Freitag, 22. Juni 2018

unsere guten alten Zeiten

In diesem Sinne: lasst uns doch an diesem Wochenende etwas für die guten alten Zeiten vorbereiten ♥

Montag, 18. Juni 2018

Mein Wochenende

Wunderschönen guten Morgen ihr Lieben! Das ich heute - am Montag - bereits von meinem Wochenende schreibe, liegt daran, dass es auch für mich schon wieder vorbei ist. Denn heute darf ich arbeiten und ich hoffe, dass dann zum letzten Mal für längere Zeit mein Montag gefressen wird.

Aber schauen wir zurück, auf die letzten 3 Tage (ich will ja nicht undankbar sein, denn mein Wochenende war ja trotzdem länger, als bei den meisten von euch). Wenn ich die letzten 3 Tage also mit einem Bild beschreiben müsste, dann wäre es ...
faul.

Wir haben ganz viel Zeit drinnen verbracht, ich hab dem Helden einen Marillenkuchen gebacken, weil er sich einen gewünscht hat und ausserdem waren welche in der Biokiste (Zufälle gibt es - man glaubt es kaum).
Ich habe einen weiteren Heinrich genäht - die Züchterin vom großen Wolf hat bald Geburtstag und ich denke, die Tasche wird ihr gefallen. Sie ist zwar keine Dackelzüchterin, aber Pit Bulls dürften nicht sooo das Motiv der Wahl auf Stoffen sein - schade.
Der Held und ich haben auch fast ungesund viel Zeit in der waagrechten auf der Couch verbracht - zusammen mit Sheldon und ich schwöre euch: die Macher der Serie haben den Helden in seinen Wesenszügen heimlich studiert und dann Sheldon erschaffen. Kicher.
Und wenn man sich schon fast ungesund wenig bewegt, dann stopft man sich am Besten gleich noch einen Haufen Nudeln rein - mit Zucchini und Shrimps und einer Sauce aus Frischkäse, Pecorino und Eigelb.
Damit das mit dem fast ungesund wenig bewegen auch gut funktioniert, muss man auch sein gesamtes benötigtes Hab und Gut um sich herum anhäufen - sieht dann so aus.
Ach herrlich. Ich muss sagen, das Wochenende hat mir richtig gut getan - einfach mal herumgammeln, ein bisschen hier, ein bisschen dort, lesen, nähen, in die Badewanne steigen, gut essen ... ja. Herrlich ♥

Ich hoffe, ihr hattet auch ein schönes Wochenende - egal ob aktiv oder gammelig - Hauptsache schön. 

Wir lesen uns bald wieder, meine Lieben! Bis dahin - macht es gut ♥

Samstag, 16. Juni 2018

Dienstag, 12. Juni 2018

Mein Wochenende

Wunderschönen guten Morgen, meine Lieben! Na - seid ihr auch schon so durchgeschwitzt wie wir hier? Morgen soll auch zu uns eine Abkühlung kommen und ja: ich freu mich drauf!

Mein Wochenende hab ich zum größten Teil bei der liebsten Freundin verbracht, die nun nicht mehr in Linz, sondern in Braunau lebt und so bin ich am Freitag in der Früh in den Zug Richtung Salzburg gestiegen. Ich habe mich kulinarisch verwöhnen lassen ...
... und es waren auch viele wunderschöne Momente für die Seele dabei. Zum Beispiel ein Ausflug zum Mattsee ♥ In der Sonne sitzen und sich die Seeluft um die Nase wehen lassen - was für ein Luxus.
Oder ein Abendspaziergang gleich bei der liebsten Freundin um die Ecke - Österreich ist schon ein Paradies ♥
Am Sonntag bin ich dann wieder Richtung Wien gedüst - direkt in die Arme vom Helden ♥ Im Gepäck ein paar Mitbringsel ... auch für mich. Auf die beiden Bücher freue ich mich schon.
Den Restsonntag haben wir dann ganz gemütlich zu Hause verbracht - und den gestrigen Montag habe ich auch nicht wirklich viel gemacht. Am Abend einen kurzen Spaziergang zusammen mit dem Helden - aber sonst? Es ist mir einfach zu heiß für sämtliche Aktivitäten. 

