Montag, 11. Februar 2013

Schattenseiten

Letzte Woche ist die Schwester vom großen Wolf gestorben. Diese Woche liegt sein Papa im Sterben - heute Abend ist es nur mehr eine Frage von Stunden. Der Krebs ist ein riesen Arschloch.

Und ich sehe meine liebe Freundin, die Züchterin vom großen Wolf - und ich fühle ihren Schmerz. Ich spüre ihn in ihren Worten und ich sehe ihn in ihren Blicken.

Und es tut mir so unendlich weh, ihr nicht helfen zu können. 
Hilft es ihr, wenn ich sage, der Hund - der Papa meines Hundes, der so viele tolle Eigenschaften weitervererbt hat - den gibt es gar nicht mehr?! Er ist schon länger fort und das was sie noch bei sich hat, ist eine Hülle, deren Herz noch schlägt. Der stolze, warmherzige und treue Rüde, der jahrelang ihr Freund und Begleiter war - der ist nicht mehr da.

Kann es ihr ein Trost sein, wenn ich ihr sage, dass das letzte Geschenk was wir Menschen unseren vierbeinigen Freunden geben können - der Tod ist?! Ohne unnötige Schmerzen, ohne einem schmerzvollen Kampf?! Kann das ein Trost sein? Irgendwann mal...?

Und ich stehe vor ihr...und sage nichts.


Trauer ist die durch den Verlust ins Leere gehende Liebe. Und sie ist ebenso groß.
Gunter Rudnik

Kommentare:

  1. Das ist ganz schwer und ich fühle mit dir und der Züchterin. Da ist es schwer die passenden Worte zu finden. Zuhören und Dasein ist ein ganz großer Trost❤❤❤
    Liebe Grüße
    Sabine

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  2. Die Regenbogenbrücke

    Eine Brücke verbindet Himmel und Erde. Wegen der vielen Farben nennt man sie “Brücke des Regenbogens”.
    Auf dieser Seite des Regenbogens liegt ein Land mit Wiesen, Hügeln und saftigem, grünen Gras. Wenn ein geliebtes Tier auf Erden für immer eingeschlafen ist, geht es zu diesem schönen Ort. Dort gibt es immer zu fressen, zu trinken und es ist warmes schönes Frühlingswetter. Die alten und kranken Tiere sind hier wieder jung und gesund. Sie spielen den ganzen Tag zusammen.

    Es gibt nur eins, was sie vermissen:

    Sie sind nicht mit ihren Menschen zusammen, die sie auf Erden so geliebt haben. So rennen und spielen sie jeden Tag zusammen, bis eines Tages plötzlich eines innehält und aufsieht:
    die Nase bebt, die Ohren stellen sich auf und die Augen werden ganz groß!!!
    Plötzlich rennt es aus der Gruppe heraus und fliegt förmlich über die grüne Wiese. Die Pfoten tragen es schneller und immer schneller.

    Es hat Dich gesehen!!!

    Und wenn du und dein spezieller Freund einander treffen, nimmst du ihn in deine Arme und hältst ihn fest. Dein Gesicht wird wieder und wieder geküsst und du schaust in die Augen deines geliebten Tieres, das solange aus deinem Leben verschwunden war, aber nie aus deinem Herzen.
    Dann überschreitet Ihr gemeinsam die Brücke des Regenbogens, um nie wieder getrennt zu sein…

    (übersetzt aus dem englischen Original von --Paul C. Dahm--)

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    1. Danke für diese wundervollen, wenn auch sehr sehr traurigen Zeilen!

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  3. Ein Thema mit dem sich glaube ich keiner gerne beschäftigt und ich selber auch am liebsten weiterklicke, doch möchte ich Dir diese Zeilen hier lassen... auch wenn Du nichts sagst, denke ich, das Deine Freundin genau weiss, was Du meinst und selber gerade durchlebst!!!
    *drückDich
    scharly

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  4. Einen Freund zu verlieren ist immer schwer, egal ob es ein befellter, gefiederter oder ein anderer Freund ist. Fühlt euch gedrückt.
    Die Regenbogenbrücke ist eine wunderschöne Sache, und die rufe ich mir auch immer ins Gedächtnis, wenn ich mal wieder einen kleinen Freund verliere....

