mein erstes Paar Socken 2013!


Irgendwann begonnen Anfang Dezember 2012 - aber die Motivation fehlt mir momentan ein wenig. Wir sind entweder am Faulenzen oder am Essen - ehrlich wahr und ich schieb's ohne schlechtem Gewissen aufs Wetter. Diese graue Suppe ist einfach furchtbar.
Aber da kamen die Farben genau richtig, nicht?


Nein danke - aber lieb, dass du fragst!

Die Wolle war noch vom Tausendschön-Abo aus 2011 und das Muster mal wieder mein liebstes Pfauen- bzw. Wellenmuster (wie immer man es auch nennen möchte). Auch wenn es so toll gewildert hat - die Socken haben doch einige Wochen gebraucht bis sie fertig waren.


Zu meine Verteidigung muss ich aber sagen, dass ich zwischen diesem Paar Socken 2 Würmer gestrickt habe - denn bei uns in der Familie ist eine richtige Epidemie ausgebrochen. Jeder will einen *seufz* Sogar meine 87 jährige Oma - aber die Socken habe ich trotzdem jetzt fertig gemacht und mal sehen, denn: ICH MAG NICHT SCHON WIEDER WÜRMER STRICKEN!!!


Kommt mir gut in die Woche meine Lieben - hoffentlich ist da nicht der Wurm drinnen ;)

M wie Montag freut sich immer über MitmacherInnen - und das geht so: Einen Post mit M beginnend am Montag verfassen und hier ein Kommentar hinterlassen, damit ich euch auch finden kann!

Sonntag, 13. Januar 2013

Sonntagsfreuden :: Kulinarische Freuden

Eigentlich wollte ich euch heute hier einen vollen Teller mit den leckersten, heldenhaftesten Spaghetti zeigen. Aber leider waren die Augen größer und mit Erschrecken habe ich erst nach Beendigung dieses vorzüglichen Essens festgestellt, dass ich eigentlich ein Foto machen wollte.
Naja - ihr verzeiht mir sicher, oder?

Sonntagsfreuden :: nach einer Idee von Maria.

Freitag, 11. Januar 2013

Tag #2 der Dankbarkeit: Arbeitswelt

Geteilte Arbeit – halbes Leid.
© Wolfgang Mocker


Auch wenn ich des öfteren und gerne über meine Arbeit maule (nicht hier - ich finde, dass passt hier nicht) - bin ich doch ganz froh, dass ich sie habe. Dankbar bin ich weniger wegen der finanziellen Sicherheit, sondern wegen meinen beiden Kolleginnen, mit denen ich mir eine Zelle Zimmer teile.
Wir haben immer was zu plaudern, immer was zu lachen - und sind mittlerweile so gut eingespielt, dass auch ein Grummel-Grant-Tag seinen Platz hat ;)


Ich finde das ungemein wichtig - schließlich verbringen wir mehr als 40 Stunden die Woche miteinander. Und wenn man sich da nicht versteht - ich denke, die Hölle auf Erden wäre dann ungefähr dieser Ort.

Aber ich habe das große Glück dankbar sein zu dürfen - für diese 2 wunderbaren Menschen.
Zum Nachlesen:

Donnerstag, 10. Januar 2013

Frau nima entdeckt die digitale Welt

Ich habe einen Blog. Und ich kenne Twitter, Facebook und seine ganzen kleinen Freunde. Ich besitze ein Smartphone. Und habe schon rein beruflich etwas mit Homepage und Newslettern und so zu tun. Ich weiß was eBooks sind und was man sich so auf youtube anschaut.  Ich bestellte mittlerweile mehr online als in richtige, echte Geschäfte zu gehen.

