Mittwoch, 11. September 2013

Und wo warst du?


Ich glaube es gibt kaum einen Menschen, der nicht weiß wo er am 11.09.2001 war. Auch ich weiß es noch ganz genau. 

Zu Hause (damals noch bei meinen Eltern - ich war 17 Jahre alt) und beim durchzappen bei den Nachrichten hängen geblieben. Eine gefühlte Ewigkeit habe ich gebraucht, bis ich annähernd verstanden habe, was hier passiert. Da standen beide Türme noch. Meine Mutter und ich starrten gebannt auf den Fernseher...ich habe den Helden in der Arbeit angerufen und ihm erzählt was hier passiert. Auch er konnte es nicht glauben.

Die Bilder, Schilderungen und Berichte von vor 12 Jahren haben für mich heute noch ihren Schrecken nicht verloren. Die vielen Menschen, die tapferen Helden und all ihre Familien...es ist einfach so unbegreiflich. Auch heute noch...

Ich sehe dieses Bild vor mir, dass rund um die Welt ging - von der Frau, die über und über voll mit Asche ist und ihr Gesicht spielt alles wieder, was an diesem Tag Furchtbares passiert ist.

und während ich diese Zeilen schreibe, bekomme ich Gänsehaut.

Kommentare:

  1. Liebe Frau Nima,

    ich habe heute auch ganz oft an diesen Tag gedacht... zum einen haben meine Eltern Hochzeitstag, zum anderen kam ich grad mit meiner Schwester vom Gyn und wir hatten grad erfahren, dass sie Mama wird... im Auto dann die ersten diffusen Meldungen - ein emotionales Gemisch, was ich überhaupt nicht beschreiben kann - und auf unserem Tisch brennt (wie jedes Jahr seit diesem Tag) eine Kerze für all die Menschen, die an diesem Tag sterben mussten...

    Unser geplantes Elternhochzeitstagessen haben wir an diesem Tag ausfallen lassen und stattdessen haben wir alle fassungslos vor dem Fernseher gesessen und versucht zu verstehen was da passiert.

    Ganz liebe Grüße, famje

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  2. Ich war damals zu Hause, als der Anruf von meinem Mann kam, dass ich doch mal den Fernseher anstellen solle. Mein Großer war damals eindreiviertel Jahre alt, mit seinem Bruder war ich gerade schwanger. Angst, Entsetzen, Fassungslosigkeit - das waren die Gefühle - auch noch Tage danach. In was für eine Welt wurden bzw. werden meine Kinder da geboren?
    Dieser Tag wird ewig im Gedächtnis bleiben.
    Nachdenkliche Grüße,
    Maike

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  3. Ich weiß auch noch genau, wie der Lieblingsmann bei mir im Büro anrief. Als ich nach Hause kam, saß meine Mutter völlig fassungslos vor dem Fernseher. Die Bilder werden wir wohl nie aus dem Kopf bekommen, aber ich muß sie nicht jedes Jahr auf's Neue sehen. Schade auch, daß die USA scheinbar nichts dazulernen. Wie heißt es: wenn eine Nation wissen will, ob sie gut oder böse ist, muß sie im Weißen Haus anrufen, die entscheiden das je nach Geschäftslage. Und ausbaden müssen diese kranken Machenschaften unschuldige Zivilisten.

    Nachdenkliche Grüße, Tanni

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  4. Ja , das war sehr schlimm . Ein trauriger Abschnitt in der Geschichte .
    Liebe Grüsse Heike

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  5. Ein ganz schlimmer Tag war das. Ich war auf dem Weg von der Arbeit (damals noch halbtags) nach Hause und hörte im Radio, dass ein Feuer in einem der Twin Towers ausgebrochen sei, man aber noch keine näheren Informationen hatte. Ein paar Stunden später rief ein Freund von uns an und fragte, ob wir das von New York gehört hätten und wir sollen mal den Fernseher einschalten. Ab da saß ich nur noch fassungslos und furchtbar traurig vor dem Fernseher.
    Liebe Grüße
    Sabine

