Dienstag, 13. Juli 2010

Heiss, heisser, am heissesten

Es ist unerträglich heiss die letzten Tage. Unerträglich und es soll noch heisser werden.
Ende ist keines in Sicht.
Es ist zu heiss zum fimolieren, es ist zu heiss zum stricken - selbst spät Abends.
Quasi zum verzweifeln

Selbst beim werkeln mit Karten bleiben mir die Papierschnipseln an den Fingern kleben

Viele haben mir schon als Antwort auf mein "Boooah es ist soooo heiß" gegeben, dass wir ja auch nicht zufrieden waren, als wir Ende Mai noch heizen mussten.
Moment - wir?
Ich bitte nicht. Ich war glücklich, dass es kühl genug war zum stricken - angenehm zu fimolieren. Meine Papierschnipseln nicht eins wurden mit meinen Fingerspitzen.
Ich wollte es nicht so heiss - ja früher war das mal anders.
Da konnte es mir nicht heiss genug sein. Aber da war ich noch ohne Hobbies - und jetzt auch wieder. Irgendwie.

Aber genug geraunzt (soll ja angeblich die größte Leidenschaft der WienerInnen sein) - denn etwas erfreuliches gibt es auch.
Meine Mama hat mir Kirschensuppe gemacht. Kennt wieder keiner - hat bis jetzt noch nie wer gekannt und gleich nach dem "Nein - kenn ich nicht" kam ein Kirschensuppe - klingt komisch.

Das da
ist Kirschensuppe.
Kirschen mit Nockerl, Zimt und Zucker und Maizena.
Keine Ahnung wie man das macht. Das Rezept ist von meiner Oma, die leider viel zu früh und unerwartet vor mittlerweile 13 Jahren gestorben ist. Neben vielen anderen Dingen wird auch die genaue Zubereitung ihrer Kirschensuppe für immer ihr Geheimnis bleiben.
Meine Mama gibt sich seit Jahren Mühe genau die Kirschensuppe nachzukochen.
Ohne Rezept und einfach immer wieder aufgrund meines "Ja das kommt schon ganz nahe hin".
Und diesmal ist es wirklich ganz nahe.

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