Dienstag, 17. November 2020

Mitte November


Ich habe versprochen, dass ich wieder komme. Und hier bin ich nun - in einer kurzen Pause, denn bald möchte der Babybub sein Abendessen. Was ist in der Zwischenzeit passiert? Natürlich ist der Babybub gewachsen - unaufhaltsam. 

Und das neue Blogdesign macht mich immer noch wahnsinnig. Wenn ich hier Fotos hochlade, dann sind die wieder weg, sobald ich das Fenster verlasse. Seufz. Aber für das wenige, was ich momentan hier bin, möchte ich mich darüber nicht ärgern.

Mit dem Krabbeln ist der Babybub nun schon recht fix bei der Sache - einmal quer durch die Wohnung in einer Minute ist kein Problem und ich schätze, dass er in den nächsten 1-2 Wochen sitzen kann. Im nächsten Monat wird er auch schon unglaubliche 8 Monate alt. 8. Bald ist er schon genauso lange aus dem Bauch draußen, wie er drinnen war.

Sonst befinden wir uns in Österreich gerade im zweiten Lockdown. Es gab einen terroristischen Anschlag im 1. Bezirk vor wenigen Wochen und ich muss euch ehrlich sagen, manchmal ist es nicht leicht, fröhlich und voller Zuversicht durch die Welt zu stapfen. 

Es wird keine Christkindlmärkte geben, die Sozialkontakt sind aufs Minimum eingeschränkt, der Handel hat - bis auf ganz wenige Ausnahmen, wie Lebensmittel u.ä. - geschlossen. Ich würde lügen, wenn ich sagen würde, das wäre mir egal. Gerade wegen der Adventzeit bin ich schon traurig, auch wenn ich natürlich verstehe, dass es sein muss!

Ich hoffe sehr, euch geht es allen gut und ihr seid gesund?! Zum kommentieren wird es vermutlich nicht reichen - ich lese alle eure Beiträge, aber das mit dem kommentieren klappt momentan einfach nicht. Bitte seht es mir nach - ich zeige dafür auch die unwiderstehlichsten Babybubfotos ;-)

Wir lesen uns bald wieder - versprochen! Bis dahin - passt auf euch auf!

Sonntag, 20. September 2020

*Piep*

Hach. Ich könnte ja jetzt wieder schreiben, wieso und weshalb. Aber ihr wisst ja Bescheid. Viele Posts habe ich die letzten Wochen geschrieben. Gedanklich. Ich hätte nur mehr am Abend das Notebook aufklappen müssen und tippen. Aber wenn ich mich entscheiden muss, zwischen ein wenig Zweisamkeit mit dem Helden am Abend und dem Blog - ja, das ist natürlich nicht schwer. Und so blieb das Notebook zu. Und der Blog verwaist.

Aber jetzt zeig ich euch ein bisschen was. Und erzähl euch ein bisschen was. Der Babybub ist mittlerweile schon ganz schön groß. Bald ein halbes Jahr. Und hat schon seinen ersten Zahn. Und isst Brei. Und ja. Das geht alles so schnell. Und wir waren auf unserer Hütte im Mostviertel. Der erste Urlaub zu dritt.

Und schon merke ich, wie meine Zeit hier abläuft. Der kleine Mann braucht ein bisschen Busen und ein Schläfchen. Ich höre ihn schon rufen. Deswegen tippe ich ein wenig schneller und hoffe, ich kann bald wieder kommen. Denn es fehlt mir schon - das Schreiben und euch besuchen kommen. Ich lese alles, glaubt mir. Wenn ich stille, habe ich Zeit. Aber ich komme nicht zum kommentieren oder Beitrag schreiben, denn dafür brauche ich das Notebook.

Und so grüß ich euch ganz herzlich. Genießt den Herbst - wir werden hier gerade mit einem bilderbuchhaften Altweibersommer verwöhnt.

