Mittwoch, 24. August 2016

Rezept für euch: Suppenwürz selbst gemacht!

Ich habe euch ja hier versprochen, dass ich euch verrate, was ich mit meiner Gartenernte angestellt habe. Angefangen hat alles damit, dass die liebe Ibu mir vor einiger Zeit ein Glas selbstgemachte Gemüsebrühpaste geschickt hat.

Ich hab natürlich gleich nach dem Rezept gefragt, denn mich hat die Paste überzeugt und seitdem ich sie kenne, verwende ich nichts anderes mehr. 

Die Zutatenliste könnt ihr natürlich nach Lust, Laune und Vorräten variieren. Ich richte mich oft nachdem, was da ist - z.B. statt Zwiebeln habe ich Lauch genommen und statt Sellerie dann Liebstöckl. Auch bei der Mengenangabe ist alles nicht sooo genau zu nehmen - bis auf das Salz, denn das macht ja alles haltbar.


Zutatenempfehlung:
250g Karotten
200g Staudensellerie
1 Zucchini
1/2 Paprika
1-2 Paradeiser
30g getrocknete Paradeiser
5 Stück Oliven
1 Bund Petersilie
1 Bund Basilikum
8-10 Blätter Salbei
1 Stängel Rosmarin, abgezupft
1-2 Blätter Lorbeer
100g Zwiebel
30g Weißwein
120g grobes Meersalz
10g Olivenöl
50g Parmesan, gerieben


Für die Herstellung braucht ihr allerdings einen Helden, der euch die Kräuter abzupft. Wenn ihr keinen habt, dann geht es vielleicht auch ohne - ich hab das noch nicht ausprobiert. 


Gemüse kann man dann wieder selbst schneiden - das ist nicht so eine lästige Fizzelarbeit und geht leicht von der Hand. Kräuter und Gemüse am besten in der Küchenmaschine zu Mus klein machen. 

Auf was ihr unbedingt achten solltet, ist ein großer Topf - viel größer als die Menge, die ihr einkocht, denn das blubbert ganz schön fies. Also schön vorsichtig sein, sonst gibt es böse Brandblasen.


Alle Zutaten (bis auf den Parmesan) in besagten Topf geben - das sieht bei mir deswegen so gelb aus, weil ich gelbe Zucchini verwendet habe. Das ganze unter gelegentlichem Umrühren mindestens 40 Minuten vor sich hinköcheln lassen. 


Sieht dann ungefähr so aus. Den Parmesan erst gegen Ende reingeben und die Paste (es sollte nur mehr wenig Flüssigkeit im Topf sein) in sterile Gläser abfüllen, auf den Kopf stellen und auskühlen lassen. Fertig! Man kann die Paste natürlich noch einmal pürieren, bevor man sie in die Gläser füllt - ich finde das aber nicht wirklich notwendig.

Ich habe mir gleich einen Vorrat für den Winter eingekocht und vielleicht verschenke ich ja das eine oder andere Glas ... zu Weihnachten zum Beispiel? Denn es sind ja nur mehr 4 Monate bis zum großen Fest ♥

Und fast hätte ich es vergessen: besonders gut wird die Paste, wenn ihr euch den Rest vom Weißwein während des Einkochens schmecken lässt. Cheers, meine Lieben!

Kommentare:

  1. Coole Sache! Und damit kann man dann wie mit Suppenwürfeln eine Gemüsesuppe kochen?
    Ich glaub, ich werds mal ausprobieren (ich steh ja auf Selbstgemachtes) und bin seeeeehr gespannt, ob das Kind die Nasen verzieht, weil die Nudelsuppe auf einmal anders schmeckt als sonst.
    Alles Liebe Babsy

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    1. Prinzipiell ja - an die Dosierung würd ich mich halt langsam rantasten. Ich habe letztens eine Kartoffelsuppe gemacht mit ca. 1.2 l Wasser - dafür hab ich einen Teelöffel von der Paste verwendet. Es kommt halt immer drauf an, was sonst noch reinkommt ... wie gesagt: einfach rantasten! Nachwürzen kann man ja immer noch :-)

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  2. Super! :o) Ich freu mich, dass Dir meine "Würfel" geschmeckt haben und dass ich Dich angesteckt habe. Meine Vorräte sind mittlerweile auch fast aufgebraucht, nach dem Urlaub werde ich auch für Nachschub sorgen müssen.
    Knuddelgruß nach Wien! Ina

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  3. Vielen Dank für deine super Idee und das Rezept dazu. Ich habe es gleich ausgedruckt und werde es bei Zeit und Gelegenheit ausprobieren, denn das ist genau nach meinem Geschmack. So ohne Konservierungsmittel (ausser Salz natürlich. Toll!

    Liebe Grüsse, Brigitte

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  4. Das hört sich sehr lecker an. Suppenwürfel kommen hier nie zum Einsatz (von wegen Glutamat und so) Aber bei deiner Variante würde ich die Verwendunf in Erwägung ziehen :-))))
    Liebe Grüße
    Sabine

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  5. ich finde das genial, bin aber etwas erstaunt über den angegebenen Staudensellerie...der sieht anders aus wie der auf deinem dazu abgebildeten " Porree" Lauch " auf deinem Foto...Zufall, Absicht!?
    Bin aber überzeugt, es schmeckt sowohl mit dem einen als auch mit dem anderen " Grünzeug ".
    Und es ist ja auch vegetarisch ;-)

    LG Angela

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    1. Du bist eine gute Beobachterin :-) Die Zutaten"empfehlung" ist nur ein Anhaltspunkt - im Absatz darüber habe ich geschrieben, dass ich die Zwiebel durch Porree/Lauch ersetzt habe und den Sellerie durch Liebstöckl ;-) Denn beides hatte ich da und musste weg.

      Und ja: es schmeckt total gut und ist vegetarisch :-)

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  6. getrocknete steinpilze gibt es bei mir ja reichlich und ich verwende sie schon seit längerem als suppenwürfelersatz. kommen in jedes gemüse und geben würze.
    liebe grüße in die große stadt
    ingrid

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  7. Ich koche gerne mit Wein.
    Manchmal kommt er sogar ins Essen :-)
    Prima Rezept, Danke fürs erklären: Ich habe einmal Suppengewürz im Backofen getrocknet, das hat aber ewig gedauert und war sicherlich nicht gut für die Energiebilanz...
    Wenn Du magst kannst Du Dein Rezept bei mir verlinken, ich bin froh, wenn ich so tolle Ideen an einem Platz habe *lach*
    liebe Grüße von Petra

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Und das sagst du dazu...

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