Freitag, 22. September 2017

Jetzt ist sie fort!


Die vierzehn gemeinsamen Tage mit dem Bohnenmädchen sind vorbei und ich hätte wirklich nicht gedacht, dass es so schnell geht. Leider konnten wir von den geplanten Ausflügen nur zwei machen, weil das Wetter wirklich schlecht war - aber soviel wir geplant und vorbereitet hatten: das Wetter konnten wir nicht beeinflussen.

Heute Abend werden der Held und ich vermutlich trotzdem ins Bett schleichen und ganz leise sein - denn wenn man das 14 mal so gemacht hat, dann ist es ja schon fast eine kleine Gewohnheit. Komisch wird es ganz sicher sein ... irgendwie.

Und morgen packen wir unsere Koffer und fahren ins wunderschöne Kärnten - ich freu mich schon sehr auf die gemeinsame Zeit mit dem Helden - ganz egal wie das Wetter wird.

Donnerstag, 21. September 2017

{Liebe}

Liebe (über mhd. liep, „Gutes, Angenehmes, Wertes“ von idg. *leubh- gern, lieb haben) ist eine Bezeichnung für stärkste Zuneigung und Wertschätzung.


Nach engerem und verbreitetem Verständnis ist Liebe ein starkes Gefühl, mit der Haltung inniger und tiefer Verbundenheit zu einer Person (oder Personengruppe), die den Zweck oder den Nutzen einer zwischenmenschlichen Beziehung übersteigt und sich in der Regel durch eine entgegenkommende tätige Zuwendung zum anderen ausdrückt.

Quelle: Wikipedia

Dienstag, 19. September 2017

Schlechtwetterprogramm

Mir persönlich macht schlechtes Wetter nichts aus. Ich kann mich super zu Hause beschäftigen und ohne schlechtem Gewissen auch mal einen ganzen Tag mit dem Helden auf der Couch verbringen und so lange fernsehen, bis wir viereckige Augen haben ...

... aber mit so einem Bohnenmädchen sieht die Welt natürlich anders aus. Da is nix mit fernsehen oder nähen - die möchte beschäftigt werden.


Also ein bisschen Blödsinn bereits zum Frühstück. Bohne Langstrumpf. Und das alles ohne Haargummi, Spangerl oder Haarspray - ich bin eine Künstlerin. Nach dem Frühstück gings ab zum Ikea - der Held und ich wollte CD-Regale und wie es eben so ist, kamen noch ein paar Kleinigkeiten dazu. 


Die Bohne musste natürlich alles genau kontrollieren. Und wir haben wirklich keine Kerzen gekauft - unglaublich, aber wahr. Liegt aber vielleicht eventuell an dem dezenten Bestand zu Hause. Haha.


Schlechtwetter-Wohlfühlessen. Selbstgemachte klassische Sauce mit Nudeln und für mich mit viel Parmesan. Nudeln gehen immer und machen auf eine ganz spezielle Art glücklich. Überhaupt genieße ich das gemeinsame Essen sehr - nicht auf die Uhr zu schauen ... na gut - ein bisschen, denn das Bohnenmädchen hat ja seinen Rhythmus und den möchten wir wirklich nicht durcheinander bringen. 


Gemalt haben wir auch - durch das Bohnenmädchen lerne ich ganz neues Spielzeug kennen. Sowas hat's früher nicht gegeben (wollt ich immer schon mal sagen). In diesem Fall: Aqua Doodle. Das ist eine Matte, auf die man mit einem mit Wasser gefülltem Stift schreiben kann. Sobald es auftrocknet - verschwindet das Bild wieder. It's magic.

Und mittlerweile fallen der Held und ich um kurz nach 20.00 Uhr auch nicht mehr ins Koma - sondern da ist tatsächlich sowas wie etwas Energie für kleine Dinge, die man nicht machen kann, wenn dann Bohnenmädchen munter ist.


Oder was habt ihr jetzt leicht gedacht?! 

Freitag, 15. September 2017

Ein Ausflug mit dem Bohnenmädchen

Natürlich ist in der Zeit, wo die Bohne bei uns ist, jede Menge Action angesagt. Es ist ja irgendwie schon eine neue Rolle, in die wir hier schlüpfen dürfen und der Held und ich finden das nicht nur sehr schön, sondern auch sehr interessant.

Denn wann geht man schon kinderlos auf einen Spielplatz? Der kleine Wolf hätte da nicht nur keine Freude dran, sondern dürfte auch gar nicht erst rein. Und so haben wir uns vorgestern den Naturpark Sparbach als Ausflugsziel ausgesucht.


Ich war zum letzten Mal in meiner Kindheit dort und der Held überhaupt noch nicht - der Naturpark ist wirklich sehr liebevoll und mit viel Liebe zum Detail gestaltet. Gleich zu Beginn gibt es Esel und Ziegen, sowie ein Kleintiergehege mit Hasen - alle sehr zutraulich und das Bohnenmädchen war hellauf begeistert.

Die Wildschweine laufen frei herum und aus Gründen habe ich einen großen Respekt vor ihnen. Aber der Spielplatz ist dann wieder eingezäunt und da konnten wir die wilden Schweine in Ruhe beobachten.


Der Spielplatz war natürlich das Highlight für die Bohne (und ein bisschen auch für uns) - es wurde geschaukelt und gerutscht und ganz viel gelacht und im Rindenmulch herumgestochert.


Das Outfit ist natürlich kein Zufall - im Herbst muss die Bohne natürlich herbstlich gekleidet sein. Und sie sieht in Echt noch viel viel süßer aus als auf den Fotos - unglaublich, aber wahr.

Den Rückweg hat das Bohnenmädchen dann großteils auf ihren eigenen kleinen Füßen zurückgelegt und das ist schon beachtlich. Der Weg ist Ziel - aber macht nichts: wir haben alle Zeit der Welt.


Gefühlt jeder Stein, jedes Blatt, jedes Bockerl und jeder Zapfen musste natürlich angeschaut, angefasst und manchmal auch in den Mund gesteckt werden - aber he, wie war das? Der Weg ist schließlich das Ziel und Achtsamkeit und Entschleunigung sind sowieso das A und O unserer Zeit. Die Bohne zeigt einem tatsächlich sehr gut, wie das geht.

Und so verbrachten wir einen wunderschönen Halbtag in Sparbach - ich kann's wirklich nur empfehlen - nicht nur für so kleine Bohnenmädchen.


Habt einen schönen Freitag und rutscht gut ins Wochenende rüber, ihr Lieben. 
Ich melde mich bald wieder!

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