Dienstag, 30. September 2014

Jetzt bin ich aber mal neugierig!

Viele von euch haben mir auf meinen Post von heute morgen geantwortet, dass ihre zwei (oder vielleicht sogar mehr) Tiger sich leider nicht so gut vertragen. Und jetzt bin ich neugierig - denn dazu haben sich mir natürlich einige Frage gestellt und ich würde mich freuen, wenn der eine oder andere (der vielleicht auch gar nichts zu dem Post von heute morgen geschrieben hat) antworten bzw. ein wenig erzählen möchte.

Waren eure Katzen ebenfalls Geschwister? Weibchen/Weibchen oder Weibchen/Männchen oder Männchen/Männchen? Haben sie sich von Anfang an nicht so wirklich gut verstanden oder kam das erst mit der Zeit? Wenn es erst mit der Zeit kam - ab wann denn ungefähr? Wie seid ihr damit umgegangen?

Keine Angst - ich bin durch eure Kommentare nicht verunsichert und habe auch keine Panik, dass meine zwei Tiger sich nun demnächst an die Gurgel gehen - interessieren würde es mich aber dennoch, welche Erfahrungen ihr so gemacht habt.

Kommentare:

  1. Deine beiden sind ja echt entzückend! Wir hatten Geschwister aus dem gleichen Wurf (zwei Männchen), und sie haben sich nicht heiß geliebt, sie haben sogar relativ oft miteinander mehr oder weniger freundschaftlich gekabbelt. Aber wie waren aneinander gewöhnt, auch wenn sie sehr unterschiedlich vom Charakter her waren (einer wild und verspielt und sehr clever, der andere faul und verfressen), und unserem Kater geht es jetzt nicht gut damit, dass der andere nicht mehr da ist (ist im Juli gestorben, beide 4 Jahre alt). Daher möchte ich sobald als möglich wieder einen Spielgefährten für ihn, und bin schon sehr nervös, ob das gut gehen wird! Wir schauen jetzt mal am Samstag ins Tierschutzheim, und ich bin schon gespannt, ob wir einen passenden potentiellen Partner für unseren Kater entdecken! Ich hoffe doch sehr, dass sie sich bald aneinander gewöhnen - und am Schönsten wäre es, wenn sie sich wirklich gut vertragen würden! Bald kann ich daher vielleicht etwas mehr berichten!
    LG,
    Alice

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  2. Wir haben 3 Katzen, die alle zu unterschiedlichen Zeitpunkten zu uns in Haus gekommen sind, allerdings alle als kleine Kätzchen. Zwei der drei verstehen sich ganz gut, die dritte findet es nicht ganz soooo gut, dass es bei uns noch andere Katzen gibt - entsprechend wird auch mal gefaucht. Meist aber herrscht Frieden, und die Katzen arrangieren sich. Wichtig ist, dass jeder seine Rückzugsmöglichkeiten hat.

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  3. Wie hatten Geschwister aus dem gleich Wurf (Männchen/Weibchen). Zuerst waren sie ein Herz und eine Seele. Bis zur Pubertät... also so ungefähr mit 9 Monaten ... wurden sie dann aggressiv. Die Kater hat die Kätzin immer wieder so bedrängt, daß sie kreischend und krallenwetzend davon ist. Es wurde erst besser, als sie getrennt schliefen. Bald wurden sie Freigänger und dann ging es auch. Der Kater ist verschwunden als er 1 Jahr alt war. *schnief*
    Liebe Grüße
    Gusta

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  4. Dann will ich dir mal antworten.Ich habe ja nun 5 Katzen,besser gesagt 4 Katzen und 1 Kater.Sie akzeptieren sich.So kuschelig wie deine beiden waren meine auch als sie klein waren,egal ob Geschwister aus einem Wurf oder 2 Kleine gleichzeitig.Aber wo sie älter wurden hörte das auf,heute kuschelt keiner mehr so innig mit einem anderen.Sie zoffen sich auch mal,aber sie kommen miteinander aus,nicht so das es so dollen Streit gibt das man nicht mehr weiß was man machen sollen.OK meine sind viel draussen,da tben sie sich dann aus und wenn sie rein kommen haben sie ihre Plätze wo sie schlafen.
    LG
    Nicole