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  6. Ich bin damals selber grad im Flugzeug gesessen, wir waren am Weg vom Urlaub nach Hause. Als wir in Wien gelandet sind, war überall Polizei am Flughafen. Erst im Taxi am Weg nach Hause haben wir gehört, was passiert ist. Das waren noch die Zeiten vor Smartphone und Co.
    Es stimmt, an diesen Tag können sich viele erinnern.
    Alles Liebe, Martina :-)

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  7. Liebe Nima,
    ich habe auch gerade Gänsehaut bekommen als ich deinen Beitrag las. Auch ich kann mich noch genau daran erinnern das ich gerade mit meinem Sohn Hausaufgaben gemacht habe. Das Radio lief leise und auf einmal horchten wir auf. Dann machten wir den Fernseher an und sahen die schrecklichen Bilder. An Hausaufgaben war dann natürlich nicht mehr zu denken. Aber das hat auch keine Rolle gespielt, denn am nächsten Tag in der Schule gab es auch kein anderes Thema.
    Liebe Grüße vom Emma und Lotte Frauchen

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  8. Hallo Nima,
    mein Mann ist Banker in Frankfurt und kam an diesem Tag ganz früh nach Hause, da er neben der Commerzbank als höchstes Gebäude sein Büro hatte und ständig Fehlalarme über einen Angriff auch hier kursierten. Wenige Wochen vorher hatte mein Mann in einem der Tower noch ein Geschäftsessen!
    Als er mich anrief, hatte ich gerade Handwerker im Haus, und wir haben einige Zeit zusammen fassungslos die Nachrichten geschaut.
    liebe Grüße, Petra

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  9. Bei uns lief auch den ganzen Tag den Fernseh! Aber richtig fassen konnte mand das nicht! Erst im nachhinein hat man realisiert was da geschehen war!
    Ich drück dich!
    Dany

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  10. Natürlich erinnere auch ich mich an diesen Tag. Aber, ich finde, er wird zu sehr aufgebauscht. Ja, es gab sehr viele Tote und Verletzte, was für die Betroffenen sicher schlimm war. Aber da gibts Ereignisse, die viel verheerender waren. Ich sag dazu nur Tsunami, Überschwemmungen, Erdbeben, Atomkraftwerke...

    Solange wir terroristischen Anschlägen wie diesem diese Aufmerksamkeit schenken, solange erreichen die Terroristen und Amerikaner genau das, was sie wollen. Es dient weder der Toleranz noch dem gegenseitigen Respekt zu mehr Kraft

    Es wird Zeit, dass wir anderen Augenblicken Gewicht geben. Weder Extremisten noch die selbsternannte Weltpolizei sorgen für solche Momente.

    Nachdenkliche Grüsse
    Alpi

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    1. Das sehe ich ganz ehrlich ein wenig anders - meiner Meinung darf man solche Augenblicke nie vergessen. Man darf nie vergessen, wieviele Menschen damals bereit waren ihr Leben zu verlieren um ein anderes zu retten. Dem darf - nein muss man eigentlich - Aufmerksamkeit und Respekt schenken.

      Und ein Unglück mit einem anderen zu vergleichen find ich persönlich ziemlich traurig.

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    2. Ich vergleiche nicht, sondern zähle auf. ;-) Aber die Weltgeschichte besteht nicht nur aus einem Ereignis.
      Tagtäglich riskieren Menschen ihr Leben um andern zu helfen - aber keiner gedenkt ihnen...

      Mir gehts wirklich nur darum, dass mit dem Gedenken an dieses spezifische Datum den falschen Kräften Aufmerksamkeit geschenkt wird. Radikalen und einer Grossmacht, die noch immer glaubt, mit Krieg etwas verändern zu können...

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    3. Ja das stimmt - die Weltgeschichte hat leider mehr solcher Ereignisse hervorgebracht. Und auch das tagtäglich Menschen ihr Leben für andere riskieren - auch das stimmt und wird leider viel zu wenig gewürdigt. Auch von mir.

      Meine Aufmerksamkeit an diesem Datum gilt allerdings wirklich weder den Radikalen noch irgendeiner Regierung sondern lediglich den Menschen, die unschuldig zwischen die Fronten geraten sind.

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Und das sagst du dazu...