Dienstag, 8. März 2016

Wir haben betoniert!

Also Großstädter ohne Garten kommt ja eigentlich sehr wenig mit Beton in Berührung. Ich hab zwar schon in fremden Gärten Dinge eingerissen, weggestemmt, ausgerissen, lackiert, gestrichen ... aber selbst da noch nie etwas mit Beton gemacht.

Das änderte sich, als ich vom Lieblingsmonsterchen ein Buch über Beton zum Geburtstag geschenkt bekommen habe. Schon lange hat mich das Thema interessiert und laut dem Buch sollte es eigentlich gar nicht so eine große Hexerei sein. Also waren der Held und ich im Bauhaus und haben alles Notwendige besorgt.

Für den Anfang wollten wir ein eher kleines Projekt. Ich hab mich dann für Teelichthalter entschieden und wir haben 2 Papierbecher und 1 Plastikbecher mit Beton gefüllt.


Im Buch stand man soll die Sachen mindestens 2 Tage trocknen lassen - um sicher zu gehen, haben wir 4 draus gemacht. Alle Gegenstände, die mit dem Beton in Berührung kommen, soll man davor einölen (in unserem Fall also die Becher und die Teelichthüllen) - und so sind die fertigen Teelichthalter ganz leicht aus den Formen rausgegangen.


Hier der Prototyp aus dem Plastikbecher. Der ist wirklich toll geworden ♥ und den Becher kann man sogar wiederverwenden, weil er eben nicht kaputt gegangen ist.

Danach haben wir die zwei Papierbecher ausgelöst - auch die wurden nicht kaputt und könnten - rein theoretisch - wiederverwendet werden. Aber ...


... leider gibt der Boden vom Becher und dem Gewicht vom Beton nach und das ganze Teil ist krumm und schief. Und der Beton unten komplett bröselig - ich bin ja kein Experte, aber ich vermute, dass der Papierbecher dem Beton beim trocknen zuviel Wasser entzieht. 

Dadurch, dass man aber die Plastikbecher öfters verwenden kann, ist es für mich im vertretbaren Rahmen dieses Material für weitere Versuche zu verwenden. Joghurtbecher, Topfenpackerl - alles wird jetzt gesammelt.


Ich bin jetzt auf jedenfall betonifiziert und auch der Held schmiedet schon Pläne, was man damit alles anstellen kann. Ich werde berichten ...

Kommentare:

  1. Fürs erste sind die Resultate überzeugend! Sogar der schräge Kerzentopf hat Charme.

    Lieben Wintergruss,
    Brigitte

    AntwortenLöschen
  2. Das sieht ja toll aus !
    Der Beton-Look ist ja derzeit total in !
    aber gibt das in der Wohnung nicht eine echte Sauerei, das mit der Herstellung von Beton , grübel ;-)

    ♥liche Grüße

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Dachte ich zuerst auch - aber das ist eigentlich gar nicht schlimm.

      Löschen
  3. Das gefällt mir! Steht schon richtig lange auf meiner Liste aber rutscht immer wieder nach hinten wegen Taschen und so ;-)
    Liebe Grüße,
    Lee

    AntwortenLöschen
  4. Ich finde, auch schief hat Charme.... die ersten Versuche schauen jedenfalls prima aus, finde ich.

    LG von der Maus

    AntwortenLöschen
  5. Das sind doch spitzen Ergebnisse für deine Premiere! Habt ihr so richtigen Baubeton verwendet? Ich hab mal in einem Bastelkatalog gesehen, dass es da anscheinend eigenen Beton für diese hübschen Spielerein gibt :-)
    Alles Liebe Babsy

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Wir haben ganz normalen Beton aus dem Bauhaus gekauft - es sollte aber kein Schnellbeton sein, weil der zu schnell aushärtet (stand in dem Buch zumindest). Ich glaube, es gibt einen eigenen Beton für die Schmuckherstellung - aber für so Dekodinge tut es wirklich der ganz normale aus dem Bauhaus!

      Löschen
  6. Klasse geworden ❤️
    Liebe Grüße
    Sabine

    AntwortenLöschen
  7. Die Kerzenhalter sind super gelungen. Ich finde der Krumme hat irgendwie Charme. Die ersten Versuche sind dir toll gelungen. Jetzt sind wir auf deine nächsten Experimente gespannt ...

    Liebe Grüße
    Sonja und Charly

    AntwortenLöschen
  8. Die Teelichthalter sehen sehr schön aus. Auch der schiefe Kerzenhalter hat was. Ich bin gespannt was ihr noch werkelt.
    Liebe Grüße vom Emma und Lotte Frauchen

    AntwortenLöschen
  9. Ich finde die Teelichthalter toll. Für das erste Mal
    ist es dir sehr gut gelungen.
    Einen schönen Abend wünscht dir
    Irmi

    AntwortenLöschen
  10. Hallöchen!
    Das ist ja mal cool!
    ...mein Göttergatte hat meine Abwesenheit ausgenutzt und im Waschraum einen neuen Sockel für Waschmaschine und Trockner gegossen. Da ist bestimmt noch Beton über.
    *aaargh* Ich fürchte, Du hast mich angefixt. *totlach*

    LG
    Wonni

    AntwortenLöschen
  11. „Betonifiziert" ist eine fantastische Wortkreation und auch Eure Erstlingswerke finde ich ausgesprochen cool. Kann man den Beton dann auch noch im Nachhinein mit Farbe bearbeiten oder bleibt das i.d.R. so „natur"?

    Viele liebe Grüße zu Dir und noch viele viele kreative Ideen wünsche ich Euch,
    Kerstin

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Also ich habe mir im Bauhaus gleich 3 Acrylfarben mit genommen (gold, türkis und gelb) - damit kann man sie (laut Buch) dann bearbeiten ... aber momentan gefällt mir der Naturlook sehr gut.

      Löschen
    2. Ich habe auch Gold, Bronze und Silber zu Hause. Aber bis jetzt gefällt mir der Naturlook (wenn man das bei Beton sagen darf) auch immer noch am besten ;)

      Löschen
  12. Spatzl? Pupsegal, was du anfasst: Dir gelingt einfach ALLES. Zia, womit sich wieder mal erklärt, warum DU meine Heldin bist ❤️

    Knutscherle von deinem Lieblingsmonsterchen

    AntwortenLöschen
  13. Pruuust. Mir fällt gerade noch eine Möglichkeit ein - für meinen Gatten... an den Füßen... Eimer und so. Ach, nee. Das macht man ja hier nicht. Tze.

    AntwortenLöschen
  14. Ich habe mich auch bereits an Teelichthalter gewagt und diese sogar verschenkt :-) Als nächstes möchte ich für Ostern etwas betonieren. Die Eier wurden bereits ausgepustet :-)
    Ich bin gespannt,was bei dir noch alles entstehen wird.
    Liebe Grüsse Alizeti

    AntwortenLöschen
  15. Sieht spitze aus ... und betonisiert kommt in die Liste mit den Lieblingswörtern ;-)

    liebe Grüße Stephanie

    AntwortenLöschen

Und das sagst du dazu...