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  5. Also ich habe auch zwei Weibchen (aus verschiedenen Würfen). Eine Katze hatte ich eine Zeit lang alleine (wegen Platzmangel), nach 9 Monaten kam dann die zweite Katze dazu (war in einer grösseren Wohnung). Beide kamen als Baby zu mir. Anfangs gab es recht Reibereien zwischen den beiden, die Kleine übertrumpfte die Grössere beinahe. Nach und nach arrangierten sich die zwei jedoch. Nun gibt es noch ab und zu Zickereien wo sie einander schon einmal eins überziehn und einander anfauchen. Es gibt jedoch auch viele Momente wo sie nebeneinander und übereinander liegen oder einander ablecken. Da geht mir dann immer das Herz auf! :-)
    Liebe Grüsse Alizeti

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  6. Meine Beiden waren Halbgeschwister! Julchen sehr dominant und Bonny eher ruhig!
    Von Beginn an, hat JUlchen die Wohnung als die ihre betrachtet und Bonny traktiert! Die waren aber auch schon vorher zusammen und auch da war Bonny eher ruhig! Ob sie in der Katzenwohnung, aus der die Beiden waren auch schon von Julchen angegriffen wurde, weiß ich nicht. Da gab es ja auch noch andere Katzen. In jedem Fall hätte man dort aber merken müssen, dass die Beiden nicht zueinander passen. Julchen verträgt keine Katze beneb sich und Bonny ist lieber allein!
    Und wie du liest es waren zwei Mädchen!

    Gruß Marion

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  7. Pablo und Tinka waren Geschwister und haben sich anfangs sehr gut vertragen, waren sogar ein richtiges Zweierteam. Das hat sich, als sie etwas zwei Jahre alt waren, rapide verändert und wurde leider nie mehr besser.

    Knuddelgrüsschen
    Alpi

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  8. Dazu kann ich auch meinen Senf dazu geben.
    Wir hatten das perfekte Katzenpaar - zwei kastrierte Kater, die sich sehr geliebt haben. Aber einer von beiden hatte Krebs und wir mussten ihn erlösen. Der übriggebliebene drohte zu vereinsamen. Er fand bei uns nicht das, was der andere Kater ihm geben konnte.
    Deshalb haben wir uns zeitnah schweren Herzens ins Tierheim begeben, um mal zu schauen, ob es jemanden für ihn gibt. Wir haben uns dann von einem kleinen Katerchen aussuchen lassen. Völlig unverhofft. Der Kleine ist bei uns eingezogen und der Anfang war im wahrsten Sinne des Wortes beschissen. Der Kleine hat sich über den Großen so erschrocken, dass er ihn wirklich voll gemacht hat... Was für eine Sauerei. Danach war es schwierig. Die beiden kamen einfach nicht zusammen - vielleicht auch wergen des Alterunterschieds. Wir haben ernsthaft drüber nachgedacht, den Kleinen wieder abzugeben. Ich war nervlich am Ende, weil sie beide nicht beieinander sein wollten, sich angefaucht haben und durch die Wohnung gejagt haben.
    Aber irgendwann war plötzlich der Knoten geplatzt. Es war eine Akzepteanz da. Man ging sich aus dem Weg und konnte nebeneinander leben.
    Und heute? Es ist mittlerweile mehr als Akzeptanz - der Kleine ist nun schon 4 Jahre bei uns. Sie lieben sich nicht immer, aber sie können auch miteinander kuscheln. Sie jagen sich immer noch durch die Wohnung... Aber das ist gut so, sonst hätte ich zwei dicke Kastraten hier. Die beiden können hier nämlich auch nicht raus.

