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Fastenzeit

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Ich habe es ja schon mal zum Jahreswechsel anklingen lassen - für mein Gefühl verbringe ich zuviel Zeit online. Viel mehr Zeit auf Instagram als hier - aber in Summe gesehen - einfach zuviel.
Deswegen möchte ich die Zeit bis Ende April eine kleine Blog- und Instagramauszeit nehmen. Eine Social-Media-Fastenzeit sozusagen. Denn was mich wirklich erschreckt hat, ist die Tatsache, dass ich gar nicht mehr weiß, wann ich das letzte Mal einen Tag ohne Instagram und Feedreader verbracht habe ... und noch erschreckender find ich, dass ich jetzt sogar ein wenig nervös bin ... also nicht lange nachdenken, sondern den Post online stellen ... 
ihr Lieben: wir lesen uns dann nach Ostern wieder ♥ Bis dahin, passt gut auf euch auf!

Vorfreude

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Wer hier schon länger mitliest, der weiß, dass ich ein Herbst- und Wintermädchen bin. Ich mag das zu Hause einigeln, das Dunkle und Heimelige, die kühlen Temperaturen, die Farbenpracht des Herbstes und die Klarheit des Winters.
Der Frühling geht auch - aber der Sommer ist mir kein Freund.
Und so konnte ich das Gefühl in mir vorerst gar nicht zuordnen. Aber doch - ich glaube, ich weiß jetzt, was es ist. 
Ich freue mich über die Tatsache, dass es nun schon früher und länger hell ist. Das es wärmer wird. Fast täglich möchte ich schauen, ob unser kleines Eisgeschäft schon offen hat. Im Kleiderkasten schmachtete ich die Sommerkleider an, bei Umräumen der Schuhe versprach ich den Sandalen ein hoffentlich baldiges Wiedersehen.
Und da dämmerte es mir ... ... was das Gefühl ist. Es ist Vorfreude. Auf den Sommer.

vom glücklichsein

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als ich den Spruch zum ersten Mal gelesen habe, war der erste Impuls sofort: Nein! Wieso? Wer entschuldigt sich denn bitte dafür glücklich zu sein?
Aber doch. Also wenn man sich, so wie ich, auf sozialen Plattformen herumtreibt, dann bekommt man ab und an das Gefühl, man soll sich dafür rechtfertigen, wenn man mehr Glück als Unglück zeigt, wenn man den sauberen und liebevoll gedeckten Tisch zeigt, anstatt den dreckigen und einfachen. Die kleinen und großen Sorgen nicht öffentlich macht. Wenn man sein Unglück nicht teilt, dann soll man auch sein Glück für sich behalten.
Aber da sag ich: Nein! Wieso? Welche Gesellschaft soll das sein, in der man sich für's glücklich sein entschuldigen muss?
Den Spruch lass ich trotzdem so stehen. Denn seine Übertreibung gefällt mir ♥

vom Wochenende

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Ich wünsche euch einen wunderschönen guten Morgen in diese letzte Februarwoche, ihr Lieben! Ja, die Zeit rast - es ist wirklich ein Wahnsinn (aber ich schreib jetzt nicht, dass gerade erst Weihnachten und Silvester war...ups...).
Wir waren am Wochenende fleißig, denn den ganzen Samstag haben wir geräumt, sortiert und vorallem aussortiert. Das Arbeitszimmer ist nun wieder schön. Also das obere Foto - da waren wir schon mittendrin. Ganz so schlimm hat es ja nicht ausgesehen, aber es war einfach zu viel. Zu viel von altem Klumpert, dass wir noch aus der alten Wohnung mitgenommen haben - aus einem ganz anderem Leben quasi.
Nun ist alles schön und wirklich nur mehr mit Sachen gefüllt, die zu uns gehören. Und das wieder fühlt sich einfach nur gut an. Ich bin stolz auf uns. Und somit fehlt nur mehr das Abstellkammerl (mittlerweile nenn ich sie nur mehr die Kammer des Grauens, denn wenn alle anderen Zimmer so schön leicht und strukturiert daher kommen, dann fällt es noch mehr auf, wenn es ei…

