Freitag, 12. August 2016

Tja ...

... was soll ich sagen?


Eigentlich lebe ich schon lange genug mit mir zusammen um zu wissen, dass Herausforderungen, die an Verbote geknüpft sind, bei mir nicht funktionieren.

Was mit einem kleinen Ausrutscher heute vor einer Woche begann (ich sag nur: Spaghetti alla Carbonara) hat damit geendet, dass das Essen mir keinen Spaß mehr gemacht hat, eigentlich noch mehr: mir hat's richtig gegraust davor. Sogar vor Speisen, die sonst auch auf unserem Menüplan zu finden sind - wie zum Beispiel die Nudeln mit Zucchini.

Reine Kopfsache - ich weiß. Aber für mich so nicht annehmbar. Und seitdem ich dieses selbstauferlegte Fleischverbot wieder aufgehoben habe, geht es. Mittwoch und Donnerstag habe ich vegetarisch verbracht, weil ich nicht musste.

Und die Moral von der Geschicht'? Verbote funktionieren bei mir nicht.

Kommentare:

  1. Hör einfach auf deine innere Stimme! :-)
    Essen soll schmecken!

    Herzlichen Gruss,
    Brigitte

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  2. Meiner Meinung nach macht vegetarisches oder veganes Essen nur Sinn, wenn man damit die Empathie zu den Tieren verbindet.
    Da kann ich es verstehen.
    Aber nur einfach so, ne, das würde bei mir nicht klappen.
    ich versuche halt nur, den Fleischkonsum zu reduzieren, aus gesundheitlichen und umweltbewussten Gründen. Das funktioniert gut und ist , denke ich,für mich der richtige Weg.
    Aber das muss man selber herausfinden.
    Gut jedoch finde ich, dass man jedoch alles mal ausprobieren sollte, nur dann kann man auch mitreden !
    Weiterhin guten Appetit wünscht
    mit lieben Grüßen
    Jutta

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  3. Nur gut, dass Du das erkannt hast und nun auf die innere Stimme hörst, dann klappt es einfach besser, oder?

    LG von der Maus

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  4. Das kenne ich :-) Frag mal wie viel Wolle ich gekauft habe, seit ich keine mehr kaufen wollte *lach* Oder frag besser nicht. Es ist auf jeden Fall prima, dass du das Ganze nicht so verbissen siehst. Zum Glück war dieser Versuch ja freiwillig. Schlimm stelle ich es mir vor, wenn man auf etwas verzichten muss - z.B. aus gesundheitlichen Gründen. So war es eben ein Experiment und du weißt jetzt, dass du - zumindest aktuell - nicht als Vegetarier leben magst.
    Liebe Grüße
    Sabine

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  5. Schön, dass Du die Stärke hast, Deine eigenen Vorgaben auch mal wieder aufzuheben! Essen soll ja nach wie vor ein sinnliches Erlebnis bleiben - und Du wirst das schon machen!
    LG,
    Alice

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  6. Ich esse schon seid einigen Jahren weniger Fleisch,aber Vegetarierwollte ich nicht werden,also esse ich einfach weniger Fleisch.Denn auf so manche Sachen wollte ich nicht verzichten.Beim grillen z.b. oder beim Fisch,denn den esse ich total gerne.
    Liebste Grüße
    Nicole

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  7. *gnihihi* Kenne ich. ;) Verbote funktionieren hier ebenfalls null, beim Essen schon gar nicht. Habe mir essenstechnisch auch gerade wieder zwei Wochen alles erlaubt und schon ist der Druck raus und das Schnippeln von Gemüse macht wieder Spaß. ;)

    Gutes Gelingen weiterhin!

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  8. Sehr sympathische Einstellung :-)
    lasst es Euch schmecken, genießt das Leben und auch mal ein gutes Stück Fleisch, wenn es Dir danach ist, dann machen auch die vegetarischen Rezepte wieder Spaß
    liebe Grüße!

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  9. lass dir schmecken was du magst. man kann alles nicht so eng sehen.
    liebe grüße ins Wochenende
    ingrid

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  10. Ich habe deinen letzten Post ganz interessiert gelesen... Und diesen jetzt auch :o)
    Der Verzicht auf Fleisch ist bei mir zur Herzenssache geworden. ...vor etwa einem Jahr.
    Bei mir war es das kleinere Problem, auf das Fleisch zu verzichten, das ich in die Pfanne tat. Bei mir war es der Aufschnitt auf meinen Broten, die ich mit zur Arbeit nahm. Als ich mir jedes Mal bewusst machte, was in diesem Aufschnitt an Fetten, Zucker, Chemie steckte, wurde der Reiz, so etwas zu verspeisen immer geringer.
    Dann habe ich mir ganz bewusst Videos von Massentierhaltung angeschaut. Das Leid hat mich kuriert...
    Als ich letztes Jahr in einer Metzgerei war, um einen Präsentkorb zu kaufen und den Geruch dort wahr nahm, wurde mir schlecht.
    Täglich sehe ich Viehtransporter mit Rindern und Schweinen auf dem Weg in die "Tötungsanstalten". Es dreht sich mir der Magen rum...
    Massentierhaltung ist nur möglich, mit vielen Medikamenten, die ich nicht in meinem Körper brauche. Genauso wenig, wie die Angst, die die Tiere haben, wenn sie geschlachtet werden.
    Ich habe Menschen transportiert, die in Zerlegebetrieben im Akkord gearbeitet haben. Die sahen nach etwa einem viertel Jahr aus, wie Zombies.
    Wenn man sich bewusst macht, was mit den Tieren geschieht, die auf unseren Tellern landen, ist das kein Verbot mehr, sondern eine Herzenssache.
    Trotzdem... Jeder so, wie er es mag!
    Wie schon gesagt: es ist keine Sache des Verstandes mehr, wenn man sich ganz bewusst darauf einlässt, was die Tiere erleiden, die auf unseren Tellern landen - und in unseren Körpern.
    Tiere haben auch ein Bewusstsein und ein Recht auf Leben. ...auf ein artgerechtes Leben! ...meine Meinung. Es muss nicht die Meinung anderer sein.

    Lieben Gruß
    Andrea

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  11. Genau so sehe ich das auch. Verbote sind was doofes.
    Liebe Grüße,
    Lee

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  12. Ich würds auch nicht ganz ohne schaffen. Aber ganz wenig davon zu essen funktioniert gut und ganz zu von allein :-)
    Alles Liebe Babsy

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  13. Ich weiß genau was Du meinst *lach*
    Es ist schon eine Menge damit getan, wenn man nicht jeden Tag Fleisch isst oder Supermarkt-Billigfleisch kauft!

    Liebe Grüße
    Marion

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  14. hallo Nima,
    bei mir gibts heute ein Kräutersuppenrezept, Gnocchi und Ofenkartoffeln letzte Woche waren auch vegetarisch, vielleicht ist ja was für dich dabei :-)
    liebe Grüße und schönen Wochenstart!

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    1. Da schau ich gleich mal bei dir vorbei - danke ♥

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