    Liebe Grüße
    Dörte

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  9. Sehr spannend! Ich danke euch ganz herzlich für die ausführlichen Antworten ♥

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  10. Liebe Nima, nun auch noch meinen Senf dazu. Paula ist uns zugelaufen unmittelbar nachdem wir unseren Dackel Felix über die Regenbogenbrücke gehen lassen mussten. Sie wusste offenbar, dass die Planstelle des Haustieres frei geworden war. Paula war ein Wildaufwuchs und kam halb verhungert und krank zu uns. Wir haben sie aufgepäppelt und hatten dann eine liebe, anhängliche, selbstbewusste und überaus kluge Katze. Dann kam persönliches Chaos inkl. Trennung über uns und Paula blieb beim Herrchen. Ich zog um und ganz schnell musste eine Katze her, im Tierheim fand ich Lieschen, heißt, Lieschen suchte mich aus, es war und blieb bis heute Liebe auf den ersten Blick ;-). Das Chaos lichtete sich dann allmählich wieder, der Göga wurde doch so ganz langsam wieder der solche. Und dann sollte auch die Katzenzusammenführung stattfinden. Es war eine einzige Katastrophe, Lieschen verstand sich (wie auch schon im Tierheim) als der Platzhirsch und machte das unmissverständlich klar, indem sie Paula gnadenlos terrorisierte. Was keiner wusste - Paula war herzkrank und eines Tages, nachdem wir doch schon hoffnungsvoll einige kleine Zeichen der Annäherung beobachtet hatten, fiel Paula im Garten einfach um, das kleine Herzchen hatte einfach aufgehört zu schlagen. Und da passierte das kurioseste - Lieschen "trauerte" mit uns, suchte Paula und war sichtlich verstört.
    EIgentlich hätten wir gern einen zweiten Tiger, weil wir das so herrlich finden, wenn die dann so wie Eure schmusen und kuscheln. Aber da ist die Angst, es könnte wieder schief gehen und was dann? Also lassen wir es lieber...
    Liebe Grüße
    Regina

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  11. und hier nun der nächste Senf (-:

    ich hatte ja schon einige Katzen in diversen Konstellationen.
    So richtig viel miteinander gekuschelt haben aber nur meine beiden Mäderln, die Schwestern sind und auch recht früh von der Mutter getrennt waren (sind Findlinge und man weiß nix genaueres)
    Aber dieses intensive Kuscheln und zusammen schlafen hat sich dann reduziert, je älter sie wurden und je mehr sich ihre Charaktere gefestigt haben.
    Man merkt ihnen noch immer an, daß sie schwesterlich stark verbunden sind -- so wird wesentlich mehr gegenseitig geputzt als mit den anderen und man verteidigt sich auch gegenseitig -- aber die Kuschelzeit ist schon länger vorbei.
    liebe Grüße
    Michaela

