Sonntag, 29. August 2010

Aufbruch - Umbruch

In den Unweiten des Internet sind mir kürzlich folgende Worte von Virgina Satir über den Weg gelaufen:

Die Freiheit zu sehen und zu hören was im Moment wirklich da ist, anstatt was sein sollte, gewesen ist oder erst sein wird. 
Die Freiheit das auszusprechen, was ich wirklich fühle und denke, und nicht das, was von mir erwartet wird.
Die Freiheit zu meinen Gefühlen zu stehen, und nicht etwas anderes vorzutäuschen.
Die Freiheit um etwas zu bitten, was ich brauche, anstatt immer erst auf Erlaubnis zu warten.
Die Freiheit in eigener Verantwortung Risiken einzugehen, anstatt immer nur auf Nummer sicher zu gehen und nichts Neues zu wagen.

Manchmal findet man einfach so durch Zufall Dinge, die einen bewegen und zum Nachdenken anregen - oder man wird von ihnen gefunden.
Zu diesen Zeilen und nach einem Sketch von Tumana ist auch diese Karte entstanden:
Ansonsten habe ich es endlich bis zum Urlaub geschafft, den ich dazu nutzen möchte mir über Einiges klar zu werden und etwas zur Ruhe zu kommen.

Sonntag, 15. August 2010

Viele Falten

Nun ist er fertig und er gefällt mir wirklich super gut. Das stricken selbst geht fast von selbst - allerdings hat sich das letzte Zipfel doch seeehr gezogen. Da denkt man immer "Gleich bin ich fertig" - aber dann dauerts doch noch
Gestrickt nach dieser Anleitung, verbraucht habe ich ein bisschen mehr als 1 Knäuel Regia Hand-dye effect.
Leicht gestreckt ist er doch stattliche 1.90m lang und am breitestens Stück gute 30 cm hoch.
Nun aber genug gequatscht


Das war sicher nicht mein letzter Falti

Freitag, 13. August 2010

Nachschub

Heute etwas weniger philosophisches - ich bin einfach zu müde dazu Die Tage bis zum Urlaub werden gezählt und ziehen sich fuuuuuuuuurchtbar - meine Akkus sind einfach leer aber ein Lichtblick kam heute mit der Post.
Ende letzter Woche bestellt, weil meine beiden Wollgeschäfte Malabrigowolle auflassen und ich beim ersten eh viel zu spät dran war (gab dann nur mehr ganz Farben) habe ich dieses Mal richtig zugeschlagen:

Ist sie nicht einfach wunderschön?
Und als Draufgabe gabs einen Strang selbstgefärbte Sockenwolle gratis dazu

Montag, 9. August 2010

Sterblichkeit

Oft bringt einem ein Erlebnis zum Nachdenken – meistens sind es Erlebnisse auf die man eigentlich gern verzichten könnte aber die doch zum Leben dazu gehören.

Der Tod eines nahestehenden Menschen zum Beispiel lässt mich über die eigene Sterblichkeit nachdenken. Vorallem wenn der Mensch noch keine 50 Jahre alt war. Was jetzt nicht heißen soll, dass der Tod älterer Menschen weniger schmerzhaft ist.


Worüber ich nachdenke? Zum Beispiel, dass ich ja dann die Hälfte meiner Lebenszeit schon überschritten habe – der Gedanke ist grausam und natürlich weiß ich nicht wann es einmal bei mir soweit ist – aber trotzdem ist der Gedanke da.

Genauso wie der Gedanke, dass es eigentlich auch in der nächsten Minute soweit sein könnte, morgen, übermorgen oder auch nächstes Monat.

Man liest doch immer wieder „Lebe jeden Tag, als wäre er dein letzter“. Aber ich frage mich: Wer macht das wirklich? Geht das überhaupt? Wie würde das dann aussehen? Wäre ich erbarmungslos ehrlich, weil’s eh schon egal wäre?

Oder würde ich mir denken „Ach darüber ärger ich mich nicht – schließlich bin ich morgen eh nicht mehr da“.

Würde ich allen Menschen, die ich dafür für wichtig genug empfinde, alles sagen, was ich ihnen immer sagen wollte, mich aber nie getraut habe?


Wäre es morgen soweit, ich weiß nicht ob ich sagen könnte, ich habe alles erreicht. Ich kann sicher sagen, ich habe nicht alles erreicht. Aber kann man das eigentlich irgendwann sagen?

Was ich bereuen würde, dass ich es nicht gemacht habe? Verdammt viel. Soviel, dass ich mich gerade frage, wann ich damit anfangen soll es zu erleben. Soviel, dass es mir teilweise Angst macht, dass ich gar nicht die Zeit habe alles zu erleben.