Ich wünsche euch eine wunderschöne Sommerwoche - genießt es, trinkt genug und bewegt euch nicht zuviel ♥

Mittwoch, 6. Juni 2018

{Wandersaison 2018} Von Roiten zur Schwarzalm

Guten Morgen ihr Lieben! Na seid ihr bereit für einen Ausflug? Ich könnte ja schon wieder - obwohl ich nach dieser Wanderung gedacht habe, ich kann jetzt länger keine weitere Wanderung mehr sehen. Aber es ist ein bisschen wie mit Tätowierungen: wenn man einmal angefangen hat ...
Heute entführe ich euch wieder ins Waldviertel und wir starten in Roiten. Die Route haben wir im Rother Wanderbuch "Wandern am Wasser Ostösterreich" gefunden - es ist der Weg 42.
Recht schnell kommen wir vom offenen Gebiet in den Wald hinein - einen richtigen Waldviertler Wald - mit großen Steinen voller Falten, Sprüngen und Ritzen, dicht mit Moos bedeckt und mit Bäumen verwachsen.
Auf der Bank wollten wir dann doch nicht wirklich frühstücken. Der Überhang war irgendwie nicht sehr vertrauenserweckend, auch wenn der sicher schon viel länger hält als der Held und ich zusammen alt sind.
Und so laufen wir weiter entlang der Kamp, die sich dunkelbraun (die Färbung stammt übrigens vom Eisengehalt im Granit) durch den Wald krümmt. Am ersten Blick vielleicht nicht so schön, wie glasklares Wasser - aber es hat doch einen gewissen Charme. Der Schönheit dieser Gegend kann es für mich nichts anhaben - ich bin stark verliebt ins Waldviertel.
Bald stehen wir vor der Hahnsäge von Friedensreich Hundertwasser - ein so friedlicher und idylischer Ort. Kann man irgendwie gar nicht beschreiben, sondern nur erleben. Ein Teil unserer Route führt uns sowieso entlang des Wasserwunderwegs (allerdings haben wir in Roiten und nicht in Zwettl gestartet).
Wir sind froh, dass soviel des Weges durch den Wald führt - denn dort wo er fehlt, merken wir wie warm es ist. Im Herbst muss diese Route auch wunderschön sein und wir kommen sicher wieder. Und dann standen wir aufeinmal vor der Herausforderung des Tages.
Der hohe Stein (nicht meine Erfindung - heißt wirklich so) mit - laut Wanderbuch - einer tollen Aussicht über das ganze Waldviertel. Also das Buch muss ca. 10 Jahre alt sein - zumindest an dem Punkt, wo über die Aussicht berichtet wird. Denn - schweißgebadet oben angekommen - nichts. Baumwipfeln und ein leichter Hauch von "ah da hinten ist der Wald aus" ... mehr nicht. Viel herumblicken konnten wir aber sowieso nicht - denn gestanden sind wir da oben wie auf rohen Eiern. 
Wieder mit festem Boden unter den Füßen, etwas weichen Knien aber stolzgeschwellter Brust, haben sich der Held und ich gegenseitig beglückwünscht, dass wir so tapfer waren und uns nicht gedrückt haben - denn rauf gemusst hätten wir ja nicht.
Mit Sitzbankerln war es auch auf diesem Wanderweg eher mau - nur gleich am Anfang waren ein paar und dann kilometerweit nichts. Apropos kilometerweit - also ich weiß ja nicht, wie in diesem Wanderbuch die Kilometer gemessen werden - aber wir haben uns weder verlaufen noch sind wir Umwege gegangen - und trotzdem haben wir am Ende des Tages statt der guten 17 Kilometer mal eben 22.5 Kilometer absolviert.
Trostblume gefällig? Ich sag euch ganz ehrlich: das ist nicht wurscht. 5 Kilometer mehr oder weniger fallen ins Gewicht. Und so hatten wir nicht nur unsere persönliche Mutprobe mit dem hohen Stein gemeistert, sondern gleich die bisher längste Wanderung getoppt.
Heute hoffe ich, dass bald wieder etwas kühlere Tage kommen - denn ich möchte unbedingt bald wieder raus und gemeinsam mit dem Helden an unsere Grenzen gehen, uns den Wind um die Nase wehen lassen und Abenteuer bestreiten.
Weil's mir jetzt gerade einfach soviel gibt - ich kann das selbst gar nicht beschreiben. Vielleicht ist das aber genau das, was es ausmacht. Man muss vielleicht nicht immer alles einordnen können, allem einen Namen geben - sondern einfach auch mal annehmen. Genießen. Es so lassen, wie es ist - nicht kaputt reden und nicht im Kreis denken.
Und ab und zu auch einfach in eine Wasserlacke fotografieren und sich über diesen Schnappschuss freuen ♥