Dienstag, 11. Juni 2013

{Insel}Leben

Die Donauinsel ist eine zwischen 1972 und 1988 errichtete, 21,1 km lange und bis zu 250 m breite künstliche Insel zwischen der Donau und der Neuen Donau im Stadtgebiet von Wien und Klosterneuburg. Sie ist Teil des Wiener Hochwasserschutzes und dient zudem gemeinsam mit der Alten und Neuen Donau als Naherholungsgebiet im Wiener Donaubereich. Jährlich findet auf ihr das Donauinselfest statt. Während Nord- und Südteil der Insel naturnah angelegt sind, ist das mittlere Drittel der Insel parkartig gestaltet.
Durch Aufschütten der Donauinsel wurde ein Gerinne parallel zur Donau geschaffen, das im Normalfall ein stehendes Gewässer ist, bei Hochwasser jedoch geflutet wird und so Überschwemmungen vermeiden helfen soll. Die Insel selbst bleibt auch bei extremen Hochwasser größtenteils von diesem verschont. Durch die Donauregulierung ist insgesamt eine Durchlaufkapazität von bis zu 14.000 m³/s möglich, was in etwa dem größten jemals gemessenen Hochwasser von 1501 entspricht.
Quelle: Wikipedia


Um sich nach der Arbeit noch ein wenig die Beine zu vertreten, waren das Schwester♥ und ich gestern noch ein wenig auf der Insel. Die Aufräumarbeiten sind auch dort im Gange - der Schlamm wird mit riesigen Schläuchen förmlich weggeschossen, aber die Nachwirkungen sind trotzdem noch überall zu sehen.

Die Donau ist schmutzig wie nie. Wahnsinn, was da drinnen herumschwimmt. Ein wenig hat es immer noch Weltuntergangsstimmung - auch wenn unsere Insel schon wieder charmant zwinkert.


Und wissen Sie was? Ich habe gestern das erste Mal in meinem Leben Biber gesehen. Auf der Insel - mitten in Wien. Ich verrate Ihnen auch nicht, dass ich zuerst dachte es wäre ein Krokodil oder ein Babynilpferd. Es war wirklich unglaublich.

Kommentare:

  1. Tolle Fotos ... Biber hab ich leider auf der insel leider noch keinen gesehen, aber eine Freundin die dort immer mit ihrem Hund spazieren geht filmt sie immer für mich ;-)

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  2. Jaja, von den Bibern hab ich auch schon gehört, und dass die schon eine ziemliche Plage geworden sind. Ich hab mich im letzten Jahr nämlich gewundert, warum alle Bäume mit Draht umwickelt sind, auch die dicken, und dachte, dass es da doch nicht so viel Wild gibt, das die Bäume anknabbert, noch dazu die dicken. ;-)Tja, das fällt dann wohl unter: Stadtkinder und die Natur. Hihi.
    Alles Liebe, Martina :-)

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  3. Liebe Frau Nima, ich weiß, das ist jetzt völlig am Biberthema vorbei, aber es irritiert mich doch schon seit einigen Tagen. Aber vielleicht habe ich ja auch den Grund durch meine vorübergehende Blogleseabstinenz nicht mitbekommen, darum frage ich jetzt einmal: warum sind wir seit Kurzem per Sie? Im November 2011 haben wir uns noch geduzt (hat die Stichpunktprobe ergeben)! Oder ist es der Zeitgeist? Aber egal, ich werde die Irritation überwinden und meine Zuneigung bleibt Ihnen trotzdem erhalten!
    Herzlichst,
    Susanne
    P.S.: Biber sind toll!

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Und das sagst du dazu...