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  12. Hallo Nimalein *wink*
    Unser Haus war nie katzenfrei. Als ich vor fast 25 Jahren hier eingezogen bin gab es schon 2 Katzen. In der ganzen Zeit gab es aber keine Katzen, die jemals miteinander gekuschelt hätten.
    "Kater" und die Katzendame "Feigling" haben sich respektiert. Das war es.
    Als der Kater wegen Herzproblemen starb haben wir 2 kleine Miezen (Trine und Luci) als Gesellschaft für Feigling dazu geholt, weil die Süße sehr getrauert hat. Mit den kleinen Plüschmäusen hat sie sich nicht verstanden, leider. Man ging sich aber aus dem Weg.
    Die Schwestern Trine und Luci haben sich dagegen super verstanden und jede Menge Blödsinn verzapft (ich sag nur Spiderman an Textiltapete!!!). Leider war auch Luci krank und ist nur 2 Jahre geworden *heul* Das war so eine süße, silbertabby-farbene...
    Als das Trinchen dann auch alleine war haben wir Kater Pepe aus der Katzennothilfe dazu bekommen. Trine hatte sich ja mit ihrer Schwester immer super verstanden und wollte auch immer freunschaftlichen Kontakt zu Feigling (und hat Ohrfeigen bekommen). Wir dachten, dass eine 2. Katze gut für sie ist. Pustekuchen. Sie hat es dann haargenau so gemacht wie Feigling. Pepe wollte immer mit ihr spielen und kuscheln und hat sie förmlich angebettelt. Er kann gut mit anderen Katzen, darauf hatten wir bei der Auswahl extra geachtet. Das Ende vom Lied: einer "wohnte" lieber bei uns, die andere mehr unten bei Schwiegermutter bzw. dort wo der andere gerade nicht war.
    Ganz schlimm ist es in letzter Zeit. Vor 3 Jahren ist uns das kleine bunte Monster "zugelaufen". Mimi und Pepe verstehen sich prima, spielen miteinander und gehen zusammen im Gänsemarsch auf die Jagt. Gekuschelt wird aber auch nicht. Man schläft schon mal zusammen in einem Bett, aber bitte mit 50cm Abstand. Leider wird das arme Trinchen von Mimi total gemobbt. Das kleine Biest macht sich einen Spaß draus hinter der Ecke zu hocken und Trine überraschend mit der Pfote auf den Hintern zu tippen, wenn diese vorbei geht. Eigentlich nicht böse, eher als Aufforderung zum Spiel. Aber Trine spuckt, keift und haut dann um sich *seufz* Im Sommer ist es halbwegs erträglich. Mit Keller und Dachgeschoß haben die Katzen 4 Etagen um sich aus dem Weg zu gehen plus freien Zugang zum Garten. Aber sobald das Wetter schlecht wird und Katz nicht raus möchte wird es für Trine immer schlimmer. Letzten Winter hat sie sogar angefangen sich den Pelz auszuziehen und den Bauch und die Beine nackig zu machen :o( Besser wurde es nur mit Felliway-Steckern und absoluter Auslastung von Mimi. Glückskatzen sind hoch intelligent, absolut eigenwillig und haben "Persönlichkeit". Nur wenn wir viel mit ihr spielen läßt sie Trine halbwegs in Ruhe.
    Da fällt mir ein, dass ich Steckernachschub für den Winter ordern muß....

    Liebe Grüße!!!

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  13. Danke auch an euch drei ♥ ... das klingt ja teilweise richtig abenteuerlich und auch wenig traurig...

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  14. Meine Sabrina hat jetzt auch zwei Geschwister - Kater . 12 Wochen , die spielen und tollen viel zusammen ,aber liegen auch ganz vereint beieinander . Ich denke mal wenn sie zusammen aufwachsen , dann bleibt das auch so . Wir werden es sehen . :)
    Liebe Grüsse Heike

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  15. Wir haben unsere jetzt ca. 1 Jahr. Mia ist 1 Monat jünger als Suki. Beide sind vom Katzenschutzbund, aber haben bei unterschiedlichen Pflegefamilien gelebt. Die Pflegefamilie von Suki schrieb uns auf, dass sie Angst vor fremden Katzen hat. Die erste Woche hat sie Mia nur angefaucht und gejagt und gekratzt, so dass wir dachten, wir müssten sie wieder auseinander bringen. Aber wir haben uns so wenig wie möglich eingemischt. Nach einer Woche lagen sie eng aneinandergekuschelt auf der Couch und leckten sich gegenseitig ab. Suki als die ältere und weisere Katze brachte Mia, die auch ohne Mutter auf der Straße gefunden wurde, alles bei (z.B. dass man sich den Popo sauberleckt, wenn man auf Klo war!). Wenn ich Mia heute aus Versehen mal einsperre, macht Suki so lange Theater, bis ich es merke und sie Mia wieder hat. Sicher fetzen sich die beiden auch. Bei uns ist Mia die Mutige, die Spielmaus. Suki ist bedächtiger, ruhiger, schaut sich erst alles in Ruhe an. Ach ich liebe sie einfach und ich könnte sie auch nicht wieder hergeben:-)

    Liebe Grüße,
    Astrid

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  16. Meine zwei sind Onkel und Neffe, verstehen sich aber wirklich blendend :-) es wird gekämpft und gekuschelt, aber sie sind wirklich ein Team, die zwei .... Liebe Grüsse aus der Schweiz, Katja

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  17. Das sind ja richtig süße Geschichten ♥ Danke für eure Rückmeldung!

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Und das sagst du dazu...

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