Freitag, 31. Juli 2020

Vernachlässigung

Ja, ich weiß. Alleine die Tatsache, dass ich hier das erste Mal mit der neuen Bloggeroberfläche arbeite (warum merkt sich das Ding nicht, wenn ich mehrere Fotos hochlade? Muss ich die jetzt immer gleich einbauen und dann drumherum schreiben?) sagt schon alles.

Ich lese eure Blogs täglich übers Handy - aber zum kommentieren komme ich nicht. Den Grund kennt ihr natürlich.
Die Tage gehören ihm. Manchmal auch die Nächte. Und die Abende, wo uns spätestens um 22 Uhr die Augen zufallen - sind kurz. Auf Instragram geht das schneller - das geht einfach nebenbei. Aber der Blog - das ist halt mein erstes Baby. Da hab ich größere Ansprüche als an Instragram. Der Blog ist mein Tagebuch - Instagram eher ein Notizzettel, wo vieles nach 24 Stunden auch schon wieder verschwunden ist.
Noch dazu kommt - es ist Sommer. Ihr wisst ja - ich bin kein Sommermensch. Und der Babybub wie es scheint auch nicht. Wir verschmelzen beim stillen und das ist für beide Seiten eher nicht so stimmungsaufhellend.

Und nun muss ich auch schon wieder Schluss machen. Ich werde gerufen ;) Was ich sagen wollte: uns geht es gut. Und auch wenn ich nicht hier bin - ein Stückerl von mir ist es immer. Aber die Zeiten ändern dich - oder wie das heißt ;)

Und das mit dem Fotos - das krieg ich auch noch raus.

Montag, 6. Juli 2020

Alles gut!

Puh - über ein Monat war ich weg. Ganz ungelogen ist es mir überhaupt nicht so lange vorgekommen. In dieser Zeit war ganz viel Schönes dabei und jetzt am Freitag der finale kleine fehlende Eingriff, der mir nochmal ein paar Stunden im Spital beschert hat. Nun ist aber wirklich alles gut und ich bin froh, dass das alles hinter uns liegt.

Wie es dem Babybuben geht, wollt ihr sicher wissen. Ach der. Der ist einfach einzigartig großartig und wächst wie Unkraut.
Am letzten Freitag hatten wir unser Dreimonatiges und es ist wirklich unglaublich, wie schnell der Held und ich unser altes Leben hinter uns gelassen haben, um diesem kleinen Wesen Platz zu machen - voll und ganz. 

In den letzten drei Monaten ist so viel passiert - angefangen von der Geburt über ... ach lassen wir es ... es war einfach viel. Und ich freue mich jetzt auf ein bisschen eine ruhigere Zeit, wo wir "nur" über den Babybuben staunen und ihn bewundern dürfen.

Denn genau das ist er - ein Wunder.

Donnerstag, 4. Juni 2020

Wennst Gott zum lachen bringen willst ...

... machst an Plan!

Geplant waren viele schöne Dinge - vorallem der Beginn des Papamonats vom Helden. Ungeplant war ich in den letzten Tagen in 4 verschiedenen Spitälern, hatte viele Untersuchungen und Eingriffe, viele Tränen geweint und war oft verzweifelt - nun ist die Galle raus und ich seit gestern wieder zu Hause.

Immer an meiner Seite waren meine Männer und ich glaube, ich war noch nie Menschen so dankbar, wie den Ärzten und Pflegepersonal des St. Josef Spitals Wien, die das in diesen Zeiten von Corona möglich gemacht haben. Wir haben soviel Menschlichkeit und Nächstenliebe erfahren - wir sind immer noch einfach sprachlos und unendlich dankbar. Der Held durfte jede Nacht, jede Stunde bei mir sein - uns wurde soviel geholfen und abgenommen. Mein Herz ist voll von schönen Gefühlen für all diese Menschen.
Nun geht es ums gesund werden, ums heilen - innen wie außen. Noch eine Arztkontrolle, noch ein kleiner Eingriff in 4 Wochen und dann ist hoffentlich alles überstanden.

Ich mache hier mal eine kleine Pause und wünsche euch das Beste für die kommende Zeit. Und vorallem wünsch ich euch Gesundheit!