Und ist es eigentlich falsch, wenn ich mir denke, ich fange morgen an es zu erleben? Denn morgen kann schon wieder alles anders aussehen.

Vielleicht sollte ich doch lieber gleich anfangen – eigentlich rede ich gar nicht von großen Dingen wie eine Weltreise. Sondern von kleinen Dingen – Aufmerksamkeiten, liebe Worte, eine Geste. Damit kann ich eigentlich gleich anfangen…denn morgen kann schon wieder alles anders aussehen.


 Vielleicht sollte ich auch aufhören mich über Kleinigkeiten zu ärgern. Denn wirklich wichtig, dass man sich darüber aufregt sind nur wenige Dinge.

Und je länger ich darüber nachdenke umso mehr fällt mir auf, dass da noch jede Menge Arbeit vor mir liegt. Das ich noch lange nicht am Ende meiner Reise angekommen bin, von der ich eigentlich gar nicht weiß wann sie zu Ende geht.

Und ich bin dankbar dafür, dass mich dieses Erlebnis so nachdenklich gemacht hat.

Sonntag, 8. August 2010

Ein Hunde-Sonntag

Wie ein Hunde-Sonntag aussieht? Einfach zuerst ein bisschen spielen mit etwas, was man auch kaputt machen kann


Große Sachen durch die Gegend tragen ...
Danach mal Nachsehen was es heute zum Nachtmahl gibt
Sieht aus wie Rindfleisch mit Haferflocken und Spinat *jamjam*
Und danach beleidigt sein, weil man noch aufs Nachtmahl warten muss und in der Zwischenzeit die herrlichen Papierschnipselchen entfernt wurden.

Samstag, 7. August 2010

Torte und italienische Grüsse

Gut, dass eine hat nicht wirklich etwas mit dem anderen zu tun - aber egal

Für meine Mama zum Geburtstag hab ich eine total leckere, da schön saftige "Steirische Preiselbeer-Kürbiskernöltorte" gebacken. Allerdings hab ich das ganze Cremezeugs weglassen










Dann hab ich noch eine Postkarte von Miri aus dem Postkasten gefischt - da bekommt man fast Fernweh


Freitag, 6. August 2010

Es weihnachtet schon...

...ja das ist kein Scherz! Heute beim Einkaufen durfe ich durch ein meterhohes Lebkuchenlabyrinth schreiten
Ich hab doch noch keine Geschenke und überhaupt - es dauert doch noch ein bisschen bis Weihnachten oder?

Mittwoch, 4. August 2010

August Sketch

Heute war wieder Sketch-Zeit. Allerdings hatte ich diesmal wirklich Mühe bei der Umsetzung - schlussendlich sind aber doch zwei zufriedenstellende Karten rausgekommen.


Für heute bin ich aber kreativ ausgezuzzelt

Dienstag, 3. August 2010

Leben heißt...

Leben heißt lernen,
dass wir uns Zeit nehmen müssen,
wenn wir welche haben wollen;
dass wir verantwortlich sind
für Gedachtes und Nichtgedachtes,
Gesagtes und Nichtgesagtes,
Getanes und Nichtgetanes;
dass der Sinn des Lebens
darin liegt, immer die Liebe
und das Leben im Sinn zu haben.


Leben heißt lernen,
dass es nicht darauf ankommt,
ob wir uns etwas schenken,
sondern darauf, ob wir imstande sind,
uns gegenseitig etwas zu geben;
dass das Wesen des Lebens
die Veränderung ist;
dass wir Liebe säen müssen,
wenn wir Liebe ernten wollen.


Leben heißt lernen,
die Kunst der Gelassenheit auszuüben;
das Weglassen, das Zulassen,
das Loslassen;
dass die schwierigste Aufgabe
unseres Lebens darin besteht,
nie aufzugeben;
dass unser Mensch-Sein untrennbar
mit dem Mensch-Werden verbunden ist.
Ernst Ferstl

Geschenke

Für einen Geburtstag habe ich einmal einen Schlüsselanhänger aus Fimo und anderen Perlen gemacht. Die Perlen sehen aus wie lauter kleine Galaxien
Die Fotos sind leider aufgrund des Wetters nicht die besten - aber man kann's erkennen.







Und dann gibts noch ein Paar Mojos - ich liebe diese Sockenform


Gestrickt aus einem Crazyzauberball "Fliederduft". Auf das Gesicht der Beschenkten freu ich mich jetzt schon