Und jetzt kommts

Ja es darf ruhig gelacht werden. Es ist ja nicht so, dass ich das Wort "Hörbuch" bis jetzt noch nie gehört habe. Aber irgendwie dachte ich immer, dass es dazu ein spezielles "Endgerät" braucht - wie bei einem eBook-Reader. Bitte ist das peinlich oder ist das peinlich?
Das das einfache CD's sind (oder halt auch mp3's - da weiß ich nämlich auch, was das ist) die man sich einfach so anhören kann...nein ich sag's jetzt nicht nochmal.

Und nun fühle ich mich wie Columbus und habe auch gleich ein paar christkindliche Gutscheine verprasst (und dafür war ich sogar in einem echten, richtigen Geschäft).


Ein Geschenk für den Helden. Wir haben den kleinen Prinz in sämtlichen Variationen - von normal bis wienerisch und nun auch als Hörbuch. 


Auf das freu ich mich schon ganz besonders. Denn zum lesen komme ich nicht so viel wie ich gern würde - am Abend bin ich meistens schon zu müde. Die Möglichkeit das mir (oder uns - denn der Held möchte auch mithören) jemand etwas vorliest - das ist ja...wie früher bei meinem Opa.


Und das hier musste auch noch mit. Das "richtige" Buch habe ich mir vor ca. einem Monat gekauft - und leider bis jetzt keine Zeit gefunden es überhaupt anzufangen. Aber jetzt - jetzt lasse ich es mir vorlesen. Was für ein Luxus.

Mal sehen was ich sonst noch so entdecke - vielleicht die Möglichkeit, dass man mit dem Smartphone auch ins Internet kann...

Ihr könnt schon aufhören entsetzt zu schauen - das weiß ich natürlich. Haha.

Mittwoch, 9. Januar 2013

Tag #1 der Dankbarkeit: Neuanfänge


Was Neuanfänge, oder nein - eigentlich generell Veränderungen betrifft, bin ich ein Angstschisser. Es kostet mich viel Überwindung. 
Und dann gibt es diesen Augenblick, in dem ich vorpresche, weil ich solange gewartet habe und nun die Veränderung haben muss - so schnell, wie man am Besten ein Pflaster abreisst.


So war es auch bei unserem Umzug letztes Frühjahr. Viel zu lange haben wir an einem Ort gehaust, an dem wir uns schon lange nicht mehr wohl gefühlt haben. 

Und nun? 
Ich liebe unsere neue Altbauwohnung. Ich liebe sie, weil der Parkett so unheimlich schief ist und wohlig knauert, wenn ich darüber laufe. Weil ich aufpassen muss, dass das eine oder andere Brett nicht rauskippt, wenn ich falsch draufsteige.

Weil die Vorhangstangen so schief sind, dass es unmöglich ist Vorhänge drauf zu hängen (die ich sowieso nicht mag) - die aber herrlichen Platz für Glitzer-Sonnenfunkel-Steine bieten.


 Ich liebe unser neues Zuhause, weil die Tür zu unserem Klo so herrlich alt ist und eine kleine Stufe hat.


Und weil diese Wohnung gelebt hat. Wir wohnen in einem denkmalgeschütztem Haus, erbaut irgendwann im 19. Jahrhundert. Überall in unserer Wohnung, eigentlich im ganzen Haus gibt es Geschichten.


Auch die wunderschönen Lichtspiele von der Straßenbeleuchtung, die das Letzte sind was ich am Abend sehe, bevor ich einschlafe - die liebe ich auch. Und wenn ein Auto vorbei fährt und die Lichtkegeln wilde Muster an die Decke werfen - kein gekauftes Licht könnte schöner sein.


Etwas was ihr bereits wisst - sind die alten Glasfenster, die auf den Gang hinausgehen. In die war ich von Anfang an verliebt. 
Als ich noch nicht wusste, wie dankbar ich eines Tages für diesen Neuanfang sein werde. Weil er mir gezeigt hat, dass es auch gut gehen kann - weil er mich mutig(er) gemacht hat. Denn es kann auch besser werden. Und für dieses Zuhause, diese Erfahrung - bin ich so sehr dankbar.