{Wandersaison 2019} um die Burg Rastenberg

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So ihr Lieben - ich entführe euch heute wieder ins Waldviertel. Der Held und ich haben sich aus diesem Wanderbuch die Route Nr. 12 rausgesucht - gemütliche 12 Kilometer in einer Umgebung, die wir schon vom Ottensteiner Stausee gut kennen - den haben wir aber diesmal nicht besucht. Losgestapft sind wir bei knackigen minus 2 Grad. Das war etwas kühl und wir hatten auch keine Winterjacken mehr an - dafür Pullover, Schal, Haube und Softshelljacken. Kurzfristig dachten wir, dass war keine gute Entscheidung ... aber doch ...  ... denn die Sonne schien aus allen Knopflöchern und so wurde es Stunde um Stunde wärmer - dauerte halt ein bisserl, denn wir waren - wie immer - schon in den frühen Morgenstunden unterwegs. Gegen Mittag schafften wir dann tatsächlich 12 Grad plus und gingen mit offenen Jacken über die Wiesen und Felder - und direkt in der Sonne war es wirklich schon richtig richtig warm. Herrlich. Eine Hoffnung auf Frühling. Ja - ich freu mich drauf, obwohl ich sonst eigentlich durc…

Was schön war ...

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... so die letzten Tage. Und das war zum Glück einiges, denn der gestrige Montag gebärdete sich ziemlich (aber nichts, was nicht mit etwas Spucke und Zeit wieder wird). ... der Freitag ist immer furchtbar anstrengend für den kleinen Wolf. Ich wage sogar zu behaupeten, dass es der anstrengenste Tag der ganzen Woche für ihn ist, denn da muss er den ganzen Tag auf seinem Polster liegen und sich ab und an wenden. Vielleicht mit einem Grunzgeräusch - vielleicht auch nicht. ... der Samstag stand ganz im Zeichen von Entrümpeln und all das Zeug los werden, das wir nie brauchen. Wir nehmen uns seit Jänner immer ein Zimmer vor und diesmal war die Küche dran. Weil aufgrund der Puppengröße unserer Küche, die Hälfte vom Zeug im Vorzimmer lagert, haben wir den Kasten auch gleich mitgemacht.
Nun fehlen noch das Abstellkammerl (schaaaauder) und das Arbeitszimmer (schauderschaaaauder) ... ... der Sonntag hatte eine schöne Wanderung mit 12 km im Gepäck. Den Morgen verbrachten wir zitternd und bibbernd…

{Wandersaison 2019} Eröffnung

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Wunderschönen guten Morgen ihr Lieben! Ja, wir haben es getan. Die Wandersaison 2019 ist offiziell eröffnet und das natürlich mit einer Wanderung beim alten Freund: dem Ottensteiner Stausee. Wer hier schon länger mitliest, der weiß natürlich um die Liebe zu diesem See im Waldviertel - wer neu ist, der kann gerne mal über die Suche im Blog nachlesen, wie groß und lange diese Liebe schon ist ♥ Dieses Mal hatten wir wunderbare Begleitung - das Schwesterherz hat uns auf den ganzen 14 Kilometern Gesellschaft geleistet und so haben wir nun auch Fotos von uns, die wir sonst eben nicht hätten - weil kein Fotograf dabei :) Und ausserdem gab es auch noch ganz viel Gaudi - nicht nur weil der See stellenweise komplett zugefroren war und gespenstisch vor sich hingesungen und gekracht hat. So vergingen die 14 Kilometer ziemlich schnell, wobei ich sagen muss, ich merke, dass ich länger nicht so lange gelaufen bin. Aber vor uns liegt ein sicher wunderbares Wanderjahr und auf das freue ich mich sehr. …