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  5. Es ist nie einfach eine geliebte Person oder ein geliebtes Tier gehen zu lassen...Und trotzdem ist es meistens besser für dieses Lebewesen,das gehen darf (muss). Ich wünsche euch allen in dieser schweren Zeit viel Kraft und dass ihr einander Halt geben könnt!! Fühl dich gedrückt! <3 Liebe Grüsse Alizeti

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  6. Liebe Nima, kann dich so gut verstehen. Haben in meiner Familie in der letzten Woche auch einen treuen Hundefreund nach 14 gemeinsamen Jahren erlösen müssen, der mir auch sehr ans Herz gewachsen war. Aber in den letzten Wochen war der Verfall rasend schnell fortgeschritten, er hatte den Glanz in den Augen und zuletzt auch die Lebensfreude verloren. ich glaube, dass Hunde (wahrscheinlich alle Tiere) es uns voraus haben, dass sie sich in ihr Schicksal hineingeben. Aber wir stehen mit unserem Schmerz da. Ich wünsche deiner Freundin viel Kraft und dir und deinem Wolf noch viele Stunden voller Liebe. Ganz lieben Gruß

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  7. Liebe Nima,
    es ist so verdammt schwer wenn ein Freund von uns geht. Trost ist fast nicht möglich. Verständnis für die eigene Traurigkeit hilft viel. Denn nur wer mit einem fühlt, kann verstehen was man verloren hat. Ich wünsche euch viel Kraft in dieser schweren Zeit. Fühlt euch gedrückt.
    Traurige Grüße vom Emma und Lotte Frauchen

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  8. Liebe Nima,
    es tut mir sehr leid das hier zu lesen!
    Die Trauer um ein Tier ist sehr schwer, ich kenne das auch und ich rechne auch jederzeit damit, dass mir demnächst meine Peggy über die Regenbogenbrücke gehen wird. Sie ist zwar nicht an diesem gemeinen Krebs erkrankt, aber schon sehr, sehr alt und dement.Aber noch frisst sie, verlangt ihre Leckerli und geht noch Gassi.
    Ich hoffe sehr, dass sie die Chance bekommt, einmal im Schlaf zu gehen .
    Ich wünsche euch,Dir und Deiner Freundin viel Kraft.
    Liebe Grüße
    Jutta

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  9. Manchmal braucht es gar keine Worte,sondern einfach nur da sein!
    LG Sonja

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  10. Diese Momente sind für mich Zeit- und Raumlos. Worte wirken hohl und kommen auch nicht wirklich an.
    Trauer und Schmerz kann man niemandem erleichtern, es gehört zum loslassen dazu. Mitgefühl braucht keine Worte, verstehen kann man mit Blicken und/oder umarmen. Und ist der wohl einzige Weg um den Lauf des Lebens integrieren und akzeptieren zu können.
    Da sein und zuhören, wenn das Bedürfnis zum Reden da ist, ist wohl das Einzige was trösten kann.

    Drück
    Alpi

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  11. So was ist immer traurig! Und mir fehlen in diesen Situatuionen auch immer die Worte! Und ich habe gelernt das nicht immer Worte zählen! Sondern auch Gestiken, wärme und einfach nur da sein helfen!
    Ich drück dich!
    GLG dany

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  12. Hallo liebe Nima
    ich kann nachfühlen wie es euch geht, leider oder zum Glück wissen wir ja nicht, wann es bei unsern Lieblinge auch so weit ist aber, dass es schwer ist, wissen wir alle!
    übrigens, ich habe deinen Geburtstag verpasst, schäm, ganz herzlichen Glückwunsch nachträglich!!
    Liebe Grüsse maggy

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  13. Liebe Nima,
    ich glaube es ist nicht nötig in so einer Situation Worte zu benutzen, der andere spürt auch so, dass man mit ihm "Mit fühlt", durch eine Umarmung oder einen Händedruck. Ich musste vorige Woche, ganz plötzlich meine Katze einschläfern, es war ein großer Schock, aber ich kann sagen, das eine Umarmung mehr tröstet als jedes gesprochene Wort. Und trotz allem muss man seine ganz persönlichen Phasen der Trauer durchschreiten und erst dann wird es wieder besser und man kann nach vorne blicken.
    Viel Kraft und Energie
    Doris

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Und das sagst du dazu...

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